Lee Grant

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Dieser Artikel behandelt die Schauspielerin Lee Grant. Für weitere Personen gleichen Namens siehe Lee Grant (Begriffsklärung).
Lee Grant bei der Premiere des Films F.I.S.T. – Ein Mann geht seinen Weg, 1978.

Lee Grant (* 31. Oktober 1925 in New York City; eigentlich Lyova Haskell Rosenthal) ist eine US-amerikanische Schauspielerin (Oscar 1975 für ihre Nebenrolle in Shampoo) und Regisseurin.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Lee Grant wurde für ihr Filmdebüt 1952 in Polizeirevier 21 für den Oscar als beste Nebendarstellerin nominiert und erhielt für diese eher kleine Rolle den Darstellerpreis bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 1952. 1951 hatte sie eine Trauerrede gehalten für den Darsteller J. Edward Bromberg, dessen früher Tod auch auf den Stress und die Sorgen, die ihm durch das House Committee on Un-American Activities (HUAC) verursacht wurden, zurückgeführt wurde. Diese Rede wurde später veröffentlicht, was zu einer Vorladung vor das Komitee führte. Dort wollte man, dass sie gegen ihren eigenen Mann ausssagte: Arnold Manoff. Sie weigerte sich und wurde auf die schwarze Liste Hollywoods gesetzt. Auf dieser befand sie sich für 12 Jahre[1]. Kirk Douglas beschuldigte den Regisseur Edward Dmytryk für die Denunzierung mitverantwortlich gewesen zu sein.[2]. Neben zwei weiteren Nominierungen für Der Hausbesitzer (1970) und Reise der Verdammten (1976) gewann sie den Oscar 1975 für ihre Rolle in Shampoo. Außerdem agierte sie auch in Fernsehrollen und gewann zwei Emmys, 1964 als beste Nebendarstellerin in Peyton Place und 1971 als beste Schauspielerin in The Neon Ceiling. 1987 wirkte sie im Film Chicago Blues mit. Lee Grant führt auch Regie, vorwiegend in Dokumentationen (Prominentenportraits).

Lee Grant war in erster Ehe von 1951 bis 1960 mit dem Drehbuchautor Arnold Manoff verheiratet. Aus dieser Ehe ging die Tochter Dinah Manoff (* 25. Januar 1958) hervor. In zweiter Ehe ist sie seit 1962 mit dem Produzenten Joseph Feury verheiratet mit dem sie ebenfalls eine Tochter hat.[3]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Lee Grant – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. "Lee Grant on life beyond the Hollywood blacklist", CBS "Sunday Morning", August 3, 2014.
  2. Douglas, Kirk. I Am Spartacus: Making a Film, Breaking the Blacklist, Open Road Media (2012) S. 26 ISBN 978-1453254806
  3. Eintrag bei filmreference.com