Ketternschwalbach

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Ketternschwalbach
Gemeinde Hünstetten
Koordinaten: 50° 15′ 51″ N, 8° 9′ 7″ O
Höhe: 299 m ü. NHN
Fläche: 5,76 km²[1]
Einwohner: 468 (30. Jun. 2017)[2]
Bevölkerungsdichte: 81 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 65510
Vorwahl: 06438

Ketternschwalbach ist der kleinste Ortsteil der Gemeinde Hünstetten im südhessischen Rheingau-Taunus-Kreis.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ketternschwalbach liegt im Hintertaunus zwischen Limburg und der Landeshauptstadt Wiesbaden und wird vom Palmbach durchflossen. Etwa 1,5 km östlich des Ortes verläuft die Bundesstraße 417, auch als Hühnerstraße bekannt, eine alte Handelsstraße. Durch den Ort führt die Landesstraße 3031.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1354 wurde Ketternschwalbach erstmals urkundlich erwähnt. Damals lautete der Ortsname Ketzirswalebach. Ob sich der Name des Ortes von „Ketzer“ oder der Heiligen Katharina (Käthe bzw. Kett) ableitet, ist unklar.

Die kleine evangelische Kirche wurde 1483 erbaut. Eine Schule wird erstmals 1688 erwähnt. Im Ort gibt es ein Dorfgemeinschaftshaus mit angeschlossenem Grillplatz.

Am 31. Dezember 1971 schlossen sich im Zuge der Gebietsreform in Hessen die damaligen Gemeinden Beuerbach, Kesselbach, Ketternschwalbach, Limbach, Strinz-Trinitatis und Wallbach freiwillig zur neuen Gemeinde Hünstetten zusammen.[3] Für alle ehemals eigenständigen Gemeinden wurden Ortsbezirke mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher gebildet.[4] Im zentral gelegenen Wallbach wurde für die Gemeindeverwaltung ein Neubaukomplex errichtet.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen zeigt einen gespaltenen Schild, vorne in Silber eine schwarze Zange, hinten in Schwarz einen silbernen Palmwedel.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Ketternschwalbach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zahlen + Fakten. In: Webauftritt. Gemeinde Hünstetten, archiviert vom Original am 6. August 2016; abgerufen im November 2018.
  2. Haushaltsplan 2018. (PDF; 530 MB) Gemeinde Hünstetten, S. 2 (Vorbericht), PDF S. 294, abgerufen im November 2018.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 377.
  4. Hauptsatzung. (PDF; 17 kB) §; 6. In: Webauftritt. Gemeinde Hünstetten, abgerufen im Februar 2019.
  5.  Info: Bitte auf Vorlage:HessBib umstellen, um auch nach 2015 erfasste Literatur zu selektieren!