Kirchenkreis Leine-Solling

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Basisdaten
Landeskirche: Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannovers
Sprengel: Sprengel Hildesheim-Göttingen
Sitz der Superintendentur: Northeim
Fläche: ca. 140 km²
Gemeindemitglieder: ca. 70.000 (2008)
Website: http://www.Leine-Solling.de
Karte
Lower saxony nom.png

Der Kirchenkreis Leine-Solling ist ein Kirchenkreis im Süden Niedersachsens. Er gehört zur Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und ist darin Teil des Sprengels Hildesheim-Göttingen.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kirchenkreis liegt in Südniedersachsen und deckt einen großen Teil der Fläche des Landkreises Northeim ab. Der Raum gehört zum nördlichen Teil des Leinegrabens und zum Solling.

Der Kirchenkreis Leine-Solling grenzt im Nordwesten an den Kirchenkreis Holzminden-Bodenwerder, im Nordosten an die Propstei Gandersheim-Seesen, im Südosten an den Kirchenkreis Osterode und im Süden an den Kirchenkreis Göttingen.

Kirchengemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Kirchenkreis gehören fast alle Kirchengemeinden auf dem Gebiet der politischen Gemeinden und Städte Bodenfelde, Dassel, Einbeck, Hardegsen, Katlenburg-Lindau, Moringen, Northeim und Uslar sowie einzelne aus den Dörfern des Fleckens Nörten-Hardenberg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Christianisierung lag die Gegend des heutigen Kirchenkreises im Archidiakonat Nörten. Durch die Lage im Fürstentum Calenberg kam es hier im 16. Jahrhundert zur Reformation.

Die Gemeinden der anderen Dörfer Nörten-Hardenbergs waren früher an Marienstein angegliedert und gehören heute zum Kirchenkreis Göttingen. Aus Bad Gandersheim und der früheren Gemeinde Kreiensen gehören keine Gemeinden zum Kirchenkreis Leine-Solling, da sie früher im Herzogtum Braunschweig lagen. Kalefeld ist heute dem Kirchenkreis Osterode zugeordnet, da es früher im Amt Westerhof östlich des Archidiakonates Einbeck lag.

Nach dem Zweiten Weltkrieg bestanden die Kirchenkreise Einbeck, Northeim und Uslar. Diese wurden im Jahr 2001 im Rahmen der Kirchenkreisreform zu dem heutigen Kirchenkreis zusammengelegt.

Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Superintendentur
  • Die Superintendentur hat ihren Sitz in Norheim. Superintendenten sind das Ehepaar Jan und Stephanie von Lingen (Stand 2015).
  • Gremien sind neben mehreren Ausschüssen der Kirchenkreistag als Parlament des Kirchenkreises und der geschäftsführende Kirchenkreisvorstand
  • Das Kirchenkreisamt ist die Verwaltung des Kirchenkreises und hat seinen Sitz in Northeim.
  • Kindertagesstätten: dazu gehören 19 Kindergärten
  • Stiftungen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kirchen im Kirchenkreis Leine-Solling – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haus kirchlicher Dienste (Hg.): Kirchen im Ev.-luth. Kirchenkreis Leine-Solling - Stätten der Begegnung und Besinnung, 2005