Sonnenberg (Brandenburg)

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Sonnenberg führt kein Wappen
Sonnenberg (Brandenburg)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Sonnenberg hervorgehoben
53.01888888888913.08861111111164Koordinaten: 53° 1′ N, 13° 5′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Oberhavel
Amt: Gransee und Gemeinden
Höhe: 64 m ü. NHN
Fläche: 50,56 km²
Einwohner: 841 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 17 Einwohner je km²
Postleitzahl: 16775
Vorwahl: 033082
Kfz-Kennzeichen: OHV
Gemeindeschlüssel: 12 0 65 301
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Baustraße 56
16775 Gransee
Webpräsenz: Gemeinde Sonnenberg
Bürgermeister: Ralf Wöller (CDU)
Lage der Gemeinde Sonnenberg im Landkreis Oberhavel
Fürstenberg/Havel Zehdenick Liebenwalde Oranienburg Mühlenbecker Land Glienicke/Nordbahn Birkenwerder Hohen Neuendorf Hohen Neuendorf Hennigsdorf Leegebruch Velten Oberkrämer Kremmen Löwenberger Land Gransee Gransee Schönermark Sonnenberg Großwoltersdorf Stechlin Großwoltersdorf Berlin Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-VorpommernKarte
Über dieses Bild

Sonnenberg ist eine Gemeinde im Norden des Landkreises Oberhavel in Brandenburg und gehört zum Amt Gransee und Gemeinden.

Geografie[Bearbeiten]

Der Ortsteil Schulzendorf liegt im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land. Die Gemeinde hat fünf Ortsteile:

Im südlichen Teil der Gemeinde liegen der Salchowsee, der Kirchsee, der Kleine und der Große Dölschsee sowie der Huwenowsee, die über Gräben miteinander verbunden sind.

Geschichte der Gemeinde[Bearbeiten]

Die Gemeinde Sonnenberg wurde am 27. September 1998 durch den Zusammenschluss der ehemaligen Gemeinden Sonnenberg und Baumgarten neu gebildet.[2] Am 26. Oktober 2003 wurden die ehemaligen Gemeinden Rönnebeck und Schulzendorf (hier fand die Schlacht bei Schulzendorf um 1316 statt) als Ortsteile in die Gemeinde Sonnenberg eingemeindet.[3]

Geschichte[Bearbeiten]

Kirche in Sonnenberg

Sonnenberg wurde als Sunnenberg 1318 zum ersten Mal erwähnt. 1524 lag es wie fast alle Dörfer im Land Ruppin wüst und gehörte zu dieser Zeit zumindest teilweise dem Kloster Lindow. Nach der Reformation kam es in den Besitz derer von Bredow in Rheinsberg und wurde ab 1581 wieder aufgebaut. In dieser Zeit entstand auch die massive Feldsteinkirche des Ortes. 1687 befand sich Sonnenberg im Besitz der Herren von Zernikow[4]. Im folgenden Jahrhundert fiel es als Kammergut (Staatsdomäne) an die Könige von Preußen und wurde 1857 noch als solches geführt[5]. Heute zeigt sich das Dorf als typisches Straßendorf.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung seit 1875.
- Blaue Linie: Bevölkerungsentwicklung des Gebietes in den heutigen Grenzen (2013).
- Gepunktete Linie: Normierte Bevölkerungsentwicklung des Landes Brandenburg.
Sonnenberg:
Bevölkerungsentwicklung in den Grenzen von 2013. [6]
Jahr Einwohner
1875 1 571
1890 1 510
1910 1 306
1925 1 381
1933 1 327
1939 1 237
1946 2 310
1950 2 035
1964 1 532
1971 1 508
Jahr Einwohner
1981 1 243
1985 1 189
1989 1 066
1990 1 053
1991 1 044
1992 1 034
1993 1 024
1994 1 017
1995 989
1996 1 004
Jahr Einwohner
1997 977
1998 960
1999 973
2000 974
2001 960
2002 953
2003 938
2004 934
2005 921
2006 904
Jahr Einwohner
2007 911
2008 890
2009 891
2010 888
2011 855
2012 855
2013 841

Politik[Bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

Die Gemeindevertretung besteht aus zehn Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister Ralf Wöller.

Wahlgruppe Sitze
SPD 1
WG Sonnenberg 4
FWG Schulzendorf 2
WG Baumgarten 1
Einzelbewerber Grabow 1
Einzelbewerber Nettelbeck 1

(Stand: Kommunalwahlen am 25. Mai 2014)[7]

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten]

Das Amt Gransee und die Gemeinden pflegen eine partnerschaftliche Beziehung zum Powiat Siemiatycki in Nordostpolen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Sonnenberg (Brandenburg) stehen die in die Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale Sonnenbergs.

Der ehemalige preußische Landsitz Schloss Rauschendorf im Ortsteil Rauschendorf wurde 1723 von Hermann Graf von Wartensleben erbaut, im 19. Jahrhundert im Stil der Neorenaissance überformt und 1921 durch einen Brand zerstört. 1923 erfolgte der Wiederaufbau als zweigeschossiges Barockschloss.

Verkehr[Bearbeiten]

Motorisierung in Sonnenberg 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014
Zugelassene PKW (zum 1.1.)[8] 493 510 500 506 503 520 513
PKW je 1.000 Einwohner (31.12.Vj.) 541 573 561 570 588 608 610

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1998
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003
  4. Friedrich Bratring: Die Grafschaft Ruppin, Berlin 1799
  5. Handmatrikel der Rittergüter 1857
  6. Die Quellen der Daten finden sich detailliert in den Wikimedia Commons Population Projection Brandenburg at Wikimedia Commons
  7. Ergebnis GVV Sonnenberg 25. Mai 2014. Abgerufen am 23. Juni 2014.
  8. Kraftfahrt-Bundesamt Statistik Fz3

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sonnenberg (Brandenburg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien