Kleehof (Gemeinde Zwettl-Niederösterreich)

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Koordinaten: 48° 35′ N, 15° 14′ O

Basisdaten
Bundesland: Niederösterreich
Bezirk: Zwettl
Katastralgemeinde von: Zwettl-Niederösterreich
KG-Nummer: 24329
Einwohner: 26 (Volkszählung von 2001)
Fläche: 0,67 km²
Bevölkerungsdichte: 38,81/km²
Postleitzahl: A-3533
Vorwahl: 02822
Politik
Ortsvorsteher: Franz Trappl[1]
(Stand: 22. August 2009)

Kleehof ist eine Ortschaft in Niederösterreich und eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Zwettl-Niederösterreich. Nach der Volkszählung von 2001 hatte die Katastralgemeinde 26 Einwohner auf einer Fläche von 0,67 km².[2][3]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kleehof liegt in einer Entfernung von etwa sechs Kilometern südöstlich des Stadtzentrums von Zwettl und ist durch den Postbus unweit des Ortes mit dem österreichischen Überlandbusnetz verbunden.

Das Gemeindegebiet grenzt westlich und nördlich an die Katastralgemeinde Rudmanns, im Osten an Friedersbach und Eschabruck sowie südlich an Kleinschönau.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1208 schenkte Hadmar II. von Kuenring dem Stift Zwettl vier Mansen Land in der Nähe von Rudmanns, die später in einen Hof umgewandelt wurden. Der Ort wurde um 1280 als Chlebdorf zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Die heutige Namensform ist erstmals aus dem Jahr 1430 nachweisbar. Der Name bedeutet möglicherweise „Dorf, in dem Klee angebaut wird“. Eine andere Etymologie erklärt die Herkunft des Ortsnamens aus einer Ableitung von dem slawischen Wort chleb, das auf Deutsch „Brot“ oder „Laib“ bedeutet.[4]

Bevölkerungs-
entwicklung[5]
Datum Einwohner
1869 33
1951 40
1961 23
1971 30
1981 32
1991 23
2001 26

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ortsvorsteher – Alle. Stadtgemeinde Zwettl-NÖ, abgerufen am 24. August 2009.
  2. Volkszählung vom 15. Mai 2001: Einwohner nach Ortschaften. In: Statistik Austria. Bundesanstalt Statistik Österreich, S. 1, abgerufen am 24. August 2009 (PDF; 16 kB).
  3. Österreichische Akademie der Wissenschaften (Hrsg.): Die Städte Niederösterreichs. Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, 1982, ISBN 978-3-7001-0463-6, S. 388.
  4. Katastralgemeinden, Erstnennung und Namensdeutung. Stadtgemeinde Zwettl-NÖ, abgerufen am 22. August 2009. Vgl. Elisabeth Schuster: Die Etymologie der niederösterreichischen Ortsnamen. Hrsg.: Verein für Landeskunde von Niederösterreich. Wien (1989, 1990, 1994).
  5. Historisches Ortslexikon Niederösterreich, 4. Teil. Österreichische Akademie der Wissenschaften, S. 98, abgerufen am 22. August 2009 (PDF; 811 kB).