Ines Schiller (Schauspielerin)

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Ines Schiller (2018)

Ines Schiller (* 3. Mai 1983 in Freistadt) ist eine österreichische Schauspielerin und Videokünstlerin. Im Fernsehen spielte sie unter anderem in Soko Kitzbühel und Schnell ermittelt mit.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schiller studierte ab 2004 Schauspiel an der Anton Bruckner Universität in Linz, an der sie 2008 ihren Abschluss mit Auszeichnung erhielt. Bereits während des Studiums gastierte sie am Münchner Volkstheater, am Théâtre Municipal in Esch-sur-Alzette in Luxembourg und am Thalia Theater Halle. Anschließend war sie bis 2012 jeweils festes Ensemblemitglied am Neuen Theater Halle (dort spielte sie u. a. die Hauptrolle in der Uraufführung von Charlotte Roches Feuchtgebiete), am Anhaltischen Theater Dessau und am Nationaltheater Mannheim. Parallel studierte sie ab 2008 Zeitbasierte Medien an der Kunstuniversität Linz und erhielt ihren Magister der Künste im September 2012. Weitere Engagements folgten am Theater Bonn, am Theater St. Gallen, Staatstheater Hannover und am Schauspiel Frankfurt. Von 2016 bis 2019 war sie festes Ensemblemitglied am Landestheater Linz.[1][2][3][4][5]

In der Saison 2019/2020 spielt Ines Schiller am Vorarlberger Landestheater[6] und am Werk X in Wien[7].

Ines Schiller wohnt in Berlin, Linz und Wien.

Theater (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Thalia Theater Hamburg 2003[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • nach Ödön von Horváth 20 Minuten – Rolle der Elisabeth, Christine Eder (Regie)

Volkstheater München 2007[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ferenc Molnár: Liliom – Rolle der Julie, Christine Eder (Regie)

Nationaltheater Luxembourg 2008[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • nach Friedrich Schiller: Die Terroristen – Rolle des Kosinsky, Marc Baum (Regie)

Neues Theater Halle 2008–2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Curt Goetz: Der Raub der Sabinerinnen – Rolle der Paula, Herbert Fritsch (Regie)
  • Charlotte Roche: Feuchtgebiete (Uraufführung) – Rolle der Helen Mermel, Christina Friedrich (Regie)
  • Claudine Galea: Die Nacht Vonwegenangst – Rolle der Vonwegenangst, Katka Schroth (Regie)

Anhaltisches Theater Dessau 2009–2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Wolfgang von Goethe: Götz von Berlichingen – Rolle der Elisabeth, André Bücker (Regie)
  • Georg Seidel: Carmen Kittel – Rolle der Carmen Kittel, Niklas Ritter (Regie), Kooperation Deutsches Theater Berlin
  • Carl Zuckmayer: Des Teufels General – Rolle der Waltraut von Mohrungen, Wolf Bunge (Regie)
  • Heinrich von Kleist: Die Familie Schroffenstein – Rolle der Agnes, Christian Weise (Regie)
  • Gotthold Ephraim Lessing: Nathan der Weise – Rolle der Recha, André Bücker (Regie)

Nationaltheater Mannheim 2009–2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Friedrich Schiller: Don Carlos – Rolle der Prinzessin von Eboli, Georg Schmiedleitner (Regie)
  • Felicia Zeller: Gespräche mit Astronauten (Uraufführung) – Rolle der Irina, Burkhard C. Kosminski (Regie)
  • Dietmar Dath: Waffenwetter (Uraufführung) – Rolle der Claudia Starik, André Bücker (Regie)

Theater St. Gallen 2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Henrik Ibsen: Hedda Gabler – Rolle der Thea Elvsted, Volker Schmidt (Regie)
  • Elfriede Jelinek: Die Kontrakte des Kaufmanns (Schweizer Erstaufführung) – Rolle Das Nichts, Thorleifur Örn Arnarsson (Regie)

Theater Bonn 2012–2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Friedrich Schiller: Die Räuber – Rolle der Amalia, Niklas Ritter (Regie)
  • Bertolt Brecht: Leben des Galilei – Rolle der Andrea Sarti, Niklas Ritter (Regie)

Staatstheater Hannover 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Friedrich Schiller: Die Räuber – Rolle der Amalia, Ruth Messing (Regie), Landestheater Tübingen 2013
  • Heinrich von Kleist: Das Erdbeben in Chili – Rolle der Frau, Maria Viktoria Linke (Regie)

Maxim Gorki Theater Berlin 2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Zentrum für politische Schönheit Erster europäischer Mauerfall, Cesy Leonard (Regie)

