Leuchtenbergring

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Leuchtenbergring
Wappen
Straße in München
Leuchtenbergring
Leuchtenbergring Richtung Norden / Leuchtenbergring-Unterführung, Höhe Streitbergstraße
Basisdaten
Landeshauptstadt München
Stadtteile Berg am Laim, Haidhausen
Anschlussstraßen Richard-Strauss-Straße, Ampfingstraße
Querstraßen Prinzregentenstraße, Einsteinstraße, Bothestraße, Neumarkter Straße, Deggendorfer Straße, Streitfeldstraße, Berg-am-Laim-Straße
Nummerierungssystem Orientierungsnummerierung
S-Bahnhof Leuchtenbergring
Nutzung
Nutzergruppen Fußverkehr, Radverkehr, Autoverkehr, ÖPNV
Straßengestaltung Leuchtenbergring-Unterführung

Der Leuchtenbergring ist ein vierspuriges Teilstück des Mittleren Rings in München.

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Leuchtenbergring schließt sich an der Kreuzung mit der Prinzregentenstraße direkt an die Richard-Strauss-Straße an. Südlich der Kreuzung mit der Einsteinstraße befindet sich die Ausfahrt des Richard-Strauss-Tunnels, der die Richard-Strauss-Straße und ihre Anwohner seit seiner Fertigstellung erheblich entlastet.

Anschließend führt die Leuchtenbergring-Unterführung unter den Bahngleisen der S-Bahn-Stammstrecke (mit der Station Leuchtenbergring der S-Bahn-Linien 2, 4, 6 und 8) sowie den Bahnstrecken Richtung Mühldorf und Rosenheim hindurch. Eine Auf- und Abfahrt führt zur Berg-am-Laim-Straße, die als Bundesstraße 304 die östlichen Stadtteile Berg am Laim, Trudering und Waldtrudering erschließt.

Leuchtenbergring-Unterführung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Leuchtenbergring-Unterführung von Süden

1960 wurde die Leuchtenbergring-Unterführung dem Verkehr übergeben, die die Bahnanlagen im Bahnhofsvorfeld München Ost unterfährt und seit 1972 den S-Bahnhof Leuchtenbergring beherbergt.

Im Zuge des kreuzungsfreien Ausbaues des Mittleren Ringes Ost wurde die Leuchtenbergring-Unterführung 2008/09 nachgerüstet und damit den gültigen europäischen Sicherheitsstandards angepasst. Auf dem Leuchtenbergring kam es daher bis 2009 zu Verkehrsbehinderungen, da durch den Tunnelbau die Fahrspuren nur eingeengt zur Verfügung standen und regelmäßig verschoben wurden.

Seit dem Abschluss der Aufrüstung 2009 wird die Unterführung als Teil der sogenannten Tunnelkette Mittlerer Ring Ost, die vom Effnertunnel im Norden bis zum Innsbrucker-Ring-Tunnel im Süden reicht, in der alle Tunnelbauwerke hinsichtlich Verkehrsbeeinflussung und Rettungseinsatzplanung als eine Einheit behandelt und besitzt daher miteinander verbundene sicherheits- und verkehrstechnische Systeme [1].

Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da der Leuchtenbergring in der Nähe des Ostbahnhofs liegt, und diese Gegend als eine der Wirtschafts-Toplagen in der Region gilt, ist eine Strukturverdichtung in diesem Bereich abzusehen. Ein Beispiel für diese Strukturverdichtung ist das Telekom Center München, ein Ensemble von 10 gleichförmigen Hochhäusern Ecke Berg-am-Laim-Straße/Leuchtenbergring. Der Hauptmieter in den 2002-2005 entstandenen Gebäuden ist die Deutsche Telekom.

Die Porr AG plant derzeit die Weiterentwicklung des Geländes Einsteinstraße Ecke Leuchtenbergring.

Namensgeber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Leuchtenbergring ist vermutlich nach Eugène de Beauharnais, der von Max I. Joseph zum Herzog von Leuchtenberg ernannt wurde, benannt. Das Adelsgeschlecht derer von Leuchtenberg hatte seinen Sitz zeitweilig in der gleichnamigen Gemeinde Leuchtenberg in der Oberpfalz.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Leuchtenbergring – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landeshauptstadt München, Baureferat [Ingenieurwesen] (Hrsg.): Mittlerer Ring Ost. Frühjahr 2008 bis Frühjahr 2009. Selbstverlag, München 2008, S. o.S. [7 f.].

Koordinaten: 48° 8′ 8″ N, 11° 36′ 55″ O