Landkreis Lörrach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Lörrach Deutschlandkarte, Position des Landkreises Lörrach hervorgehobenKoordinaten: 47° 37′ N, 7° 40′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Region: Hochrhein-Bodensee
Verwaltungssitz: Lörrach
Fläche: 806,76 km2
Einwohner: 227.545 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 282 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen:
Kreisschlüssel: 08 3 36
Kreisgliederung: 35 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Palmstraße 3
79539 Lörrach
Webpräsenz: www.loerrach-landkreis.de
Landrätin: Marion Dammann (parteilos)
Lage des Landkreises Lörrach in Baden-Württemberg
FrankreichSchweizÖsterreichBodenseeRheinland-PfalzHessenFreistaat BayernAlb-Donau-KreisBaden-BadenLandkreis BiberachLandkreis BöblingenBodenseekreisLandkreis Breisgau-HochschwarzwaldLandkreis CalwLandkreis EmmendingenEnzkreisLandkreis EsslingenFreiburg im BreisgauLandkreis FreudenstadtLandkreis GöppingenHeidelbergLandkreis HeidenheimLandkreis HeilbronnHeilbronnHohenlohekreisLandkreis KarlsruheKarlsruheLandkreis KonstanzLandkreis LörrachLandkreis LudwigsburgMain-Tauber-KreisMannheimNeckar-Odenwald-KreisOrtenaukreisOstalbkreisPforzheimLandkreis RastattLandkreis RavensburgRems-Murr-KreisLandkreis ReutlingenRhein-Neckar-KreisLandkreis RottweilLandkreis Schwäbisch HallSchwarzwald-Baar-KreisLandkreis SigmaringenStuttgartLandkreis TübingenLandkreis TuttlingenUlmLandkreis WaldshutZollernalbkreisKarte
Über dieses Bild

Der Landkreis Lörrach liegt im äußersten Südwesten des Bundeslandes Baden-Württemberg (Deutschland).

Der Landkreis gehört zum Regierungsbezirk Freiburg und zum Regionalverband Hochrhein-Bodensee.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wiesental (benannt nach dem Fluss „Wiese“, mit der alten Genitivform auf -n der schwachen Deklination der Substantive: „Wiesen-“) als nordöstlicher Teil des Landkreises gehört zum Hochschwarzwald und zieht sich hoch bis zum Feldberg, dem höchsten Berg des Schwarzwaldes. Im Westen erheben sich die Weinberge des Markgräfler Hügellandes, im Süden der Dinkelberg. Zwischen Dinkelberg und Schweizer Jura zieht sich das Hochrheintal nach Westen und weitet sich nach Basel nordwärts zur Oberrheinischen Tiefebene aus.

Flächenaufteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2015.[2]

Natur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis Lörrach besitzt folgende Naturschutzgebiete. Nach der Schutzgebietsstatistik der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden Württemberg (LUBW)[3] stehen 6162,82 Hektar der Kreisfläche unter Naturschutz, das sind 7,64 Prozent.

  1. Altrhein Wyhlen: 23,4 ha; Gemeinde Grenzach-Wyhlen - Gemarkung Wyhlen
  2. Auf der Eckt: 3,1 ha; Gemeinde Schliengen - Gemarkungen Liel und Mauchen
  3. Belchen: 1614,8 ha (davon 1239,6 ha im Landkreis Lörrach); Gemeinde Kleines Wiesental - Gemarkung Neuenweg, Gemeinde Böllen - Gemarkung Böllen, Gemeinde Schönenberg - Gemarkung Schönenberg, Gemeinde Aitern - Gemarkung Aitern und Gemeinde Wieden - Gemarkung Wieden
  4. Blansinger Grien: 23,6 ha; Gemeinde Efringen-Kirchen - Gemarkungen Kleinkems und Huttingen
  5. Buchswald bei Grenzach: 92,8 ha; Gemeinde Grenzach-Wyhlen - Gemarkungen Grenzach und Wyhlen
  6. Buhrenboden: 16,1 ha; Stadt Rheinfelden - Gemarkungen Eichsel und Minseln
  7. Buttenberghalde: 18,8 ha; Gemeinde Inzlingen - Gemarkung Inzlingen
  8. Eichholz-Buchholz: 34,6 ha; Gemeinde Bad Bellingen - Gemarkung Rheinweiler, Gemeinde Efringen-Kirchen - Gemarkung Kleinkems
  9. Feldberg: 4226 ha (davon 738,9 ha im Landkreis Lörrach); Stadt St. Blasien - Gemarkung Menzenschwand, Gemeinde Bernau im Schwarzwald - Gemarkung Bernau
  10. Galgenloch: 11,8 ha; Gemeinden Bad Bellingen - Gemarkung Bellingen, Gemeinde Schliengen - Markung Schliengen
  11. Gletscherkessel Präg: 2866,8 ha; Stadt Todtnau - Gemarkungen Todtnau, Geschwend, Präg und Schlechtnau, Stadt Schönau im Schwarzwald - Gemarkung Schönau und Gemeinde Tunau - Gemarkung Tunau
  12. Isteiner Klotz: 26,0 ha; Gemeinde Efringen-Kirchen - Gemarkungen Huttingen, Istein und Kleinkems
  13. Kapellengrien: 65,9 ha; Gemeinde Bad Bellingen - Gemarkung Rheinweiler, Gemeinde Efringen-Kirchen - Gemarkung Kleinkems
  14. Kiesgrube Käppelin: 21,7 ha; Stadt Weil am Rhein - Gemarkung Weil am Rhein
  15. Kiesgrube Weberalten: 6,3 ha; Stadt Rheinfelden - Gemarkung Herten
  16. Krebsbachtal: 22,8 ha, Stadt Weil am Rhein - Gemarkungen Weil und Haltingen
  17. Langenbach-Trubelsbach: 36,0 ha; Stadt Todtnau - Gemarkung Muggenbrunn
  18. Leuengraben: 139,9 ha; Stadt Rheinfelden - Gemarkung Herten, Gemeinde Grenzach-Wyhlen - Gemarkung Wyhlen
  19. Nonnenmattweiher: 70,8 ha; Gemeinde Kleines Wiesental - Gemarkung Neuenweg
  20. Rümminger Moos: 12,2 ha; Gemeinde Rümmingen - Gemarkung Rümmingen
  21. Ruschbachtal: 30,7 ha; Gemeinde Grenzach-Wyhlen - Gemarkung Wyhlen
  22. Rütscheten: 5,6 ha; Gemeinde Bad Bellingen - Gemarkung Bad Bellingen
  23. Totengrien: 2,8 ha; Gemeinde Efringen-Kirchen - Gemarkung Istein
  24. Utzenfluh: 272,5 ha; Gemeinde Utzenfeld - Gemarkung Utzenfeld, Stadt Todtnau - Gemarkungen Schlechtnau und Geschwend
  25. Wehramündung: 12,1 ha; Stadt Wehr - Gemarkung Öflingen, Gemeinde Schwörstadt - Gemarkung Schwörstadt
  26. Wiedener Weidberge: 379,0 ha; Gemeinde Wieden - Gemarkung Wieden

Nachbarkreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis grenzt im Norden an den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und im Osten an den Landkreis Waldshut. Weiterhin grenzt er im Uhrzeigersinn an die Schweiz (Kantone Aargau, Basel-Landschaft und Basel-Stadt) und an das Elsass (Frankreich).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der mittleren Verwaltungsebene im Großherzogtum Baden und der Republik Baden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 1806 gehörte das heutige Kreisgebiet im Wesentlichen zum vorderösterreichischen Oberamt Breisgau, dem Oberamt Rötteln der Markgrafschaft Baden und zum Fürstbistum Basel (Landvogtei Schliengen). Diese Landvogtei und die südwestlichen Teile des Oberamts Breisgau wurden dem Oberamt Rötteln zugeschlagen, das dann 1809 durch den weitaus größeren Wiesenkreis ersetzt wurde, der dann 1815 im Dreisamkreis aufging.

Zum 1. Mai 1832 wurden die verbliebenen sechs Kreise aufgelöst und durch vier neu gegründete Kreise ersetzt.[4] Die Behörde hieß zudem nun nicht mehr Kreisdirektion, sondern Kreisregierung, der jeweils ein Regierungsdirektor vorstand und von Regierungsräten und Regierungsassessoren unterstützt wurde. Das Gebiet des Dreisamkreises wurde Teil des neuen Oberrheinkreises zu dem auch die Ämter Lörrach, Schopfheim und Schönau gehörten.

Die zwischen 1809 und 1863 in Baden bestehenden Groß-Kreise sind nicht als Vorgänger der heutigen Landkreise anzusehen, sondern entsprachen eher den heutigen Regierungspräsidien.

Das Gesetz, die Organisation der inneren Verwaltung betreffend vom 5. Oktober 1863[5] schuf Kreisverbände als Zusammenschluss von Gemeinden für Selbstverwaltungsaufgaben. Diese Kreisverbände umfassten jeweils die Gemeinden im Gebiet mehrerer Amtsbezirke und schufen parallel zu den unteren staatlichen Verwaltungsbehörden (Bezirksämter) neue Selbstverwaltungskörperschaften. Die Vollzugsordnung zum Gesetze über die Organisation der inneren Verwaltung ... vom 12. Juli 1864[6] regelte die Kompetenzen der staatlichen Verwaltungsorgane. Als Aufsichtsbehörde wurden den staatlichen Bezirksämtern und den neuen als Selbstverwaltungsorganisationen ausgebildeten Kreisen vier Landeskommissäre im Rang von Ministerialräten als Aufsichtsorgane vorgesetzt. Der Landeskommissärbezirk Freiburg (1864–1939) umfasste die kommunale Selbstverwaltungskörperschaft Kreis Lörrach (sowie die Kreise Freiburg und Offenburg). Die Gemeinden der unteren staatlichen Verwaltungsbehörden, den Bezirksämter Lörrach, Müllheim, Schönau (1924 aufgehoben) und Schopfheim (1936 aufgehoben), waren im Kreis Lörrach zusammen geschlossen. Der Bezirksamtmann des Amtsbezirks in dessen Gebiet sich der Sitz des Kreises befand, war gleichzeitig Kreishauptmann. Mit der Kreisversammlung gab es bereits ein Gremium mit weitgehend indirekt gewählten Vertretern der Kreisangehörigen, das diesen eine gewisse Mitwirkung bei den Kreisangelegenheiten ermöglichte.

