Liste der Baudenkmäler in Kemnath

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der Oberpfälzer Stadt Kemnath zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1] Diese Liste gibt den Fortschreibungsstand vom 27. September 2014 wieder und enthält 93 Baudenkmäler.

Wappen von Kemnath
Der Kemnather Stadtplatz

Ensembles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ensemble Altstadt Kemnath[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktennummer: E-3-77-129-1

Altstadt Kemnath

Der im Stadtmauerverlauf ovale Stadtgrundriss ist charakterisiert durch einen langgestreckten, breiten Straßenmarkt, der den zwischen 1354 und 1382 mit den Stadtrechten ausgestatteten Ort in der Längsrichtung durchzieht. Beidseitig verlaufen parallel zum Markt zwei weitere Straßenzüge, wobei die stadtauswärts gerichteten Grundstücke von der Stadtmauer begrenzt werden. Drei im Leitersprossensystem angelegte Querstraßen stellen die Verbindung zum Markt her und teilen die Stadt in Quartiere. Von der mittelalterlichen Bebauung haben sich in der Stadt, die ihre wirtschaftliche Bedeutung durch Eisenhämmer erhielt, Teile der Stadtbefestigung, die Pfarrkirche aus dem 15. Jahrhundert und das Pfarrhof-Nebengebäude entlang der nordöstlichen Stadtbefestigung erhalten. Aus der Wiederaufbauphase nach dem Stadtbrand von 1572 stammt das ehemalige kurfürstliche Kastenamt am Stadtplatz und dokumentiert die Bedeutung Kemnaths als Amtssitz seit dem 15. Jahrhundert.

Der Großteil der bürgerlichen Bauten wurde in der Zeit nach den Stadtbränden von 1848 und 1854 errichtet, wenngleich deren Kern häufig auf das 16. Jahrhundert zurückgeht. Die bauliche Erneuerung im 19. Jahrhundert nimmt Bezug auf das mittelalterliche Stadtbild, besonders augenfällig am Stadtplatz, der am Ostende von der Pfarrkirche und dem 1854 erneuerten Stadt- und Kirchturm abgeschlossen wird, während in der Bebauung der parallel verlaufenden Gassen biedermeierliche Hausstrukturen vorherrschen. Prägend auch für diese Bauphase erweisen sich die Mittelpunktsfunktionen der Verwaltungsstadt.

Ensemble Obere Vorstadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktennummer: E-3-77-129-2

Die obere Vorstadt, im 17. Jahrhundert auch Klostervorstadt genannt, schließt sich im Osten an die ummauerte, eigentliche Stadtanlage an; sie besitzt eine im Grundriss nahezu sternförmige Platzbildung, in welche die Straßen aus verschiedenen Himmelsrichtungen einmünden. Die Randbebauung ist vor allem von der Zeit des Wiederaufbaus nach einem Stadtteilbrand im Jahre 1810 geprägt. Die stattliche Posthalterei akzentuiert die Bedeutung dieses vorstädtischen Verkehrsknotenpunktes. Mit der Gründung des Franziskanerklosters 1657 wurde die vornehmlich von Handwerkern besiedelte Vorstadt ein eigener Stadtteil. In ihm hat sich der Charakter einer vorstädtischen Handwerkersiedlung mit meist zweigeschossigen, funktionalen Bauten des 18./19. Jahrhunderts erhalten.

Ensemble Ortskern Waldeck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktennummer: E-3-77-129-3

Ortskern Waldeck

Der ursprünglich wohl im späten 12. Jahrhundert zu Füßen der abgegangenen Burg angelegte, im 15. Jahrhundert mit Marktrecht ausgestattete Ort Waldeck wurde nach dem Brand 1793/1794 an der heutigen Stelle als planmäßig angelegte Straßensiedlung wieder errichtet. Die durchweg zweigeschossigen, schlichten Traufseitbauten reihen sich, nur durch leicht variierende Dachneigung und Trauf- bzw. Firsthöhen voneinander abgesetzt, entlang der mittelalterlichen Handelsstraße, der sogenannten Goldstraße, die sich, von Kemnath kommend, am südlichen Ortsende nach Osten in Richtung Erbendorf abwinkelt. Die hier grundrissmäßig in einem schrägen T-Balken formierten Bauten bilden hangaufwärts eine Doppelreihe von Wohnhäusern, hangabwärts eine Doppelreihe von Scheunen mit abgetreppten Firstlinien. Die Hauptachse zielt von der Pfarrkirche, die sich in die Häuserflucht einfügt und mit dem Turm von 1822 deren nördlichen Abschluss markiert, geradlinig nach Süden, wo über dem Straßenraumabschluss der Burgberg aufragt.

