Langendorf (Elfershausen)

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Langendorf
Wappen von Langendorf
Koordinaten: 50° 7′ 23″ N, 9° 56′ 53″ O
Höhe: 193 m ü. NN
Einwohner: 681 (2008)
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 97725
Vorwahl: 09732
Langendorf (Bayern)
Langendorf

Lage von Langendorf in Bayern

Langendorf ist seit 1978 ein Ortsteil von Elfershausen. Es ist die Mutterpfarrei der umliegenden Dörfer.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Langendorf liegt an der Fränkischen Saale, südwestlich von Elfershausen.

Am Südrand von Langendorf verläuft die B 287, die in nordöstlicher Richtung nach Euerdorf und Bad Kissingen und in südwestlicher Richtung nach Hammelburg führt. Sie bildet kurz vor Langendorf die Anschlussstelle Hammelburg 97 zur A 7, die östlich von Langendorf in Nord-Süd-Richtung verläuft.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Langendorf wurde im Jahr 772 als „Wintgraben“ anlässlich einer Schenkung von Liegenschaften in Langendorf an das Kloster Fulda erstmals urkundlich erwähnt.

Im Jahr 1025 erhielt Langendorf die erste Kirche.

Im Jahr 1635 brannten im Dreißigjährigen Krieg schwedische Truppen das ganze Dorf nieder. Auch die Kirche wurde zerstört.

Von 1825 bis 1830 wurde die St.-Vitus-Kirche in ihrer heutigen Form errichtet. Im Jahr 1901 folgte die Erhöhung des Kirchturms als Angleichung an den erheblich vergrößerten Kirchenbau.

Im Jahr 1951 drohte einem großen Teil der Langendorfer Gemarkung die Eingliederung in den Truppenübungsplatz. Dies wurde durch Proteste verhindert. In den 1960er Jahren wurde die Autobahn A 7 gebaut.

Am 1. Mai 1978 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Langendorf im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Elfershausen eingemeindet.[1]

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 738.