Die Badische Kreisordnung vom 19. Juni 1923[7] bestätigte die im Großherzogtum vorgenommene Kreiseinteilung (11 Kreise; mit dem Kreis Lörrach im Landeskommissärbezirk Freiburg) und definierte die Kreise wiederum als Selbstverwaltungskörperschaften die weiterhin der Staatsaufsicht durch die Landeskommissäre unterstanden. Es gab weiterhin eine Kreisversammlung, deren Mitglieder (Kreisabgeordnete) nun direkt gewählt wurden. Die Kreisversammlung wählte zudem einen Kreisrat, der als engeres Gremium über die Geschäfte des Kreises zu entscheiden hatte, wenn die Kreisversammlung nicht tagte. Die Leitung des Kreises lag bei einem Kreisvorsitzenden, der durch die Kreisversammlung gewählt wurde.

Im Zuge der nationalsozialistischen Gleichschaltung wurden die Kreisversammlungen 1935 abgeschafft und die Kreisräte verloren 1936 das Recht Beschlüsse zu fassen und wurden Beratungsorgane.[8]

Die zwischen 1863 und 1939 in Baden bestehenden Kreise waren nur Selbstverwaltungskörperschaften ohne staatliche Verwaltungsaufgaben und entsprachen daher nicht den heutigen Landkreisen. Die bis 1939 in Baden bestehenden Bezirksämter hatten keine Selbstverwaltungsaufgaben, sondern nur staatliche Verwaltungsaufgaben und entsprachen daher auch nicht den heutigen Landkreisen.

Schaffung des modernen Landkreises 1939[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch das Gesetz über die Landkreisselbstverwaltung in Baden (Landkreisordnung) vom 24. Juni 1939[9] wurden die bisherigen Kreise per 15. Juni 1939 aufgelöst und die neuen Landkreise traten an deren Stelle. Die Gemeinden Aftersteg und Muggenbrunn wurden dem Landkreis Neustadt zugeteilt. Die Abwicklung der Geschäfte der bisherigen Kreise oblag den Landkreisen am Sitz der bisherigen Kreise.[10] Der bisherige Kreis Lörrach als Verband der kommunalen Selbstverwaltung und das staatliche Bezirksamt Lörrach (die Bezirksämter Schönau und Schopfheim waren schon 1936 aufgelöst worden) wurden also durch den Landkreis Lörrach als unterer staatlicher Verwaltungsbezirk (Organleihe) und gleichzeitig Selbstverwaltungskörperschaft ersetzt. Insgesamt wurden 1939 in Baden 27 Landkreise geschaffen.[11] Damit wurde die badische Sonderlösung mit parallel bestehenden Verwaltungsbehörden und Selbstverwaltungskörperschaften abgeschafft und die Organisation dem preußischen Muster angepasst. Zugleich hatte das nationalsozialistische Regime eine einheitliche Verwaltungsstruktur geschaffen, die aufgrund der abgeschafften gewählten Vertretungskörperschaften auch dem Führerprinzip entsprach.

Die Landkreise existierten nach dem Zweiten Weltkrieg auch in der Französischen Besatzungszone als deutsche Behörden weiter, die die Vorgaben der Besatzungsmacht zu erfüllen hatten. Mit der Verordnung Nr. 60 über die Wahlen zu den Kreisversammlungen in Baden vom 2. September 1946[12] regelte die französische Besatzungsmacht im Land Baden das Wahlverfahren und die Kompetenzen der Kreisversammlungen.

Nach der Bildung des Landes Baden-Württemberg 1952 gehörte der Landkreis Lörrach zum Regierungsbezirk Südbaden, seit 1. Januar 1973 zum Regierungsbezirk Freiburg.

Per 1. Januar 1972 wurde die Gemeinde Degerfelden in den Landkreis Säckingen umgegliedert.

Durch die Kreisreform wurde der ehemalige Landkreis Lörrach am 1. Januar 1973 mit einigen Gemeinden der Landkreise Säckingen und Müllheim zum neuen Landkreis Lörrach vereinigt.[13] Nach Abschluss der Gemeindereform umfasste der Landkreis Lörrach 35 Gemeinden, darunter acht Städte und hiervon wiederum drei „Große Kreisstädte“ (Lörrach, Rheinfelden (Baden) und Weil am Rhein). Größte Stadt ist Lörrach, kleinste Gemeinde ist Böllen, die zugleich die kleinste Gemeinde des Bundeslandes ist.

Am 1. Januar 1977 wurde der Ortsteil Au der Stadt Schopfheim in die Gemeinde Todtmoos (Landkreis Waldshut) umgegliedert.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einwohnerzahlen sind Volkszählungsergebnisse (V) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg; gezählt werden dabei nur die Hauptwohnsitze.