Stadtbefestigung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trautenbergstraße 36: Zwingermauer mit Turm

Die Stadtbefestigung von Kemnath wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts angelegt und nach dem Stadtbrand von 1572 wiederaufgebaut. Sie bestand aus zwei Mauerringen, der inneren Stadtmauer und der Zwingermauer, mit Schartenöffnungen, halbrunden Türmen und Schalentürmen aus Bruchsteinmauerwerk und ist in Teilstücken erhalten, dabei zum Teil in Wohngebäude integriert. Der nördliche Mauerzug verläuft bei den Anwesen Stadtplatz 3, Am Einlass 12, Schmidtstraße 11–23, Stadtplatz 47, der südliche bei den Anwesen Trautenbergstraße 4, 24, sowie 28–36.

Folgende Türme bzw. Turmreste sind erhalten:

  • Ehemaliger Schalenturm der Zwingermauer, kleiner, halbrunder Massivbau, im Kern wohl zweite Hälfte 14. Jahrhundert
  • Ehemaliger Wehrturm der Zwingermauer, kleiner, halbrunder Massivbau aus Bruchsteinmauerwerk, zweite Hälfte 14. Jahrhundert
  • Halbrunder Turmstumpf der inneren Stadtmauer, als Bodenerker in ein Wohnhaus integriert, im Kern zweite Hälfte 14. Jahrhundert
  • Modern überformter Stumpf eines runden Wehrturms, im Kern zweite Hälfte 14. Jahrhundert
  • Runder Wehrturm, in ein modernes Wohnhaus integriert, im Kern zweite Hälfte 14. Jahrhundert

Aktennummer: D-3-77-129-88.

Folgende Objekte werden als einzelne Objekte in der Denkmalliste geführt.

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Einlaß
(Standort)
Reste der Zwingermauer Im Kern zweite Hälfte 14. Jahrhundert

nicht nachqualifiziert, im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht kartiert

D-3-77-129-89 BW
Schmidtstraße 23
(Standort)
Reste der Stadt- und Zwingermauer Mit erneuertem kleinem Rundbau, 14. Jahrhundert D-3-77-129-24 BW
Stadtplatz 3
(Standort)
Zugehöriges Reststück der Zwingermauer Im Kern zweite Hälfte 14. Jahrhundert D-3-77-129-94 Zugehöriges Reststück der Zwingermauer
Stadtplatz 52
(Standort)
Torhaus Zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit Satteldach, neugotischem Treppengiebel, abgefasten Sandsteingewänden und integriertem, halbrundem Schaltenturm der mittelalterlichen Stadtmauer, 1851, im Kern wohl 16. Jahrhundert, westlich angebautes Halbhaus mit Pultdach in gleicher Formensprache, 1851 D-3-77-129-39 Torhaus
Trautenbergstraße 4
(Standort)
Zugehöriges Reststück der Zwingermauer Im Kern zweite Hälfte 14. Jahrhundert D-3-77-129-96 Zugehöriges Reststück der Zwingermauer
Trautenbergstraße 30
(Standort)
Rundturm der Stadtbefestigung Im Kern zweite Hälfte 14. Jahrhundert D-3-77-129-43 BW
Trautenbergstraße 34
(Standort)
Reststück der Stadtmauer Mit eingebautem Rundturm der inneren Mauer, im Kern zweite Hälfte 14. Jahrhundert D-3-77-129-45 BW
Trautenbergstraße 36
(Standort)
Alte Fronveste Dreigeschossiger, verputzter Massivbau mit hohem Walmdach, Hausteingewänden und Eckquaderung, 17. Jahrhundert, teilweise über Stadtmauer aus der zweiten Hälfte 14. Jahrhundert, Torbogen, 18. Jahrhundert D-3-77-129-46 Alte Fronveste
Weihergraben 9
(Standort)
Runder Wehrturm Im Kern zweite Hälfte 14. Jahrhundert, in Wohnbau einbezogen D-3-77-129-47 BW
Weihergraben 25
(Standort)
Runder Wehrturm Mit Zungenstück der Stadtmauer, im Kern zweite Hälfte 14. Jahrhundert D-3-77-129-48 BW

