Ikoma

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zur japanischen Adelsfamilie siehe Ikoma (Klan) und zum japanischen Fußballspieler und -trainer siehe Tomohiko Ikoma.
Ikoma-shi
生駒市
Ikoma
Geographische Lage in Japan
Ikoma (Japan)
Red pog.svg
Region: Kinki
Präfektur: Nara
Koordinaten: 34° 41′ N, 135° 42′ OKoordinaten: 34° 41′ 0″ N, 135° 42′ 0″ O
Basisdaten
Fläche: 53,18 km²
Einwohner: 118.148
(1. Oktober 2016)
Bevölkerungsdichte: 2222 Einwohner je km²
Gemeindeschlüssel: 29209-5
Symbole
Flagge/Wappen:
Flagge/Wappen von Ikoma
Baum: Quercus gilva
Blume: Chrysanthemen
Rathaus
Adresse: Ikoma City Hall
8-38, Higashishinmachi
Ikoma-shi
Nara 630-0288
Webadresse: http://www.city.ikoma.lg.jp
Lage Ikomas in der Präfektur Nara
Lage Ikomas in der Präfektur

Ikoma (jap. 生駒市, -shi) ist eine Stadt im Nordwesten der Präfektur Nara in Japan am Fuße des Ikoma. In Ikoma leben (Stand: 1. Oktober 2016) 118.148 Menschen auf einer Fläche von 53,18 Quadratkilometern, was sie zur drittgrößten Stadt der Präfektur macht. Mehr Einwohner als Ikoma haben die Städte Nara, die gleichzeitig Sitz der Präfekturverwaltung ist, und Kashihara.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ikoma war während der Muromachi-Zeit ein Lehen (生駒庄, Ikoma-shō) in dem die gleichnamige Adelsfamilie residierte.[1] Als das japanische Gemeindewesen zum 1. April 1889 nach westlichem Vorbild reformiert wurde wurden die Dörfer (mura) Yamasaki (山崎村), Tanida (谷田村), Tawaraguchi (俵口村), Kōmyō (小明村), Tsuji (辻村) und Nabata (菜畑村) im Landkreis Heguri zur Gemeinde Kitaikoma (北生駒村, „Nord-Ikoma“) zusammengelegt. Zum 1. April 1897 fusionierten die Landkreise Heguri und Soejimo zum Landkreis Ikoma. Am 11. Februar 1921 wurde Ikoma zu einer kreisangehörigen Stadt (chō) erhoben. Am 10. März 1955 wurde das Dorf Minamiikoma (南生駒村, „Süd-Ikoma“) und am 31. März 1957 Kitayamato (北倭村) eingemeindet. Am 1. November 1971 wurde Ikoma dann zu einer kreisfreien Stadt (shi).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ikoma liegt im Westteil Honshūs, der Hauptinsel Japans und am Fuße des Ikoma, der mit 642 Metern Höhe gleichzeitig den höchsten Berg der Bergkette des Ikoma-Berglandes darstellt. Das Bild der Stadt zeigt im Hintergrund den Ikoma, zu erkennen an der großen Anzahl an Sendemasten.

Die drittgrößte Stadt der Präfektur liegt westlich der Großstadt Nara und östlich der Stadt Osaka, in der Kulturlandschaft Kansai beziehungsweise der Region Kinki. In ihrer weiteren Umgebung liegen unter anderem die Hafenstadt Kobe in westlicher Richtung sowie die Stadt Kyoto in nördlicher Richtung. Beide Städte sind etwa 50 Kilometer von Ikoma entfernt.

Bahnhof Ikoma

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßen Zugverbindungen[2]
Nationalstraße 163 Kintetsu Nara-Linie
Nationalstraße 168 Kintetsu Ikoma-Linie
Nationalstraße 308 Kintetsu Keihanna-Linie

Angrenzende Städte und Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Präfektur Nara Präfektur Kyōto Präfektur Ōsaka
Nara Kyōtanabe Hirakata
Yamatokōriyama Seika Daitō
Ikaruga Higashiōsaka
Heguri Shijonawate
Katano

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 生駒氏. In: 日本大百科全書(ニッポニカ) bei kotobank.jp. Abgerufen am 15. November 2016 (japanisch).
  2. Kintetsu: Railway Business, S. 6 (Memento vom 8. August 2011 im Internet Archive)