Jörg Magenau

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Jörg Magenau (* 1961 in Ludwigsburg) ist ein deutscher Literaturkritiker und Sachbuchautor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Magenau studierte an der FU Berlin Philosophie und Germanistik und schloss 1990 mit einer Arbeit über Identität und Organisation. Schriftstellerisches Selbstverständnis in der Gruppe 47 und im Verband deutscher Schriftsteller ab. 1990 gehörte er zu den Gründern der Wochenzeitung der Freitag, deren Literaturredakteur er bis 1996 war. Nach einer Zwischenstation bei der Wochenpost wechselte er 1997 zur taz.

Von 1999 bis 2002 schrieb er vor allem für der „Berliner Seiten“ der FAZ. Seither ist er freier Autor, unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, Deutschlandradio Kultur, taz und den Tagesspiegel. Von 2002 bis 2008 war er Kolumnist und redaktioneller Mitarbeiter der Zeitschrift Das Magazin, 2009 Redakteur der Literaturzeitschrift Literaturen.

1995 wurde seine Arbeit für den Freitag mit dem Alfred-Kerr-Preis ausgezeichnet, 2005 erhielt er den Journalistenpreis Bahnhof. Er schrieb umfassende Biografien über Christa Wolf (2002) und Martin Walser (2005). 2007 publizierte er das zeitgeschichtliche Buch „Die taz – Eine Zeitung als Lebensform“. Er wirkt in zahlreiche Jurys mit und betätigt sich auch als Moderator literarischer Veranstaltungen. Jörg Magenau lebt in Berlin.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sebastian Hammelehle: Erst Stahlgewitter, dann saurer Regen. In: Spiegel Online. 22. November 2012, abgerufen am 5. Dezember 2014.