Datum Einwohner
31. Dezember 1973 196.278
31. Dezember 1975 193.655
31. Dezember 1980 190.832
31. Dezember 1985 190.822
25. Mai 1987 (V) 191.004
Datum Einwohner
31. Dezember 1990 201.880
31. Dezember 1995 212.122
31. Dezember 2000 217.175
31. Dezember 2005 221.357
31. Dezember 2010 222.650
31. Dezember 2015 226.708

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis wird vom Kreistag und vom Landrat verwaltet.

Kreistag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kreistag wird von den Wahlberechtigten im Landkreis auf fünf Jahre gewählt. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem vorläufigen Ergebnis. Das amtliche Endergebnis wird vom Statistischen Landesamt gegen Ende des Jahres bekannt gegeben.

Sitzverteilung im Kreistag
14
9
12
2
3
19
14 12 19 
Insgesamt 59 Sitze
Parteien und Wählergemeinschaften %
2014
[14]
Sitze
2014
%
2009
[15]
Sitze
2009
%
2004
[16]
Sitze
2004
%
1999
Sitze
1999
%
1994
[17]
Sitze
1994
[18]
%
1989
Sitze
1989
Kreistagswahl 2014
Wahlbeteiligung: 45,7 %
 %
40
30
20
10
0
32,22 %
24,47 %
20,07 %
16,77 %
4,56 %
1,90 %
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
+0,64 %p
+0,38 %p
+0,40 %p
+3,16 %p
-3,04 %p
-1,21 %p
-0,33 %p
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 32,22 19 31,58 19 36,52 24 37,99 26 33,1 23 33,3 21
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 24,47 14 24,09 15 24,47 17 24,74 16 27,7 19 30,4 19
FW Freie Wähler 20,07 12 19,67 12 19,29 14 - - - - - -
WG Wählervereinigungen - - - - - - 22,9 14 19,4 12 17,4 10
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 16,77 9 13,61 7 10,75 6 8,52 5 13,1 8 10,4 6
FDP Freie Demokratische Partei 4,56 3 7,60 4 6,36 4 4,68 3 6,6 5 8,6 5
Unabhängige Die Unabhängigen 1,90 2 3,11 2 1,31 1 - - - - - -
LINKE Die Linke 0,33 0 - - - - - - - -
JF Junges Forum - - 1,31 1 - - - - - -
REP Die Republikaner - - - - 1,2 - - - - -
gesamt 100,0 59 100,0 59 100,0 67 100,0 64 100,0 67 100,0 61
Wahlbeteiligung 45,70 % 46,41 % 47,13 % 49,1 % 62,0 % 56,4 %
  • WG: Wählervereinigungen, da sich die Ergebnisse von 1989 bis 1999 nicht auf einzelne Wählergruppen aufschlüsseln lassen.

Landrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landrat ist gesetzlicher Vertreter und Repräsentant des Landkreises sowie Vorsitzender des Kreistags und seiner Ausschüsse. Er leitet das Landratsamt und ist Beamter des Kreises. Zu seinem Aufgabengebiet zählen die Vorbereitung der Kreistagssitzungen sowie seiner Ausschüsse. Er beruft Sitzungen ein, leitet diese und vollzieht die dort gefassten Beschlüsse. In den Gremien hat er kein Stimmrecht. Sein Stellvertreter ist der Erste Landesbeamte.[19]

Die Oberamtmänner bzw. Landräte des Bezirksamts bzw. Landkreises Lörrach seit 1809:

Landräte des Bezirksamtes Lörrach[20]
Landräte des Landkreises Lörrach

Kreisfinanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis Lörrach einschließlich seiner Eigenbetriebe und Eigengesellschaften war per 31. Dezember 2016 mit etwa 9,7 Mio. EUR verschuldet, was bezogen auf die Einwohnerzahl etwa 43 EUR/Kopf entspricht. Der Landkreis ist damit in Baden-Württemberg der Kreis mit der drittniedrigsten Pro-Kopf-Verschuldung.[21]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geteilt und halb gespalten: oben in Silber ein linksgewendeter, wachsender roter Löwe; unten vorn in Gold ein roter Schrägbalken, hinten in Blau ein schräglinker silberner Wellenbalken (Wappen-Verleihung 29. Januar 1957/11. Dezember 1973)

Der Löwe symbolisiert die Herren von Rötteln, die mit der Burg Rötteln ihre Stammburg im Wiesental hatten. Der rote Schrägbalken in Gold ist das Wappen von Baden (die Markgrafen von Baden erbten später die Besitzungen der Röttler) und die Wellen den Fluss Wiese, der durch den Landkreis fließt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick auf die Große Kreisstadt Lörrach mit dem auslaufenden Wiesental

Im Zukunftsatlas 2016 belegte der Landkreis Lörrach Platz 74 von 402 Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Landkreisen mit „hohen Zukunftschancen“.[22]

Innerhalb des Landkreises gibt es große strukturelle Unterschiede. Die Region im vorderen und mittleren Wiesental sowie im Hochrheintal ist dicht besiedelt und stark industrialisiert. Besonders im Wiesental war die Textilindustrie stark verbreitet. Die Tal- und Hochlagen des südlichen Schwarzwaldes sind dünn besiedelt und durch Landwirtschaft und Fremdenverkehr geprägt. Das westlich gelegene Markgräflerland ist durch Sonderkulturen wie Obst- und Weinbau gekennzeichnet.

