Ionuț Gheorghe

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Ionuț Gheorghe (* 29. Februar 1984 in Constanța) ist ein rumänischer Boxer.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Kadetten (U17) errang Gheorghe 1999 die Bronzemedaille im Federgewicht (-57 kg) und 2000 die Goldmedaille im Leichtgewicht (-60 kg) bei den Europameisterschaften.

2003 gewann Gheorghe erstmals die nationalen Meisterschaften im Leichtgewicht und konnte somit 2004 am Olympiaqualifikationsturnier in Göteborg im Halbweltergewicht (-64 kg) teilnehmen, welches er vor Boris Georgiew gewann. Bei den Olympischen Spielen 2004 erreicht Gheorghe nach Siegen über Faisal Kareem, Pakistan (26:11), Mustafa Karagöllü, Türkei (28:19), und Michele Di Rocco, Italien (29:18), überraschend das Halbfinale, welches er gegen den Titelverteidiger Manus Boonjumnong, Thailand (30:9), verlor und damit die Bronzemedaille gewann.

Bei den Weltmeisterschaften 2005 kam Gheorghe nicht über das Achtelfinale hinaus, welches er gegen den späteren Bronzemedaillengewinner Inocente Fiss, Kuba (38:18), verlor. Im Folgejahr errang er eine Bronzemedaille bei den Europameisterschaften, wobei er diesmal Boris Georgiew unterlag. 2007 gewann Gheorghe die Goldmedaille bei den EU-Meisterschaften, wobei er im Turnier u. a. Gyula Káté, Ungarn (21:10), Alexis Vastine, Frankreich (31:26), und Slawa Kerber, Deutschland (19:14) schlug. Bei den Weltmeisterschaften im selben Jahr kam er jedoch wieder nicht über das Achtelfinale hinaus, diesmal bezwang ihn der Iraner Morteza Sepahvand (19:16), und auch bei den Europameisterschaften 2008 war für ihn in der Runde der letzten 16 Schluss.

2008 nahm Gheorghe dank eines zweiten Platzes beim Olympiaqualifikationsturnier in Pescara an den Olympischen Spielen teil, bei denen er nach einem Sieg über Jonathan Gonzalez, Puerto Rico (21:4), bereits im Achtelfinale gegen Morteza Sepahvand ausschied.

Bei den Europameisterschaften 2010 startete Gheorghe im Weltergewicht (-69 kg) und schied im Viertelfinale gegen den späteren Goldmedaillengewinner Balázs Bácskai, Ungarn (RSC 2.), aus. Ähnlich erging es ihm auch bei den Weltmeisterschaften 2011, als er bereits in der Vorrunde ausschied, und bei den Europameisterschaften 2011, die für ihn im Viertelfinale endeten. Mit seinem Ausscheiden beim Olympiaqualifikationsturnier in Trabzon verpasste er 2012 auch seine dritte Olympiateilnahme.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • amateur-boxing.strefa.pl
  • boxrec.com

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]