Dresdner SC (Volleyball)

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Dresdner SC
Dresdner-sc-1898.svg
Deutscher Volleyball-Verband
Vereinsdaten
Gründung 1990
Adresse Magdeburger Straße 12
01067 Dresden
Vorstandsvorsitzender Jörg Dittrich
Homepage dresdnersportclub.de
Volleyball-Abteilung
Liga Bundesliga
Spielstätte Margon Arena
Trainer Alexander Waibl
Co-Trainer Andrea Ebana
Erfolge Deutscher Meister 1999, 2007, 2014, 2015, 2016
DVV-Pokalsieger 1999, 2002, 2010, 2016, 2018
Challenge Cup 2010, 3. Platz 2008
letzte Saison 3. Platz Bundesliga, Playoff-Halbfinale
(Stand: 4. März 2018)

Die Volleyball-Abteilung des Dresdner SC wurde 1990 gegründet. Die erste Frauenmannschaft spielt in der Bundesliga und war fünfmal Deutscher Meister, fünfmal DVV-Pokalsieger und einmal Challenge-Cup-Sieger auf europäischer Ebene.

Team[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kader für die Saison 2018/19 besteht aus folgenden Spielerinnen.

Kader – Saison 2018/19
Name Nr. Nation Größe Geburtsdatum Position
Mareen Apitz 2 DeutschlandDeutschland Deutschland 1,82 m 26. Mär. 1987 Z
Piia Korhonen 12 FinnlandFinnland Finnland 1,87 m 12. Jan. 1997 D
Rica Maase 11 DeutschlandDeutschland Deutschland 1,86 m 22. Nov. 1999 D
Lena Möllers DeutschlandDeutschland Deutschland 1,88 m 06. Jan. 1990 Z
Ivana Mrdak 15 SerbienSerbien Serbien 1,94 m 15. Sep. 1993 MB
Michelle Petter 6 DeutschlandDeutschland Deutschland 1,76 m 04. Feb. 1997 L
Saša Planinšec 18 SlowenienSlowenien Slowenien 1,85 m 02. Juni 1995 MB
Katharina Schwabe 16 DeutschlandDeutschland Deutschland 1,78 m 29. Apr. 1993 AA
Lena Stigrot DeutschlandDeutschland Deutschland 1,84 m 20. Dez. 1994 AA
Dominika Strumilo 7 BelgienBelgien Belgien 1,87 m 26. Dez. 1996 AA
Barbara Roxana Wezorke 1 DeutschlandDeutschland Deutschland 1,86 m 12. Apr. 1993 MB

Positionen: AA = Annahme/Außen, D = Diagonal, L = Libero, MB = Mittelblock, U = Universal, Z = Zuspiel

Neuzugänge 2018/19
Spielerin bisheriger Verein
Lena Stigrot Rote Raben Vilsbiburg[1]
Lena Möllers CS Volei Alba-Blaj[2]
Abgänge 2018/19
Spielerin neuer Verein
Madison Bugg Allianz MTV Stuttgart[3]
Eva Hodanová unbekannt[4]
Marrit Jasper unbekannt[4]
Myrthe Schoot unbekannt[5]

Chef-Trainer ist Alexander Waibl. Er wird vom Co-Trainer Andrea Ebana, vom Scout Till Müller und vom Athletiktrainer Goran Mladenič unterstützt. Für die medizinische Betreuung sind die Mannschaftsärzte Tino Lorenz und Attila Höhne und die Physiotherapeuten Christoph Hartmann und Marcus Hippe zuständig. Der Vorstandsvorsitzende des Dresdner SC (Volleyball) ist Jörg Dittrich. Die Geschäftsführerin der DSC 1898 Volleyball GmbH ist Sandra Zimmermann. Das Maskottchen ist Burny.

