Josha Frey

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Josha Frey.

Josha Frey (* 18. März 1959 in Heidelberg; eigentlich Josef Frey) ist ein deutscher Diplom-Sozialpädagoge und Politiker von Bündnis 90/Die Grünen. Er ist seit 2011 Mitglied des Landtages von Baden-Württemberg.

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Josha Frey wuchs in Schwarzach auf und machte sein Abitur in Mosbach. Er studierte von 1980 bis 1985 an der Katholischen Fachhochschule für Sozialwesen in Freiburg Sozialpädagogik mit dem Abschluss als Diplom-Sozialpädagoge. Seine erste Stelle nach seinem Diplom trat er als Mitarbeiter beim Caritasverband für den Ortenaukreis an. Ab 1987 arbeitete er in diversen Drogenhilfeeinrichtungen in Basel und wechselte 1994 als Mitarbeiter ins kantonale Jugendamt Basel. Von 2001 bis 2009 war er Beauftragter für Suchtprävention im Kanton Basel-Stadt. Bis zu seinem Einzug in den Landtag war Josha Frey Leiter der Koordinationsstelle Freiwilligenarbeit des Kantons Basel-Stadt. 2011 trat er sein Mandtag im Landtag Baden-Württemberg für Bündnis 90/Die Grünen an. Er wurde 2016 mit 31,7 %[1] wiedergewählt.

Politische Tätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals politisch aktiv war Josha Frey im Zeitraum von 1990 bis 1994 als Mitglied des Kreisvorstands der Grünen im Landkreis Lörrach.

Er errang 2011 für Bündnis 90/Die Grünen ein Zweitmandat im Wahlkreis Lörrach. Er ist europapolitischer Sprecher sowie suchtpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Landtag Baden-Württemberg.[2][3]

Bei der Landtagswahl 2016 errang Frey erstmals das Direktmandat für die Grünen Baden-Württembergs im Wahlkreis Lörrach.[4][5] Seit Juni 2016 ist Josha Frey Mitglied des Kongresses der Gemeinden und Regionen Europas im Europarat.[6] Im Jahr 2018 wurde er zum Verbandsvorsitzenden und damit zum Präsidenten des Euro-Instituts in Kehl gewählt.[7] Josha Frey war 2018/2019 Vizepräsident des Oberrheinrats. Seit Januar 2020 ist er der Präsident des Oberrheinrats.[8][9] Außerdem ist er der Stellvertreter von Muhterem Aras im Ausschuss der Regionen der Fraktion Die Grünen/Europäische Freie Allianz.[10]

Ämter und Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit September 2016 ist Josha Frey stellvertretendes Mitglied im Stiftungsrat der Landesstiftung „Familie in Not“.[11] Im selben Jahr wurde er Mitglied des Beirats der Universität Freiburg.[12]

Frey ist unter anderem Mitglied im BUND, bei der IG Velo Lörrach[13], dem Deutschen Roten Kreuz und dem Förderverein der Suchtklinik Haus Weitenau[14].

Familie und Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Josha Frey lebt in Lörrach. Er ist katholisch, verheiratet und hat einen Sohn.[15]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Josha Frey – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Marcus Obrecht, Tobias Haas: Der Landtag von Baden-Württemberg. In: Landesparlamentarismus. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-531-18362-6, S. 67–104, doi:10.1007/978-3-531-94073-1_2.
  2. Badische Zeitung Ulrich Lusche vor den Grünen
  3. Badische Zeitung Landtagsabgeordnete Lusche, Frey und Stickelberger
  4. Badische Zeitung: Landtagswahlergebnis Lörrach 2016, abgerufen am 8. April 2016
  5. Landtag von Baden-Württemberg, 16. Wahlperiode Abgeordnete nach Fraktionen (Memento vom 27. Mai 2016 im Internet Archive)
  6. Kongress der Gemeinden und Regionen. Abgerufen am 6. Februar 2020.
  7. Struktur. Abgerufen am 6. Februar 2020 (englisch).
  8. Vorstand - Oberrheinrat. Abgerufen am 6. Februar 2020.
  9. Landtag Baden Württemberg - 91/2016. Abgerufen am 6. Februar 2020.
  10. Member. Abgerufen am 20. Februar 2020 (britisches Englisch).
  11. Hilfen für Familien in Not. Abgerufen am 6. Februar 2020.
  12. Universitätsbeirat — Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Abgerufen am 6. Februar 2020.
  13. Aktuelles. Abgerufen am 6. Februar 2020 (deutsch).
  14. Fachklinik Haus Weitenau - Baden-Württembergischer Landesverband für Prävention und Rehabilitation gGmbH. Abgerufen am 6. Februar 2020.
  15. Landtag von Baden-Württemberg, 15. Wahlperiode, Volkshandbuch, 2. Auflage, Stuttgart 2012