Kerstin Liebich

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Kerstin Liebich.

Kerstin Liebich (* 22. Januar 1972 in Ribnitz-Damgarten) ist eine deutsche Politikerin (Die Linke) und Geschäftsführerin im Landesverband Mecklenburg-Vorpommern der Volkssolidarität. Sie war von 2006 bis 2011 Staatssekretärin in der Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales.

Leben und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Schulbesuch in Prerow und Rostock studierte Liebich von 1991 bis 1994 an der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege Berlin und schloss als diplomierte Verwaltungswirtin ab. Studien- bzw. berufsbegleitend studierte sie von 1993 bis 1996 zudem Politologie an der Fernuniversität Hagen.

Von 1993 bis 2002 arbeitete sie in unterschiedlichen Funktionen im Bezirksamt von Berlin-Hellersdorf (ab 2001 Marzahn-Hellersdorf), u. a. als Referentin des Bezirksbürgermeisters Uwe Klett und in der Leitstelle für Beschäftigungs- und Ausbildungsförderung. Ab 2002 übernahm sie politische Ämter als Bezirksstadträtin und später Staatssekretärin.

Kerstin Liebich war[1] mit dem Bundestagsabgeordneten Stefan Liebich (Die Linke) verheiratet.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liebich ist seit 1999 Mitglied der Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS), inzwischen Die Linke. Sie war von 2004 bis 2006 Mitglied im Bezirksvorstand für Friedrichshain-Kreuzberg.

Von 2002 bis 2006 war sie Stadträtin für Gesundheit und Soziales im Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin. Ab dem 7. Dezember 2006 war Liebich Staatssekretärin für die Bereiche Integration und Arbeit in der von Heidi Knake-Werner (ab 2009 Carola Bluhm) geführten Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales. Nach dem auf die Abgeordnetenhauswahl 2011 folgenden Regierungswechsel (Senat Wowereit III => IV) wurde sie am 6. Dezember 2011 in den einstweiligen Ruhestand versetzt.[2]

2001 war Liebich Kandidatin der PDS für den Bürgermeisterwahlkampf in Bernau; in der Stichwahl erhielt Hubert Handke (CDU) mehr Stimmen als sie. 2012 war sie Kandidatin der Linken für das Amt des Rostocker Oberbürgermeisters. Der amtierende Oberbürgermeister Roland Methling erhielt im ersten Wahlgang 53,8 % der Stimmen; Liebich erhielt 13,8 % der Stimmen.[3]

Seit April 2012 ist Liebich Geschäftsführerin im Landesverband der Volkssolidarität Mecklenburg-Vorpommern. [4][5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Biografische Angaben auf der Homepage der Stiftung Aufarbeitung, abgerufen am 17. Juni 2016.
  2. Senat beschließt Ernennung weiterer Staatssekretärinnen und Staatssekretäre, Pressemitteilung vom 6. Dezember 2011
  3. Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: @1@2Vorlage:Toter Link/www.ostsee-zeitung.deMethling bleibt Oberbürgermeister von Rostock. In: Ostsee-Zeitung, 5. Februar 2012.
  4. Seit dem 16. April 2012 werden die Geschäfte des Landesverbandes von Kerstin Liebich geführt.@1@2Vorlage:Toter Link/www.volkssolidaritaet.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Mitteilung volkssolidaritaet.de
  5. Unsere Ansprechpartner in der Landesgeschäftsstelle, Website der Volkssolidarität, abgerufen am 16. Juli 2018.