Lenka Dürr

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Lenka Dürr
Lenka Dürr 2015 02.jpg
Lenka Dürr im Trikot von Impel Wrocław 2015
Porträt
Geburtsdatum 10. Dezember 1990
Geburtsort Memmingen, Deutschland
Größe 1,70 m
Position Libera
Vereine

–2005
2005–2006
2006–2013
2013–2014
2014–2015
2015–2016
2016–2017
2017–
TV Kaufbeuren
SV Mauerstetten
FTSV Straubing
Rote Raben Vilsbiburg
Igtisadchi Baku
Azeryol Baku
Impel Wrocław
Schweriner SC
CSM Târgoviște
Nationalmannschaft
64 Mal
150 Mal
Jugend / Juniorinnen
A-Nationalmannschaft
Erfolge

2007
2008
2008
2008
2009
2009
2009
2009
2009
2009
2009
2010
2010
2011
2013
2013
2014
2014
2014
2015
2017
3 × Bundespokalsiegerin
Jugendeuropameisterin
11. Platz Jugend-WM
5. Platz Juniorinnen-EM
Deutsche Meisterin
CEV-Final Four
Deutsche Vizemeisterin
Deutsche Pokalsiegerin
Libera des Jahres
Juniorinnen Weltmeister
3. Platz Grand Prix
4. Platz EM
Deutsche Meisterin
7. Platz WM
Vizeeuropameisterin
Siegerin Europaliga
Vizeeuropameisterin
Siegerin Montreux Masters
2. Platz Europaliga
9. Platz WM
5. Platz EM
Deutsche Meisterin

Stand: 28. April 2017

Lenka Dürr (* 10. Dezember 1990 in Memmingen) ist eine deutsche Volleyball-Nationalspielerin.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der erste Volleyballverein von Lenka Dürr war der TV Kaufbeuren. Regionale Erfolge wie die schwäbische Meisterschaft der E-Jugend 2002 erreichte Dürr mit dem für seine hervorragende Jugendarbeit bekannten benachbarten SV Mauerstetten. Nach dem Aufstieg aus der Landesliga in die Bayernliga mit der Erwachsenenmannschaft des SVM wechselte die gebürtige Memmingerin zum FTSV Straubing in die zweite Bundesliga.[1] Nach nur einer Saison verließ Lenka Dürr Straubing und spielte seitdem für die Roten Raben in Vilsbiburg. Von nun an ging es für die Libera auf der Karriereleiter steil bergauf: Jugendeuropameisterin 2007, Deutscher Meister 2008, Deutscher Pokalsieger und Juniorinnen-Weltmeisterin 2009.[2] Hinzu kamen das Erreichen des CEV-Final Four mit Vilsbiburg sowie der dritte Platz beim Volleyball World Grand Prix und der vierte Platz bei den Europameisterschaften mit der deutschen Nationalmannschaft 2009. Im gleichen Jahr wurde die Schülerin zur Libera des Jahres gewählt. Mit den Roten Raben wiederholte Lenka Dürr 2010 die deutsche Meisterschaft und erreichte im Challenge Cup 2009/10 das Achtelfinale. 2011 gewann die Vilsbiburgerin mit der deutschen Nationalmannschaft die Silbermedaille bei den Europameisterschaften.[3] 2013 verließ Lenka Dürr die Roten Raben und wechselte in die aserbaidschanische Superliga zu Igtisadchi Baku.[4] Mit der Nationalmannschaft belegte sie im selben Jahr Platz Eins in der Europaliga und wurde erneut Vizeeuropameisterin. 2014 gewann sie mit der Nationalmannschaft das Turnier in Montreux und wurde hier als beste Abwehrspielerin und beste Libera ausgezeichnet. Anschließend belegte sie in der Europaliga Platz zwei und bei der Weltmeisterschaft in Italien Platz Neun. Danach wechselte Dürr innerhalb Aserbaidschans von Igtisadchi zu Azeryol Baku und 2015 nach Polen zu Impel Wrocław. 2016 kehrte sie zurück in die Bundesliga zum Schweriner SC und gewann die Deutsche Meisterschaft. Anschließend wechselte Dürr nach Rumänien zu CSM Târgoviște.

Soziales Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit August 2015 ist Lenka Dürr Botschafterin des Vereins Volleyball ohne Grenzen, der Kinder und Jugendliche in wirtschaftsschwachen Regionen unterstützt.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lenka Dürr – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Spitzentreffen von ehemaligen Spielerinnen des SV Mauerstetten
  2. http://www.volleyball-verband.de/index.php?dvv=webpart.pages.DVVDynamicPage&navid=15736&coid=15736&cid=1&
  3. http://www.roteraben.de/jahresrueckblick-2012/
  4. Lenka Dürr zieht es ins Ausland. Abgerufen am 28. Juni 2013.
  5. Volleyball ohne Grenzen. Abgerufen am 9. August 2017.