Schauspiel Frankfurt 2013–2015[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heiner Müller: Der Auftrag – Rollen Erste Liebe und Engel der Verzweiflung, Mizgin Bilmen (Regie)
  • Lothar Kittstein: Der weiße Wolf (Uraufführung) – Rolle der Janine, Christoph Mehler (Regie)
  • Gertrude Stein: Truthahn und Knochen und essen … – Rolle der Gertrude Stein, Carolin Millner (Regie)

Volksschauspiele Telfs 2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • William Shakespeare: Der Widerspenstigen Zähmung – Rolle der Katharina, Markus Völlenklee (Regie)

Landestheater Linz 2016–2019[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter Weiss: Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats – Rolle der Inspizleiterin, Katrin Plötner (Regie)
  • Horvath: Kasimir und Karoline – Rolle der Erna, Susanne Lietzow (Regie)
  • Hauptmann: Einsame Menschen – Rolle der Anna Mahr, Christoph Diem (Regie)
  • Brecht: Arturo Ui – Rolle der Betty Dullfeed, Dockdaisy, Stephan Suschke (Regie)
  • Ines Schiller: Metropolinz – Rolle der Iris, Ruth Messing (Regie)
  • William Shakespeare, Heiner Müller: Titus Andronicus – Rolle der Tamora, Stephan Suschke (Regie)
  • Elfriede Jelinek: Licht im Kasten – Rolle der Elfriede, Katka Schroth (Regie)
  • Sophokles: Antigone – Rolle der Ismene, Stephan Suschke (Regie)
  • Grillparzer: Das goldene Vlies – Rolle der Medea, Susanne Lietzow (Regie)
  • Felix Mitterer: Jägerstätter – Rolle der Franziska Jägerstätter, Markus Völlenklee (Regie)
  • Lars von Trier: Dogville – Rolle der Ma Ginger
  • Martin Plattner: rand: ständig – Rolle der Frau in der Kühltruhe

Spielzeit 2019/2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Niklas Ritter: Antoinette Capet – Die Österreicherin – Rolle der Antoinette Capet. Vorarlberger Landestheater[8]
  • Peter Turrini und Rudi Palla: Die Arbeitersaga – Teil II (Folge 3). Werk X, Wien, Martina Gredler (Regie)[9]

Videoarbeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hedda Gabler, Regie: Volker Schmidt, Theater St. Gallen, 2011
  • Rosenkriege, Regie: Volker Schmidt, Theater Phönix Linz, 2012
  • Die Räuber, Regie: Ruth Messing, Staatsschauspiel Hannover, 2013
  • Hero, Schnitt und Regie, 2015
  • Metropolinz, Regie: Ruth Messing, Landestheater Linz, 2018

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2011: Georg Seidels Carmen (Kurzfilm)
  • 2012: SOKO Kitzbühel (Fernsehserie, Folge Viererbande)
  • 2012: Kid Nap (Kurzfilm, als sie selbst)
  • 2013: Keep me in mind (Dokumentation)
  • 2016: Kato (Abschlussfilm der Kunsthochschule für Medien Köln)
  • 2017: Zwei Schwestern
  • 2018: Schnell ermittelt (Fernsehserie, Folge Elena Ruggenberger)

Nominierungen und Einladungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2009/2010 Nominierung als beste Nachwuchsschauspielerin (Theater heute)
  • 2012 Einladung zu den Mülheimer Theatertagen mit Gespräche über Astronauten von Felicia Zeller, Regie: Burkhard C. Kosminski
  • 2011 Einladung zu den Autorentheatertagen am Deutschen Theater Berlin mit Carmen Kittel von Georg Seidel, Regie: Niklas Ritter
  • 2015 Einladung zum Ausstellungsprojekt sans serif im Rahmen der Biennale in Havanna
  • 2015 Einladung zum Heimatfilmfestival in Freistadt
  • 2015 Einladung zur Diagonale in Wien

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Ines Schiller (actor) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ines Schiller - Schauspielerin. Abgerufen am 3. März 2019.
  2. Ines Schiller bei filmmakers. Abgerufen am 3. März 2019.
  3. oe1.orf.at: Ines Schiller, Schauspielerin. Abgerufen am 3. März 2019.
  4. Wolfgang Höbel: THEATER: Forscherdrang zu Pol und Popo. In: Der Spiegel. Band 40, 29. September 2008 (spiegel.de [abgerufen am 3. März 2019]).
  5. Ines Schiller - Ilgmann-ManagementIlgmann-Management. Abgerufen am 3. März 2019 (Schweizer Hochdeutsch).
  6. Ines Schiller. Abgerufen am 28. Januar 2020.
  7. Ines Schiller. Abgerufen am 28. Januar 2020.
  8. Marie Antoinettes Leben am Landestheater Vorarlberg. Abgerufen am 28. Januar 2020.
  9. Wie weiter ? Das Werk X beendet seine vierteilige "Arbeitersaga" mit melancholischer Talfahrt. Abgerufen am 28. Januar 2020.