King Princess

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King Princess (2018)
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles[1]
1950
  AT 75 20.04.2018 (1 Wo.)
  CH 94 15.04.2018 (2 Wo.)

King Princess (geb. 19. Dezember 1998 in Brooklyn, New York City, Vereinigte Staaten; bürgerlich Mikaela Mullaney Straus[2][3]) ist eine US-amerikanische Singer-Songwriterin, Popmusikerin und Multiinstrumentalistin.[4] Sie steht bei Mark Ronsons Label Zelig Records unter Vertrag, einem Zweiglabel von Columbia Records.[5]

Leben und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mikaela Straus ist die Ururenkelin der deutsch-amerikanischen Geschäftsleute Isidor und Ida Straus, die beide im Jahr 1912 beim Untergang der Titanic starben.[6]

Sie wuchs in New York auf und verbrachte bereits in ihrer Kindheit viel Zeit im Brooklyner Studio Mission Sound, das ihrem Vater gehört. Dort lernte sie mehrere Instrumente, darunter Bass, Gitarre, Klavier und Schlagzeug, sowie auch das Produzieren von Musik und die Musikszene kennen. Inspiration zog sie in diesen Jahren vor allem aus der Rockmusik der Bands Led Zeppelin und T. Rex, sowie von Jack White. Bereits im Alter von elf Jahren wurde ihr ein Plattenvertrag angeboten, den sie zusammen mit ihrem Vater aber im Hinblick auf einen Schulabschluss ablehnte. Nach der High School zog Straus nach Los Angeles, um an der USC Thornton School of Music ein Studium aufzunehmen, das sie allerdings nach einem Jahr zugunsten ihrer Musikkarriere aufgab.[4]

Am 3. Februar 2018 veröffentlichte sie unter dem Bühnennamen King Princess ihre Debütsingle 1950, mit der sie erstmals größere Bekanntheit erlangte, nachdem sie bereits in den Jahren davor mit ihren auf den Internetplattformen YouTube oder SoundCloud hochgeladenen Songs eine kleine Fanbasis aufgebaut hatte.[5][7] 1950 ist eine Hommage an das 1952 erschienene Buch Salz und sein Preis von Patricia Highsmith, an die LGBTQ-Community sowie an queere Liebe.[4]

Am 15. Juni 2018 gab sie ihr Debüt-EP Make My Bed heraus.[8]

Privatleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straus beschrieb sich im Jahr 2018 als lesbisch sowie als genderqueer (nichtbinär).[9][10][11][12][13] Im August 2020 erklärte sie zu ihrer Geschlechtsidentität: „Ich mag es manchmal, eine Frau zu sein. Ich würde sagen, dass ich in 49 % der Zeit meine Titties liebe. Aber ich bin nicht vollständig eine Frau. Ich bin jemand in der Mitte des Gender-Spektrums, und es wechselt von Tag zu Tag. Es liegt einfach nicht in mir, das zu entscheiden.“[14] Straus a.k.a. King Princess bevorzugt weiterhin weibliche Pronomen (she…her…hers…herself).[15]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben

  • 2019: Cheap Queen

EPs

  • 2018: Make My Bed

Singles

  • 2018: 1950 (UK: SilberSilber; US: PlatinPlatin)[16]
  • 2018: Talia
  • 2018: Pussy Is God
  • 2019: Cheap Queen
  • 2019: Prophet

Gastbeiträge

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: King Princess – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chartquellen: Österreich Schweiz
  2. Lauren Murphy: King Princess: „As per usual, we’re in a drought of good music“. In: The Irish Times. 21. Oktober 2019, abgerufen am 17. Dezember 2020 (englisch); Zitat: “Singer Mikaela Straus has got the songs, connections and attitude for popstar life”.
  3. Your query: Creator’s Name begins with Staus Mikaela on any territories (Domestic works). Abgerufen im October 6, 2019.
  4. a b c Frankie Dunn: you probably know her debut single 1950, now get to know king princess. i-D. 30. April 2018. Abgerufen am 14. Juni 2018.
  5. a b Jessica: Future Stars: King Princess (Columbia/Zelig Records). This Must Be Pop. 26. Februar 2018. Abgerufen am 14. Juni 2018.
  6. Manila: King Princess - Ethnicity. ethnicelebs. 17. Juli 2018. Abgerufen am 17. August 2018.
  7. Amelia Maher: King Princess’ debut single “1950” is a beautiful exploration of unrequited love. The Line Of Best Fit. 24. Februar 2018. Abgerufen am 14. Juni 2018.
  8. King Princess Aims For Her Own Fairytale Success Story. Hotpress. 18. Mai 2018. Abgerufen am 15. Juni 2018.
  9. Paisley Gilmour: King Princess on identifying as a lesbian: “I am a girl who dates girls and I have been for a long time”. In: Cosmopolitan. 4. Juni 2019, abgerufen am 17. Dezember 2020 (englisch).
  10. Jill Gutowitz: King Princess Is a Genderqueer Pop Icon for the Next Generation of Queer Youth. In: Them. 15. Juni 2018, retrieved June 15, 2018.
  11. Rhian Daly: King Princess: Meet the gay icon-in-waiting who’s come to wreak glorious havoc on pop. In: New Musical Express. 23. Juli 2018, abgerufen am 17. Dezember 2020 (englisch).
  12. Jordyn Tilchen: King Princess Is “Bored Of Heteronormative Narrative” — But Don’t Put Her Music Into A Box (en) 31. Oktober 2019. Abgerufen am 21. August 2020.
  13. Lisa Robinson: King Princess Is Pop Music’s Newest Crown Jewel (en-us) 9. September 2019. Abgerufen am 21. August 2020.
  14. Christopher Bagley: King Princess on the Limits of Being Pop’s New Queer Idol: “I’d Rather Put Out Good Art”. In: W Magazine. 5. Juni 2019, abgerufen am 17. Dezember 2020 (englisch); Zitat: “I like being a woman sometimes. I would say 49 percent of the time I love my titties. But I’m not fully a woman. I’m somebody who falls center on the gender spectrum, and it changes day to day. It’s just not in me to decide.
  15. El Hunt: King Princess: “When Harry Styles tweeted about me, it was a huge deal”. In: NME. 27. November 2020, abgerufen am 17. Dezember 2020 (englisch).
  16. Auszeichnungen für Musikverkäufe: UK US