Marbach am Walde

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Marbach am Walde (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Marbach am Walde
Verwaltungssprengel
Marbach am Walde (Österreich)
Red pog.svg
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Zwettl (ZT), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Zwettl
Pol. Gemeinde Zwettl-Niederösterreich
Koordinaten 48° 32′ 53″ N, 15° 5′ 11″ OKoordinaten: 48° 32′ 53″ N, 15° 5′ 11″ O
Höhe 713 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 272 (2001)
Gebäudestand 95 (2001)
Fläche d. KG 5,43 km²
Postleitzahl 3911 Rappottenstein
Vorwahl +43/02828 (Rappottenstein)
Ortsvorsteher Franz Decker[1]
(Stand: 28. Sept. 2012)f1
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 07050
Katastralgemeinde-Nummer 24342
Zählsprengel/ -bezirk Marbach am Walde (32530 010)
Bevölkerungsdichte: 50,18/km²
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Marbach am Walde ist ein Ort im Waldviertel in Niederösterreich, und Ortschaft und Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Zwettl-Niederösterreich im Bezirk Zwettl.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf Marbach am Walde liegt in einer Entfernung von 7,8 Kilometer Luftlinie südwestlich des Stadtzentrums von Zwettl an der Königswiesener Straße (B 124). Nach der Volkszählung von 2001 hatte die Ortschaft, zu der auch Kleinmarbach nordwestlich gehört, 272 Einwohner, die Katastralgemeinde hat eine Fläche von 5,42 km².[2][3]

Das Katastralgebiet grenzt im Nordwesten an die Katastralgemeinde Josefsdorf (Gemeinde Groß Gerungs), nordöstlich an Merzenstein, im Osten an Rottenbach und Großweißenbach (Gemeinde Großgöttfritz), südöstlich an Roiten (Gemeinde Rappottenstein), im Süden an Annatsberg und Oberrabenthan (Gemeinde Rappottenstein) sowie westlich an Hörweix. Zum Zählsprengel Marbach am Walde gehören auch die Nachbarortschaften Rottenbach, Merzenstein, Uttissenbach im Nordosten, Annatsberg und Hörweix.

Der Ort ist durch Postbusse mit dem österreichischen Überlandbusnetz verbunden.

Bevölkerungs-
entwicklung[4]
Datum Einwohner
1869 302
1951 227
1961 230
1971 247
1981 230
1991 244
2001 272

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Marbach am Walde wurde 1231 als Marbach zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Es handelt sich bei dieser Bezeichnung ursprünglich um einen Gewässernamen mit der Bedeutung „Bach, dessen Verlauf eine Grenze bildet“ bzw. „Bach, der durch abgegrenztes Gebiet fließt“.[5]
  • Die Pfarre Marbach bestand schon vor 1338, war 1483 Vikariat und ab dem 16. Jahrhundert wieder eine eigene Pfarre.
  • 1970/71 vereinigten sich Marbach am Walde und Friedersbach, Gradnitz, Großglobnitz, Jagenbach, Jahrings, Oberstrahlbach, Rieggers, Rosenau Dorf, Rosenau Schloss, Unterrabenthan sowie Zwettl freiwillig zur neu gebildeten Stadtgemeinde Zwettl-Niederösterreich.[6]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ortsvorsteher – Alle. Stadtgemeinde Zwettl-NÖ, abgerufen am 28. September 2012.
  2. Volkszählung vom 15. Mai 2001: Einwohner nach Ortschaften. In: Statistik Austria. Bundesanstalt Statistik Österreich, S. 1, abgerufen am 21. Januar 2010 (PDF; 16 kB).
  3. Österreichische Akademie der Wissenschaften (Hrsg.): Die Städte Niederösterreichs. Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, 1982, ISBN 978-3-7001-0463-6, S. 388.
  4. Historisches Ortslexikon Niederösterreich, 4. Teil. Österreichische Akademie der Wissenschaften, S. 101, abgerufen am 21. Januar 2010 (PDF; 811 kB).
  5. Katastralgemeinden, Erstnennung und Namensdeutung. Stadtgemeinde Zwettl-NÖ, abgerufen am 21. Januar 2010. Vgl. Elisabeth Schuster: Die Etymologie der niederösterreichischen Ortsnamen. Hrsg.: Verein für Landeskunde von Niederösterreich. Wien (1989, 1990, 1994).
  6. Gemeindezusammenlegung. Stadtgemeinde Zwettl-NÖ, abgerufen am 21. Januar 2010.