Kaoma (Band)

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Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1][2]
Worldbeat
  DE 21 11.12.1989 (19 Wo.)
  AT 16 18.03.1990 (6 Wo.)
  CH 6 
Gold
Gold
10.12.1989 (9 Wo.)
  US 40 
Gold
Gold
27.01.1990 (21 Wo.)
Singles[3][4]
Lambada
  DE 1Template:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/NR1-Link
Doppelplatin
×2
Doppelplatin
25.09.1989 (21 Wo.)
  AT 1Template:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/NR1-Link 01.10.1989 (24 Wo.)
  CH 1Template:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/NR1-Link
Gold
Gold
06.08.1989 (28 Wo.)
  UK 4 
Gold
Gold
14.10.1989 (19 Wo.)
  US 46 03.03.1990 (12 Wo.)
  FR 1Template:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/NR1-Link
Platin
Platin
22.07.1989 (27 Wo.)
Dançando Lambada
  DE 18 11.12.1989 (16 Wo.)
  AT 17 01.12.1989 (10 Wo.)
  CH 6 15.10.1989 (13 Wo.)
  UK 62 27.01.1990 (2 Wo.)
  FR 4 
Silber
Silber
14.10.1989 (18 Wo.)
Mélodie d’amour
  FR 11 
Silber
Silber
24.03.1990 (25 Wo.)
Danca Tago Mago
  FR 3 
Silber
Silber
27.07.1991 (18 Wo.)
Moco de dende
  FR 29 25.07.1992 (10 Wo.)

Kaoma war eine in Frankreich produzierte Popgruppe um die Sängerin Loalwa Braz.[5] Die Band erreichte mit ihrem Millionenseller Lambada 1989 Spitzenpositionen in den internationalen Hitparaden.

Besetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1988 entdeckten die französischen Produzenten Jean Georgakarakos und Olivier Lorsac (Olivier Lamotte d’Incamps) während eines Urlaubs den Tanz Lambada in der Stadt Porto Seguro (Bundesstaat Bahia). Zurück in Paris holten sich Georgakarakos und Lorsac die brasilianische Sängerin Loalwa Braz (Leadgesang) und den gefeierten argentinischen Tango-Bandonéonisten Juan José Mosalini, um die sie noch Jean-Claude Bonaventure (Leader/Produzent, Keyboards, Synthesizer aus Toulouse, Frankreich), Jacky Arconte (Gitarre aus Guadeloupe), Chyco Roger Dru (Bass aus Martinique), Michel Abihssira (Schlagzeug, Percussion), Claudio Queiros (Saxophon), Fania Niang und Monica Nogueira (beide Hintergrundgesang) organisierten. Der Kern der Gruppe (Chyco Dru, Jacky Arconte, Jean-Claude Bonaventure und Michel Abihssira) war die Begleitband der in Frankreich sehr populären senegalesischen Gruppe Touré Kunda. Die Gruppe wurde nach einer Provinzstadt in Sambia benannt – Kaoma.

Unter dem Titel Lambada wurde dann der Song von Jean-Claude Bonaventure produziert, als Texter und Musikkomponist wurde ein gewisser Chico de Oliveira bei der französischen Verwertungsgesellschaft SACEM registriert – dem Pseudonym für Georgakarakos und Lorsac. Die melodietragende südamerikanische Panflöte des bolivianischen Originals Llorando se fue von 1981 wurde durch ein Bandoneon ersetzt.

Nach Auflösung der Band veröffentlichte Loalwa Braz 2003 das Soloalbum Recomeçar.

Im Januar 2017 verstarb Braz im Alter von 63 Jahren.

Millionenseller[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit hohem Publicity-Aufwand wurde der Song Lambada am 21. Juni 1989 in Frankreich veröffentlicht und erreichte – zusammen mit dem parallel produzierten Musikvideo – den ersten Rang der französischen Charts, auf dem er für zwölf Wochen verblieb. In Frankreich wurden 1,7 Millionen Tonträger umgesetzt. Mit zeitlicher Verzögerung erschien das Lied im August 1989 auch in Deutschland, wo er schließlich für zehn Wochen auf Platz 1 notierte und über zwei Millionen Mal verkauft wurde. Begleitet von einem einzigartigen Lambada-Tanzfieber eroberte der Song schließlich große Teile der Welt und wurde weltweit sechs Millionen Mal umgesetzt.

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1989: Worldbeat (FR: Doppelgold×2Doppelgold )
  • 1992: Tribal Pursuit (FR: GoldGold)

Videoalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1990: Worldbeat: The Lambada Videos (US: GoldGold)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chartdiskografie Alben DE, AT, CH
  2. The Billboard Albums von Joel Whitburn, 6th Edition, Record Research 2006, ISBN 0-89820-166-7.
  3. Chartdiskografie Singles DE, AT, CH, US UK FR
  4. Auszeichnungen: DE CH FR UK US
  5. Fernanda Soares: Loalwa Braz, do Kaoma, é achada morta em carro incendiado, diz polícia globo.com, 19. Januar 2017, abgerufen am 19. Januar 2017 (portugiesisch)