In der Rheinebene liegt mit der Therme in Bad Bellingen das jüngste Heilbad der Region.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die durch Lörrach verlaufende A 98

Durch die Oberrheinebene verlaufen von Nord nach Süd zwei große Fernstraßen: die Bundesautobahn 5 und die Bundesstraße 3. Von der A 5 zweigt am Autobahndreieck Weil am Rhein die A 98 ab. Sie führt über Lörrach nach Rheinfelden (Baden). Am erst teilweise fertiggestellten Autobahndreieck Hochrhein geht diese in die A 861 über, quert den Rhein westlich von Rheinfelden (Baden) und Rheinfelden (CH) und verbindet den Landkreis mit der schweizerischen A3. Langfristig ist geplant, die A 98 in östliche Richtung bis nach Waldshut-Tiengen zu verlängern. In der Nord-Süd-Achse folgt die B 317 der Talachse des Wiesentals und verbindet das Dreiländereck mit dem Feldbergpass, der sich bereits im benachbarten Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald befindet.

Schiene[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Strecke der Badischen Staatsbahnen, die Badische Hauptbahn, erreichte 1847 von Freiburg her das Kreisgebiet in Schliengen und wurde abschnittsweise 1848 bis Efringen-Kirchen, 1851 bis Haltingen und 1855 bis Basel weitergebaut, wo im rechtsrheinischen Stadtteil Klein-Basel ein „Badischer Bahnhof“ (Bahnhof auf deutschem Zollgebiet in der Schweizer Stadt Basel) entstand. Im Jahr darauf konnte man bis Säckingen fahren; diese Hochrheinbahn genannte Strecke setzt sich fort bis Konstanz.

Die Kreisstadt Lörrach wurde 1862 vom Badischen Bahnhof in Basel aus als Privatbahn an das Schienennetz durch die Strecke Basel–Schopfheim der Wiesentalbahn-Gesellschaft angeschlossen, die 1876 eine Fortsetzung durch die Schopfheim-Zeller Eisenbahn-Gesellschaft fand. Daran schloss sich 1889 die von dem „Badischen Eisenbahn-Konsortium H. Bachstein“ erbaute, später der Süddeutschen Eisenbahn-Gesellschaft gehörende Schmalspurbahn Bahnstrecke Zell im Wiesental–Todtnau an, die im weiteren Verlauf von Zell bis Todtnau führte und auch als „Obere Wiesentalbahn“ bezeichnet wurde. Das Kandertal wurde 1895 durch die Strecke Haltingen–Kandern (Kandertalbahn) der Firma Vering & Waechter erschlossen.

Zur Umgehung der neutralen Schweiz im Kriegsfall dienten die „Strategischen BahnenSäckingen–Schopfheim und Lörrach–Weil, die 1890 von den Badischen Staatsbahnen errichtet wurden. Von Weil führte schon 1878 ein Schienenstrang über den Rhein nach St. Ludwig im Elsass.

Der Badische Bahnhof Basel ist heutzutage – obwohl auf Schweizer Gebiet befindlich – der zentrale Umsteigebahnhof für den äußersten Südwesten Deutschlands mit teilweisen sehr guten Fernverkehrsverbindungen (z. B. umsteigefrei bis Frankfurt Flughafen, bis Berlin oder auch bis Amsterdam). Es herrscht zumindest Stundentakt in Nord-Süd-Richtung (Rheinland/Berlin–Oberrhein–Schweiz–(Italien)) mittels ICE, sowie überlagert ein Zweistundentakt der zusätzlichen ICE-Linie Zürich–Hamburg. Im Nah- und Regionalverkehr verkehren die Linien S5 (Weil am Rhein–Lörrach–Steinen) und S6 (Basel SBB–Basel Bad Bf–Lörrach–Zell im Wiesental) der Regio-S-Bahn Basel im 30-Minuten-Takt, die Regionalbahn nach Waldshut im Stundentakt, sowie die Regionalexpresslinie Basel Bad Bf–Offenburg und die mit Neigetechnikzügen befahrene Interregio-Express-Linie Basel Bad Bf–Singen–Friedrichshafen–Ulm.

Von 122 Kilometern Strecke wurden 45 Kilometer stillgelegt:

  • 1919: Weil–Palmrain (Haltingen Süd)–St. Ludwig (5 km)
  • 1966: Zell (Wiesental)–Todtnau (19 km)
  • 1971: Säckingen–Wehr–Hasel–Schopfheim (8 km)
  • 1983: Haltingen–Kandern (noch als Museumsbahn in Betrieb) (13 km)

In Lörrach verkehrte von 1919 bis 1939 und von 1947 bis 1967 eine Städtische Straßenbahn, die eine Verlängerung der Linie 6 der Basler Straßenbahnen darstellte, aber nur 1925 bis 1939 durchgehend befahren wurde.

Wichtigstes Bahn-Neubauprojekt ist die Strecke durch den Katzenbergtunnel im Norden des Landkreises parallel zu Rheintalbahn. Der dortige kurvenreiche Abschnitt erhält dadurch einen Bypass.

Schiffsverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Rheinhafen in Weil am Rhein ist der Landkreis über den Rhein mit dem Europoort im niederländischen Rotterdam verbunden.

Luftfahrt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis Lörrach liegt im Einzugsbereich des binationalen EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

Kreiseinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis Lörrach ist Träger folgender Beruflicher Schulen:

  • Gewerbliche Schulen Lörrach
  • Gewerbliche Schulen Schopfheim
  • Gewerbliche Schulen Rheinfelden
  • Hauswirtschaftliche Schulen Lörrach
  • Hauswirtschaftliche und Landwirtschaftliche Schulen Schopfheim
  • Kaufmännische Schulen Lörrach
  • Kaufmännische Schulen Schopfheim

und ferner folgender Sonderschulen:

  • Schule für Kranke in längerer Krankenhausbehandlung Lörrach
  • Helen-Keller-Schule für Geistigbehinderte und Körperbehinderte Maulburg
  • Hebelschule für Geistigbehinderte Weil am Rhein
  • Sprachheilschule Weil am Rhein
  • Schule für Sprachbehinderte Zell im Wiesental

Außerdem ist der Landkreis Lörrach Träger der drei Kreiskrankenhäuser Lörrach, Rheinfelden (Baden) und Schopfheim sowie des Markus-Pflüger-Heims in Schopfheim-Wiechs und der Pflegeheime Markgräflerland in Weil am Rhein und Schloss Rheinweiler in Bad Bellingen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Burg Rötteln

Sehenswerte Kultur- und Naturdenkmäler sind die Burg Rötteln, die Wasserschlösser in Inzlingen und Schliengen, Schloss Bürgeln, der Nonnenmattweiher, die Hasler Tropfsteinhöhle (Erdmannshöhle), die Tschamberhöhle und der Eichener See. Dieser See ist ein wahres Kuriosum. Er ist die meiste Zeit gar nicht vorhanden. Nur nach starken Regenfällen dringt Karstwasser aus der Tiefe nach oben und füllt die Landmulde. Bei Trockenheit versickert das Wasser. Ebenso interessant ist ein Besuch im Präger Gletscherkessel.

2004 gewann Gersbach den Bundeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden – Unser Dorf hat Zukunft“, 2007 erhielt der Ort die Goldmedaille beim europäischen Wettbewerb Entente Florale Europe. Der Ort bietet als sehenswerte kulturhistorische Denkmäler die gut erhaltenen Reste verschiedener Schanzentypen und anderer Verteidigungswerke, die Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet wurden, sowie den Nachbau einer solchen Barockschanze.

International bekannt ist das Vitra Design Museum in Weil am Rhein.

Städte und Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

FrankreichSchweizLandkreis WaldshutLandkreis Breisgau-HochschwarzwaldFreiburg im BreisgauAiternBad BellingenBinzenBöllenEfringen-KirchenEfringen-KirchenEimeldingenFischingen (Baden)FröhndGrenzach-WyhlenZell im WiesentalHäg-EhrsbergHasel (Baden)Hausen im WiesentalInzlingenKandernKleines WiesentalLörrachMalsburg-MarzellMaulburgRheinfelden (Baden)RümmingenRümmingenSchallbachSchliengenSchönau im SchwarzwaldSchönau im SchwarzwaldSchönau im SchwarzwaldSchönau im SchwarzwaldSchönau im SchwarzwaldSchönau im SchwarzwaldSchönenberg (Schwarzwald)SchopfheimSchwörstadtSteinen (Baden)TodtnauTunauUtzenfeldWeil am RheinWembachWembachWembachWieden (Schwarzwald)WittlingenWittlingenZell im WiesentalZell im WiesentalZell im WiesentalMunicipalities in LÖ.svg
Über dieses Bild
Die 8 Städte und 27 Gemeinden des Landkreises Lörrach (Stand: 31. Dezember 2016[1]):
Status Name Einwohner
Gemeinde Aitern 558
Gemeinde Bad Bellingen 4191
Gemeinde Binzen 2990
Gemeinde Böllen 93
Gemeinde Efringen-Kirchen 8640
Gemeinde Eimeldingen 2522
Gemeinde Fischingen 746
Gemeinde Fröhnd 472
Gemeinde Grenzach-Wyhlen 14.512
Gemeinde Häg-Ehrsberg 852
Gemeinde Hasel 1125
Gemeinde Hausen im Wiesental 2338
Gemeinde Inzlingen 2444
Stadt Kandern 8347
Gemeinde Kleines Wiesental 2865
Stadt Lörrach, Große Kreisstadt 49.153
Gemeinde Malsburg-Marzell 1525
Gemeinde Maulburg 4330
Stadt Rheinfelden, Große Kreisstadt 32.804
Gemeinde Rümmingen 1820
Gemeinde Schallbach 771
Gemeinde Schliengen 5521
Stadt Schönau im Schwarzwald 2448
Gemeinde Schönenberg 354
Stadt Schopfheim 19.645
Gemeinde Schwörstadt 2496
Gemeinde Steinen 10.033
Stadt Todtnau 4912
Gemeinde Tunau 186
Gemeinde Utzenfeld 618
Stadt Weil am Rhein, Große Kreisstadt 30.164
Gemeinde Wembach 338
Gemeinde Wieden 552
Gemeinde Wittlingen 954
Stadt Zell im Wiesental 6226

Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaften und Gemeindeverwaltungsverbände

Bis 31. Dezember 2008 bestand ferner der Gemeindeverwaltungsverband „Kleines Wiesental“ mit Sitz in Tegernau. Die Mitgliedsgemeinden waren Bürchau, Elbenschwand, Neuenweg, Raich, Sallneck, Tegernau, Wies und Wieslet. Mit Bildung der Einheitsgemeinde Kleines Wiesental wurde der Gemeindeverwaltungsverband Kleines Wiesental aufgelöst.

