Kleinbahn Gransee–Neuglobsow

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Gransee–Neuglobsow
Streckennummer (DB): 6797 Gransee–Wolfsruh
Kursbuchstrecke (DB): 121k (alt)
Streckenlänge: 31,8 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Maximale Neigung: 10 
Minimaler Radius: 300 m
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22,8 Neuglobsow
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17,7 Menz
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13,8 Großwoltersdorf
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12,4 Wolfsruh
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Bundeswehrdepot Wolfsruh
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9,4
0,0
Schulzendorf (Oberhavel)
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6,6 Rönnebeck
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von Rheinsberg
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9,4 Lindow (Mark)
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nach Herzberg
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5,2 Sonnenberg (Oberhavel)
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3,7 Schönermark
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2,4 Gransee West
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von Fürstenberg
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0,0 Gransee
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nach Löwenberg

Die Kleinbahn Gransee–Neuglobsow war eine Bahnstrecke im Norden Brandenburgs. Sie wurde von der am 5. Juli 1928 gegründeten Kleinbahn-AG Gransee–Neuglobsow errichtet und von der Ruppiner Eisenbahn AG seit dem 8. August 1930 betrieben. Auf Grund ihrer Lage erhielt die Strecke auch den Beinamen Stechlinseebahn.

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die normalspurige Strecke verlief von Gransee an der Hauptbahn Berlin–Neustrelitz in nordwestlicher Richtung über Schulzendorf (9 km) nach Neuglobsow (23 km) in der Nähe des Großen Stechlinsees. Von Schulzendorf bestand eine neun Kilometer lange Verbindung südwestlich nach Lindow (Mark) an der Strecke Herzberg–Rheinsberg der Ruppiner Eisenbahn AG.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon vor dem Ersten Weltkrieg hatte der Kreis Ruppin begonnen, eine Bahn zu bauen, die das waldreiche Gebiet nahe der mecklenburgischen Grenze für den Holztransport, aber auch für den Fremdenverkehr erschließen sollte. Der Kriegsverlauf verhinderte den Weiterbau.

Erst zehn Jahre nach Kriegsende wurde eine neue Gesellschaft gegründet. Drei Viertel des Aktienkapitals besaßen zu gleichen Teilen das Deutsche Reich, der preußische Staat und die Provinz Brandenburg. Der Kreis Ruppin war mit 11 % beteiligt und der Rest entfiel auf die Stadt Gransee und weitere zehn Gemeinden sowie den Forstfiskus. Die Strecke wurde am 8. August 1930 eröffnet. Nach anfänglichen Schwierigkeiten entwickelte sich das Verkehrsaufkommen zufriedenstellend. Mit einer Dampflokomotive und einem Triebwagen wurde der gesamte Zugverkehr abgewickelt.

Im Sommer 1945 wurde die gesamte Bahn als Reparationsleistung demontiert. Als ein Teil davon, nämlich von Gransee bis Großwoltersdorf (14 km), aus militärischen Gründen 1952 von der Deutschen Reichsbahn wieder aufgebaut worden war, diente der Abschnitt auch wieder dem Personenverkehr. Dieser wurde am 1. Juni 1969 eingestellt. Die Strecke war bis zum 31. Dezember 1995 bis Schulzendorf–Wolfsruh noch in Betrieb, wo ein Bundeswehrdepot lag. Am 1. Juni 1996 ist die Strecke stillgelegt worden. Das Gleis ist seit 2006 abgebaut worden.

Der Trasse auf dem Abschnitt Menz–Neuglobsow ist mittlerweile als Radwanderweg nutzbar.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]