Jan Smolík

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Jan Smolík 2013

Jan Smolík (* 24. Dezember 1942 in Lipník nad Bečvou) ist ein ehemaliger tschechischer Radrennfahrer.

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Smolíks größter Erfolg war der Sieg bei der Internationalen Friedensfahrt im Jahr 1964. Im Jahr darauf gewann er den „Grand Prix de l’Humanité“, ein französisches Etappenrennen, das von der kommunistischen Zeitung L’Humanité organisiert wurde. Eine Teilnahme an der Tour de France war Smolík indes – wie allen anderen tschechoslowakischen Rennfahrern bis 1989 – verwehrt. Bei der „Österreich-Rundfahrt“ wurde er 1967 Dritter.

1964 nahm Smolík an den Olympischen Spielen in Tokio teil und belegte beim Straßenrennen den 71. Platz. Vier Jahre später, bei den Spielen in Mexiko-Stadt, belegte er den 23. Platz. 1966 gewann Smolik die Meisterschaft der Armee-Sportclubs der Warschauer Paktstaaten.[1]

Berufliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jan Smolík war gelernter Bautechniker, blieb aber nach seinem Grundwehrdienst als Berufssoldat bei der Sportabteilung von „Dukla Brno“.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutscher Radsport-Verband der DDR (Hrsg.): Der Radsportler. Nr. 32/1966. Berlin, S. 5.