Bundesliga[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Team der Saison 2016/17 zusammen mit Martin Dulig, Dirk Hilbert und Stanislaw Tillich.
Bundesligaspiel gegen VT Aurubis Hamburg (2016)

Die Dresdnerinnen spielen seit 1997 in der Ersten Bundesliga. 1999 wurden sie erstmals Deutscher Meister. In der Saison 2007 konnten sie den Titel erneut gewinnen. In der Saison 2007/08 wurden sie Vizemeister. In der Saison 2008/09 erreichten sie Platz drei und 2010 Platz vier. 2011, 2012 und 2013 unterlagen die Dresdnerinnen erst im Finale der Play-offs dem Schweriner SC und wurden jeweils Vizemeister. In der Saison 2013/14 konnte das Team mit drei Siegen im Meisterschaftsfinale gegen die Roten Raben Vilsbiburg den dritten Meistertitel feiern. In der Saison 2014/15 gewannen die Dresdnerinnen mit drei Siegen im Meisterschaftsfinale gegen Allianz MTV Stuttgart den vierten Meistertitel.

DVV-Pokal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Dresdner SC schaffte 1999 mit dem Pokalsieg das Double. Drei Jahre später holten sie den DVV-Pokal zum zweiten Mal und gewannen auch den Supercup. In den Saisons 2007 und 2009 wurde der Dresdner SC Vize-Pokalsieger. Im folgenden Jahr 2010 gelang erneut der Pokalsieg. Durch einen 3:2-Finalsieg über Allianz MTV Stuttgart gewannen die Dresdnerinnen 2016 zum vierten Mal den DVV-Pokal. 2018 gewann man durch ein 3:0 im Finale gegen den 1. VC Wiesbaden zum fünften Mal den Pokal.

Europapokal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Deutscher Meister spielten die Dresdnerinnen in der Spielzeit 2007/08 bereits zum zweiten Mal nach 2002/03 im Challenge Cup. Nach einem Freilos in der ersten Runde setzten sie sich mit zwei 3:2-Siegen gegen Radnički NIS Petrol Belgrad durch. Mit weiteren Siegen in der dritten Runde gegen Universidad de Burgos und im Achtelfinale gegen Panathinaikos Athen erreichten sie das Viertelfinale. Nach einer Hinspiel-Niederlage gegen Hotel Cantur Las Palmas drehten sie das Spiel im Entscheidungssatz. Beim Final Four in Bursa gewann der DSC nach dem 0:3 im Halbfinale gegen Vakıfbank Güneş Sigorta İstanbul das Spiel um den dritten Platz gegen das rumänische Team Știința Bacău.

2010 trug der Dresdner SC erstmals in seiner Vereinsgeschichte als einer der vier Halbfinalisten das Final Four des Challenge Cups aus. Der Dresdner Sportclub konnte sich in Dresden gegen Asterix Kieldrecht aus Belgien (2. Platz) sowie Galatasaray Istanbul aus der Türkei (3. Platz) durchsetzen und wurde Sieger des Challenge Cups 2010. In der Saison 2011/12 spielte der DSC in der Champions League, in der man im Achtelfinale gegen VK Dynamo Kasan ausschied.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dresdner SC - Volleyball – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Erster DSC-Neuzugang: Raben-Kapitän wechselt an die Elbe. In: dresdnersportclub.de. Dresdner SC, 25. April 2018, abgerufen am 14. Mai 2018.
  2. Zuspiel-Duo komplett: Lena Möllers wechselt an die Elbe. In: dresdnersportclub.de. Dresdner SC, 14. Mai 2018, abgerufen am 14. Mai 2018.
  3. Apitz verlängert bei Heimatverein Dresdner SC – Bugg steigt aus. In: mdr.de. Mitteldeutscher Rundfunk, 2. Mai 2018, abgerufen am 11. Mai 2018.
  4. a b Astrid Hofmann: Dresdner SC trennt sich von zwei Spielerinnen. In: dnn.de. Dresdner Neueste Nachrichten, 13. April 2018, abgerufen am 14. April 2018.
  5. Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung: Myrthe Schoot verlässt Dresden. In: dresdnersportclub.de. Dresdner SC, 7. Mai 2018, abgerufen am 7. Mai 2018.