Irmingard von Tours

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Irmingard, auch Irmgard, (* um 805; † 20. März 851) war eine Tochter des Grafen Hugo von Tours aus dem Haus der Etichonen. Sie wird in der römisch-katholischen Kirche als Heilige verehrt, sie war Kaiserin und Kirchenstifterin.

Leben[Bearbeiten]

Irmingard, bedeutet im Althochdeutschen „allumfassend“ und „Schutz“, heiratete Mitte Oktober 821 in Diedenhofen den karolingischen Mitkaiser Lothar I. (795–855). Zwei Jahre vor ihrem Tod, im Jahre 849, stiftete sie die Abtei Erstein im Elsass, als Geschenk hierzu erhielt sie aus Rom mehrere große Reliquienschätze. Ihre Tochter Rotrud (siehe unten) wurde als erste Äbtissin eingesetzt. Nach ihrem Tode wurde Irmingard in der Abteikirche zu Erstein begraben.

Darstellung[Bearbeiten]

Die hl. Irmingard wird im fürstlichen Gewand dargestellt, zu ihren ikonografischen Heiligenattributen zählen die Krone, das Zepter und als Hinweis auf die Klosterstiftung ein Kirchenmodell.

Nachkommen[Bearbeiten]

Lothar I. und Irmingard hatten neun Kinder:

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]