Städte und Gemeinden vor der Kreisreform[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor der Kreisreform 1973 beziehungsweise vor der Gemeindereform gehörten zum (alten) Landkreis Lörrach seit 1936 insgesamt 83 Gemeinden, darunter sechs Städte, wobei die Kreisstadt Lörrach seit 1. April 1956 Große Kreisstadt war.

Am 7. März 1968 stellte der Landtag von Baden-Württemberg die Weichen für eine Gemeindereform. Mit dem Gesetz zur Stärkung der Verwaltungskraft kleinerer Gemeinden war es möglich, dass sich kleinere Gemeinden freiwillig zu größeren Gemeinden vereinigen konnten. Den Anfang im alten Landkreis Lörrach machte die Gemeinde Fahrnau, die sich am 1. Juli 1971 mit der Stadt Schopfheim vereinigte. In der Folgezeit reduzierte sich die Zahl der Gemeinden stetig. Am 1. Januar 1972 wurde die Gemeinde Degerfelden in die Stadt Rheinfelden (Baden), Landkreis Säckingen, eingegliedert und verließ somit vorübergehend den Landkreis Lörrach. Doch schon am 1. Januar 1973 wurde die Stadt Rheinfelden (Baden) Teil des neuen vergrößerten Landkreises Lörrach, der somit wieder alle Gemeinden des alten Landkreises Lörrach umfasst.

Die größte Gemeinde des alten Landkreises Lörrach war die Große Kreisstadt Lörrach. Die kleinste Gemeinde war Böllen.

Der alte Landkreis Lörrach umfasste zuletzt eine Fläche von 638 km² und hatte bei der Volkszählung 1970 insgesamt 155.089 Einwohner.

In der Tabelle wird die Einwohnerentwicklung des alten Landkreises Lörrach bis 1970 angegeben. Alle Einwohnerzahlen sind Volkszählungsergebnisse.

Datum Einwohner
17. Mai 1939 95.353
13. September 1950 107.101
Datum Einwohner
6. Juni 1961 136.333
27. Mai 1970 155.089

Es folgt eine Liste der Gemeinden des alten Landkreises Lörrach vor der Gemeindereform. Alle Gemeinden gehören heute noch zum Landkreis Lörrach.[13]

Landkreis Lörrach vor der Kreisreform
frühere Gemeinde heutige Gemeinde Einwohner
am 6. Juni 1961
Adelhausen Rheinfelden (Baden) 536
Adelsberg Zell im Wiesental 236
Aftersteg Todtnau 267
Aitern Aitern 389
Atzenbach Zell im Wiesental 1.065
Binzen Binzen 1.367
Blansingen Efringen-Kirchen 377
Böllen Böllen 131
Brombach Lörrach 4.294
Bürchau Kleines Wiesental 224
Degerfelden Rheinfelden (Baden) 663
Efringen-Kirchen Efringen-Kirchen 2.067
Egringen Efringen-Kirchen 637
Ehrsberg Häg-Ehrsberg 375
Eichen Schopfheim 415
Eichsel Rheinfelden (Baden) 323
Eimeldingen Eimeldingen 920
Elbenschwand Kleines Wiesental 181
Endenburg Steinen 340
Enkenstein Schopfheim 143
Fahrnau Schopfheim 2.433
Fischingen Fischingen 309
Fröhnd Fröhnd 475
Gersbach Schopfheim 735
Geschwend Todtnau 338
Grenzach Grenzach-Wyhlen 5.032
Gresgen Zell im Wiesental 378
Haagen Lörrach 2.856
Häg Häg-Ehrsberg 763
Hägelberg Steinen 395
Haltingen Weil am Rhein 4.195
Hasel Hasel 884
Hauingen Lörrach 2.459
Hausen im Wiesental Hausen im Wiesental 1.874
Herten Rheinfelden (Baden) 2.171
Höllstein Steinen 1.586
Holzen Kandern 513
Hüsingen Steinen 402
Huttingen Efringen-Kirchen 291
Inzlingen Inzlingen 1.428
Istein Efringen-Kirchen 851
Kleinkems Efringen-Kirchen 493
Langenau Schopfheim 689
Lörrach, Große Kreisstadt Lörrach 30.536
Mambach Zell im Wiesental 442
Mappach Efringen-Kirchen 336
Märkt Weil am Rhein 387
Maulburg Maulburg 3.012
Muggenbrunn Todtnau 307
Neuenweg Kleines Wiesental 479
Ötlingen Weil am Rhein 545
Pfaffenberg Zell im Wiesental 155
Präg Todtnau 397
Raich Kleines Wiesental 290
Raitbach Schopfheim 505
Riedichen Zell im Wiesental 196
Rümmingen Rümmingen 501
Sallneck Kleines Wiesental 233
Schallbach Schallbach 396
Schlächtenhaus Steinen 413
Schlechtnau Todtnau 297
Schönau im Schwarzwald, Stadt Schönau im Schwarzwald 2.326
Schönenberg Schönenberg 327
Schopfheim, Stadt Schopfheim 7.845
Steinen Steinen 3.024
Tegernau Kleines Wiesental 523
Todtnau, Stadt Todtnau 2.971
Todtnauberg Todtnau 560
Tunau Tunau 169
Utzenfeld Utzenfeld 503
Weil am Rhein, Stadt Weil am Rhein 17.389
Weitenau Steinen 359
Welmlingen Efringen-Kirchen 308
Wembach Wembach 206
Wiechs Schopfheim 1.066
Wieden Wieden 511
Wies Kleines Wiesental 767
Wieslet Kleines Wiesental 455
Wintersweiler Efringen-Kirchen 245
Wittlingen Wittlingen 396
Wollbach Kandern 1.039
Wyhlen Grenzach-Wyhlen 4.781
Zell im Wiesental, Stadt Zell im Wiesental 4.636

Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Land Baden-Württemberg – Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden (in acht Bänden); Hrsg. von der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg; Band VI: Regierungsbezirk Freiburg; Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2.
  • Landesarchivdirektion Baden-Württemberg, Landkreis Lörrach (Hrsg.): Der Landkreis Lörrach, Band I (Aitern bis Inzlingen), Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1993, ISBN 3-7995-1353-1.
  • Abteilung Landesbeschreibung des Staatsarchivs Freiburg im Breisgau: Der Landkreis Lörrach. Band 2: B. Gemeindebeschreibungen Kandern bis Zell im Wiesental. Herausgegeben von der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Landkreis Lörrach. Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1994, ISBN 3-7995-1354-X.
  • Karl Stiefel: Baden 1648 – 1952. Band II, Karlsruhe 1979, S. 1133–1145.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Portal: Landkreis Lörrach – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Landkreis Lörrach
 Commons: Landkreis Lörrach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung
  3. Schutzgebietsstatistik der LUBW
  4. Großherzoglich Badisches Staats- und Regierungs-Blatt 1832, S. 133–134
  5. Gesetz, die Organisation der inneren Verwaltung betreffend. V. Von den Kreisverbänden und den Bezirksverbänden. In: Großherzoglich Badisches Regierungs-Blatt. Nr. XLIV. vom 24. Oktober 1863
  6. Badisches Gesetz- und Verordnungs-Blatt Nr. XXXI. vom 30. Juli 1864
  7. Badisches Gesetz- und Verordnungs-Blatt Nr. 50 vom 23. August 1923
  8. siehe Stiefel S. 1138
  9. Badisches Gesetz- und Verordnungs-Blatt Nr. 11 vom 28. Juni 1939
  10. Verordnung zur Durchführung Landkreisordnung vom 24. Juni 1939. In: Badisches Gesetz- und Verordnungs-Blatt Nr. 11 vom 28. Juni 1939
  11. siehe Stiefel S. 1139
  12. Verordnung Nr. 60 über die Wahlen zu den Kreisversammlungen in Baden vom 2. September 1946. In: Amtsblatt der Landesverwaltung Baden. Französisches Besatzungsgebiet. Nr. 15 vom 20. September 1946
  13. a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 498 und 520 ff.
  14. [1] Ergebnis der Kreistagswahl 2014
  15. [2] Ergebnis der Kreistagswahl 2009
  16. [3] Ergebnisse der Kreistagswahlen 1999 und 2004
  17. [4] Stimmenverteilung der Kreistagswahlen 1989 und 1994
  18. [5] Sitzverteilung der Kreistagswahlen 1989 und 1994
  19. Landkreisordnung für Baden-Württemberg (Landkreisordnung - LKrO) in der Fassung vom 19. Juni 1987. 3. Abschnitt. Landrat
  20. Die Bezeichnung Landrat wurde in Baden seit 1924 bereits für die Leiter der Bezirksämter (bisher Oberamtmann) verwendet Bekanntmachung vom 20. September 1924. Änderungen der Amtsbezeichnungen. In: Badisches Gesetz- und Verordnungs-Blatt Nr. 54 vom 30. September 1924, S. 267–268
  21. Kreisschulden nach Kernhaushalten und Eigenbetrieben. siehe Homepage des Statistischen Landesamtes; abgerufen am 3. März 2018
  22. Zukunftsatlas 2016. Abgerufen am 23. März 2018.
  23. Partnerschaftsvertrag zwischen den Landkreisen Glauchau und Lörrach. 3. Oktober 1990, abgerufen am 18. August 2015.
  24. Partnerschaft zwischen Landkreis Lubliniec und dem Landkreis Lörrach (Memento vom 8. Oktober 2007 im Internet Archive)