Katja, die ungekrönte Kaiserin (1959)

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Filmdaten
Deutscher Titel Katja, die ungekrönte Kaiserin
Originaltitel Katia
Produktionsland Frankreich
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1959
Länge 93 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Robert Siodmak
Drehbuch Charles Spaak
Produktion Michel Safra
Musik Joseph Kosma
Kamera Michel Kelber
Schnitt Louisette Hautecoeur
Henri Taverna
Besetzung

Katja, die ungekrönte Kaiserin (Originaltitel: Katia) ist ein französischer Film von Regisseur Robert Siodmak aus dem Jahr 1959, frei nach dem Roman der französischen Schriftstellerin Marthe Bibesco, der seinerseits frei die Lebensgeschichte von Jekaterina Dolgorukowa erzählt.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der verheiratete Zar Alexander II. lernt bei der Besichtigung eines Mädcheninternats die aufsässige Prinzessin Katja Dolgoruki kennen und lieben. Er lädt sie auf den Hofball in seinem Winterpalais ein, wo er mit ihr die Eröffnung tanzt. Um dem Gerede am Hof zu entgehen, denn die Liebe zueinander ist kein Geheimnis mehr, schickt er seine Geliebte für eine lange Zeit nach Frankreich.

Bei der Pariser Weltausstellung 1869, bei der er von Napoleon III. empfangen wird, entgeht der Zar nur knapp einem Attentat. Katja wird Zeugin davon und sie und Alexander II. versprechen sich, sich nie mehr zu trennen. Er nimmt sie zurück nach St. Petersburg, wo sie zuerst als Hofdame seiner Frau und später an seiner Seite als morganatische Ehefrau lebt. Immer wieder kommt es zu Anschlägen auf das liebende Ehepaar. Der Zar versucht durch eine neue Verfassung, den Bürgern neue Rechte und Freiheiten zu bringen, doch bevor er diese verkünden kann, fällt er einem Attentat zum Opfer und stirbt.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Publikumswirksamer Bilderbuchfilm über die Geliebte des Zaren Alexander II., der 1881 einem Attentat zum Opfer fällt, ehe er die junge Dame zur Zarin krönen kann. Eine Art 'Sissi' mit russifizierten Namen“

film-dienst

„Bei "Katja, die ungekrönte Kaiserin" handelt es sich um die Neuauflage des gleichnamigen Dramas von Maurice Tourneur aus dem Jahre 1938. Robert Siodmak ("Nachts, wenn der Teufel kam") wollte an den Erfolg der "Sissi"-Reihe anknüpfen, was ihm allerdings nicht gelang.“

Franziska Bürklin/Filmreporter.de

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Renate Seydel und Bernd Meier: Romy Schneider - Ein Leben in Bildern. Henschel Verlag, Berlin 1996, ISBN 3-89487-264-0.