Sonnenberg (Brandenburg)

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Sonnenberg führt kein Wappen
Sonnenberg (Brandenburg)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Sonnenberg hervorgehoben
53.01888888888913.08861111111164Koordinaten: 53° 1′ N, 13° 5′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Oberhavel
Amt: Gransee und Gemeinden
Höhe: 64 m ü. NHN
Fläche: 50,3 km²
Einwohner: 855 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 17 Einwohner je km²
Postleitzahl: 16775
Vorwahl: 033082
Kfz-Kennzeichen: OHV
Gemeindeschlüssel: 12 0 65 301
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Baustraße 56
16775 Gransee
Webpräsenz: Gemeinde Sonnenberg
Bürgermeister: Ralf Wöller (CDU)
Lage der Gemeinde Sonnenberg im Landkreis Oberhavel
Fürstenberg/Havel Zehdenick Liebenwalde Oranienburg Mühlenbecker Land Glienicke/Nordbahn Birkenwerder Hohen Neuendorf Hohen Neuendorf Hennigsdorf Leegebruch Velten Oberkrämer Kremmen Löwenberger Land Gransee Gransee Schönermark Sonnenberg Großwoltersdorf Stechlin Großwoltersdorf Berlin Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-VorpommernKarte
Über dieses Bild

Sonnenberg ist eine Gemeinde im Norden des Landkreises Oberhavel in Brandenburg und gehört zum Amt Gransee und Gemeinden.

Geografie[Bearbeiten]

Der Ortsteil Schulzendorf liegt im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land. Die Gemeinde hat fünf Ortsteile:

Im südlichen Teil der Gemeinde liegen der Salchowsee, der Kirchsee, der Kleine und der Große Dölschsee sowie der Huwenowsee, die über Gräben miteinander verbunden sind.

Geschichte der Gemeinde[Bearbeiten]

Die Gemeinde Sonnenberg wurde am 27. September 1998 durch den Zusammenschluss der ehemaligen Gemeinden Sonnenberg und Baumgarten neu gebildet.[2] Am 26. Oktober 2003 wurden die ehemaligen Gemeinden Rönnebeck und Schulzendorf (hier fand die Schlacht bei Schulzendorf um 1316 statt) als Ortsteile in die Gemeinde Sonnenberg eingemeindet.[3]

Geschichte[Bearbeiten]

Kirche in Sonnenberg

Sonnenberg wurde als Sunnenberg 1318 zum ersten Mal erwähnt. 1524 lag es wie fast alle Dörfer in der Grafschaft Ruppin wüst und gehörte zu dieser Zeit zumindest teilweise dem Kloster Lindow. Nach der Reformation kam es in den Besitz derer von Bredow in Rheinsberg und wurde ab 1581 wieder aufgebaut. In dieser Zeit entstand auch die massive Feldsteinkirche des Ortes. 1687 befand sich Sonnenberg im Besitz der Herren von Zernikow[4]. Im folgenden Jahrhundert fiel es als Kammergut (Staatsdomäne) an die Könige von Preußen und wurde 1857 noch als solches geführt[5]. Heute zeigt sich das Dorf als typisches Straßendorf.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Politik[Bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

Die Gemeindevertretung besteht aus zehn Mitgliedern.

Wahlgruppe Sitze
WG Sonnenberg 4
WGF Schulzendorf 2
WG Baumgarten 2
FDP 1
Einzelbewerber Grabow 1

(Stand: Kommunalwahl am 28. September 2008)[6]

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten]

Das Amt Gransee und die Gemeinden pflegen eine partnerschaftliche Beziehung zum Powiat Siemiatycki in Nordostpolen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Sonnenberg (Brandenburg) stehen die in die Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Baudenkmale Sonnenbergs.

Der ehemalige preußische Landsitz Schloss Rauschendorf im Ortsteil Rauschendorf wurde 1723 von Hermann Graf von Wartensleben erbaut, im 19. Jahrhundert im Stil der Neorenaissance überformt und 1921 durch einen Brand zerstört. 1923 erfolgte der Wiederaufbau als zweigeschossiges Barockschloss.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2012 (XLS-Datei; 83 KB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1998
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003
  4. Friedrich Bratring: Die Grafschaft Ruppin, Berlin 1799
  5. Handmatrikel der Rittergüter 1857
  6. Ergebnis GVV Sonnenberg 28. September 2008. Abgerufen am 24. September 2012.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sonnenberg (Brandenburg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien