Julian Heun

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Julian Heun (* 1989 in Berlin), ist ein deutscher Autor, Poetry Slammer und Moderator aus Berlin.

Leben und Schaffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Julian Heun hat Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der FU Berlin studiert. Seine Karriere begann 2007 mit dem Sieg der Deutschsprachigen Meisterschaft im Admiralspalast Berlin in der U20 Kategorie[1] und der Vizemeisterschaft im darauffolgenden Jahr in Zürich.[2] Danach war er Gast des Goethe-Instituts bei Poesiefestivals in Europa, Afrika, Nord- und Südamerika.[3] Nach einem Praktikum bei der Bildzeitung schrieb Julian Heun als freier Journalist für Jetzt.de, Bildzeitung und Spiegel Online.[4] Als Humorautor schreibt und spricht er für Radio Fritz den Sicherheitsbeauftragten Herrn Mangold[5] sowie Gags für das Neo Magazin Royale. Mit Stefan Dörsing und Temye Tesfu wurde er als Allen Earnstyzz zweimal deutschsprachiger Vizememeister im Poetry Slam in der Teamkategorie. 2013 konnte er als Bottermelk Fresch gemeinsam mit Bleu Broode und Lars Ruppel die Meisterschaften gewinnen. Im selben Jahr veröffentlichte Julian Heun seinen ersten Roman „Strawberry Fields Berlin“ im Rowohlt Verlag.[6][7] In Berlin veranstaltet Julian Heun den „Bastard Slam“ und die Lesebühne „Spree vom Weizen“ im Berliner Techno Club Ritter Butzke, das Best of Poetry Slam in der Volksbühne und den „besten Poetry Slam der Welt“ im Strandbad Jungfernheide, den größten Poetry Slam Berlins.[8] Gemeinsam mit Till Reiners moderiert er die Radiosendung „Poetry Blue Moon“ auf Radio Fritz.[9]

2017 konnte er mit seinem neuen Team "Heun & Söhne" erneut die Team-Meisterschaften gewinnen, sein Team-Kollege ist der Slam-Poet und Kinderkanal-Moderator David Friedrich.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2007 Deutschsprachiger Meister im Poetry Slam (U20)
  • 2008 Gewinner Slam Tour mit Kuttner
  • 2009 Berliner Meister im Poetry Slam
  • 2010 Goldener Stuttgarter Besen
  • 2010 Publikumspreis Stuttgarter Besen
  • 2011 Herborner Schlumpeweck
  • 2011 Berliner Meister im Poetry Slam
  • 2013 Deutschsprachiger Meister im Poetry Slam (Team)
  • 2017 Deutschsprachiger Meister im Poetry Slam (Team)[10]
  • 2019 Berliner Meister im Poetry Slam

Buchveröffentlichung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Strawberry Fields Berlin. Roman. Rowohlt Berlin, Berlin 2013; als Taschenbuch: Rowohlt, Reinbek 2014, ISBN 978-3-499-25110-8.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mathias Hamann: Junger Poetry-König: "Ein Text, der es euch richtig besorgt". In: Spiegel Online. 8. Oktober 2007, abgerufen am 22. Januar 2017.
  2. Tobias Becker: Berlin-Roman: Lynchjustiz beim Latte Macchiato. In: Spiegel Online. 29. April 2013, abgerufen am 22. Januar 2017.
  3. Spoken Word - Künstler. In: goethe.de. Abgerufen am 22. Januar 2017.
  4. Der Beste unter den Dichtern – Fritzlar-Homberg. In: hna.de. 26. Januar 2012, abgerufen am 22. Januar 2017.
  5. Jingles. In: fritz.de. Abgerufen am 22. Januar 2017.
  6. „Die Hipster, das sind die anderen“. In: welt.de. 11. März 2013, abgerufen am 22. Januar 2017.
  7. Julian Heun. In: rowohlt.de. Abgerufen am 22. Januar 2017.
  8. „Der beste Poetry Slam der Welt“ Open Air am Strand 28. August 2015. In: fluxfm.de. Abgerufen am 22. Januar 2017.
  9. Julian Heun. In: fritz.de. Abgerufen am 22. Januar 2017.
  10. NDR: Gewinner im Team-Wettbewerb: "Heun & Söhne". 28. Oktober 2017, abgerufen am 14. Dezember 2017 (deutsch).