Liebling, hältst Du mal die Axt?

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Filmdaten
Deutscher TitelLiebling, hältst Du mal die Axt?
OriginaltitelSo I Married an Axe Murderer
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1993
Länge90 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
Stab
RegieThomas Schlamme
DrehbuchRobbie Fox
ProduktionBernard Williams
MusikBruce Broughton
KameraJulio Macat
SchnittColleen Halsey, Richard Halsey
Besetzung

Liebling, hältst Du mal die Axt? (Originaltitel: So I Married an Axe Murderer) ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 1993. Regie führte Thomas Schlamme, das Drehbuch schrieb Robbie Fox. In den Hauptrollen sind Mike Myers, Nancy Travis, Anthony LaPaglia und Amanda Plummer zu sehen.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der in San Francisco lebende Charlie Mackenzie (Mike Myers) verliebt sich in die Metzgerin Harriet Michaels (Nancy Travis). Einige Hinweise deuten darauf hin, dass sie bereits drei Ehemänner umgebracht haben könnte. Charlie beendet die Beziehung. Nachdem jemand anderes einen der Morde gestanden hat, kann er Harriet zurückgewinnen und heiraten.

Charlies Freund Tony Giardino (Anthony LaPaglia), ein Polizist, erfährt, dass die Person, die den Mord gestanden hat, geistig verwirrt ist. Er verschickt Fotos von Harriet und erfährt, dass sie mit den ermordeten Männern verheiratet war. Er versucht Charlie telefonisch zu warnen und fliegt in einem gecharteten Flugzeug an den Ort, wo Charlie und Harriet ihre Flitterwochen in einem Hotel verbringen sollen.

Charlie sperrt Harriet in einem Wandschrank ein, dann wird er von ihrer Schwester Rose (Amanda Plummer) angegriffen, die sich als die wahre Mörderin entpuppt. Der inzwischen eingetroffene Tony nimmt Rose fest.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

James Berardinelli schrieb auf ReelViews, Mysteryfilme müssten „komplex“, „fesselnd“ und „verführerisch“ sein, was auf diesen Film nicht zutreffe. Der Humor sei „banal“ und nur sporadisch amüsant. Berardinelli lobte die Cameoauftritte von Alan Arkin, Charles Grodin und Phil Hartman.[1]

Roger Ebert bezeichnete die Komödie in der Chicago Sun-Times vom 30. Juli 1993 als „mediokren Film, in dem ein guter gefangen sei“.[2]

Das Lexikon des internationalen Films urteilte: „Durch den blassen Hauptdarsteller und die kümmerlich entwickelte Grundidee entstand eine Komödie, die nur an den Rändern einigen Witz entwickelt.“[3]

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Produktionskosten von Liebling, hältst Du mal die Axt? beliefen sich Schätzungen zufolge auf 20 Millionen US-Dollar. An den US-Kinokassen spielte der Film ca. 11,6 Millionen Dollar wieder ein.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kritik von James Berardinelli
  2. Kritik von Roger Ebert
  3. Liebling, hältst Du mal die Axt? In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins; abgerufen am 18. Juni 2017.
  4. Box office / business for Liebling, hältst Du mal die Axt?