Karakeçili (Kırıkkale)

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Karakeçili
Wappen fehlt
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Karakeçili (Kırıkkale) (Türkei)
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Basisdaten
Provinz (il): Kırıkkale
Koordinaten: 39° 35′ N, 33° 22′ OKoordinaten: 39° 35′ 11″ N, 33° 22′ 21″ O
Höhe: 850 m
Einwohner: 3.329[1] (2017)
Telefonvorwahl: (+90) 318
Postleitzahl: 71 500
Kfz-Kennzeichen: 71
Struktur und Verwaltung (Stand: 2019)
Gliederung: 8 Mahalle
Belediye Başkanı: Veysel Aydemir (MHP)
Website:
Landkreis Karakeçili
Einwohner: 3.810[1] (2018)
Fläche: 137 km²
Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner je km²
Kaymakam: Mesut Gazi Ambarcı
Website (Kaymakam):
Vorlage:Infobox Ort in der Türkei/Wartung/Landkreis

Karakeçili ist Hauptort des gleichnamigen Landkreises (İlçe) der Provinz (İl) Kırıkkale. Von der Provinzhauptstadt liegt es 35 km entfernt. Der Landkreis ist von den zur Provinz Kırıkkale gehörenden Landkreisen Bahşılı im Norden, Keskin und Çelebi im Osten und dem zur Provinz Ankara gehörigen Landkreis Balâ im Süden und Westen umgeben.

Karakeçili liegt an der Straße von Ankara über Gölbaşı nach Kırşehir. Der Name Karakeçili, eigentlich ein Adjektiv mit der Bedeutung mit (oder: von) der schwarzen Ziege leitet sich von den Karakeçili ab, einem türkischen Nomadenstamm, in dessen traditionellem Siedlungsgebiet der Ort liegt. Die Karakeçili waren im 13. Jahrhundert zur Zeit des mongolischen Reiches von Chorassan nach Anatolien gekommen und hatten sich am Mittellauf des Kızılırmak niedergelassen. Angehörige des Stammes, die weiter nach Westen zogen, wurden zu den Gründern des osmanischen Reiches.

Als Karakeçili 1957 zur Gemeinde (Belediye) erhoben wurde gehörte das Gebiet des Landkreises zum heutigen Nachbarkreis Balâ und mit diesem zur Provinz Ankara. Nach der Gründung der Provinz Kırıkkale durch Ausgliederung aus der Provinz Ankara 1989 wurde 1990 das İlçe Karakeçili gegründet und der neugebildeten Provinz Kırıkkale angeschlossen (Gesetz Nr. 3644).[2] Neben der Kreisstadt gibt es nur zwei Dörfer im Landkreis: Akkoşan (373) und Sulubük (108 Einwohner).

An historischen Bauwerken ist eine steinerne Brücke über den Kızılırmak bei dem Dorf Köprüköy zu erwähnen, die parallel zur modernen Straßenbrücke (D-260) über den Kızılırmak führt und halb im Wasser des dort aufgestauten Flusses versunken ist.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Türkiye Nüfusu İl İlçe Mahalle Köy Nüfusu (Nufusune.com), abgerufen am 23. April 2019
  2. Angaben auf der Website der Landkreisverwaltung (türk.) (Memento des Originals vom 8. August 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.karakecili.gov.tr