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kemnath[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Langen Steg 4
(Standort)
Scheunenviertel Geschlossene, einheitliche Reihen von eingeschossigen, traufständigen Sandsteinquaderbauten mit Sattel-, an den Stirnseiten meist mit Halbwalmdächern, großen Rundbogeneinfahrten, Lüftungsschlitzen, Hohlkehlen und Gesimssteinen, teils mit Dachgauben, mehrfach bezeichnet mit „1836“ D-3-77-129-2 Scheunenviertel
An der Roten Kapelle, Grund
(Standort)
Zwei weitverzweigte Felsenkelleranlagen Die beiden Eingänge mit Sandsteingewänden, 18./19. Jahrhundert D-3-77-129-98 BW
Badstraße 2, Badstraße 4, Badstraße 6, Schulstraße 20
(Standort)
Scheunenviertel Überwiegend geschlossene Reihen von eingeschossigen, meist traufständigen Sandsteinquaderbauten mit Satteldächern, großen Segmentbogeneinfahrten, Hohlkehlen- und Gesimssteinen am Dachansatz, erste Hälfte 19. Jahrhundert, Kopfbau bezeichnet „1843“, in weitläufiger Gruppierung, teilweise mit eingelassenen Bildtäfelchen der Dreifaltigkeit und Gedenkbrettern an verstorbene Besitzer D-3-77-129-3 Scheunenviertel
Bayreuther Straße 3
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger, traufständiger Hausteinbau mit Satteldach und einfacher Fassadengliederung, Dachziegel bezeichnet „1798“ D-3-77-129-4 Wohnhaus
Bayreuther Straße 20
(Standort)
Katholische Friedhofskirche Sankt Maria Magdalena Nachgotischer Saalbau, verputzter Massivbau mit Satteldach und unregelmäßigem, dreiseitigem Chorschluss, östlichem Zwiebeldachreiter und Rundbogenfenstern mit Maßwerk, von Gabriel Vischer und Sewolt Seitzen, bezeichnet „1604/1606“, westlich angebaute Leichenhalle jünger D-3-77-129-5 Katholische Friedhofskirche Sankt Maria Magdalena
Bayreuther Straße 20
(Standort)
Friedhof Mit historischen Grabsteinen, 1558 angelegt, später verändert, mit Teilen der Einfriedung D-3-77-129-5 BW
Bgm.-Högl-Straße
(Standort)
Bildstock Toskanische Säule auf Sockel mit zweiseitigem Reliefaufsatz mit Darstellung des sogenannten Gnadenstuhles, bezeichnet „1732“, Neuaufstellung 1983 D-3-77-129-97 Bildstock
Brauhausstraße 9, Schützengraben 21
(Standort)
Ehemaliges Kommunbrauhaus Traufständiger und verputzter Massivbau mit Satteldach, gerahmten Stichbogenöffnungen und Eckrustizierung als Werksteingliederung sowie Wappenstein der Stadt von 1574, 1850-52 von Georg Reitter neu erbaut D-3-77-129-6 Ehemaliges Kommunbrauhaus
Nähe Cammerloherplatz
(Standort)
Brückenfigur des Heiligen Johann Nepomuk Auf Postament, 18. Jahrhundert D-3-77-129-8 Brückenfigur des Heiligen Johann Nepomuk
Nähe Cammerloherplatz
(Standort)
Ehemalige Fleischbank Erdgeschossiger Werksteinbau mit Satteldach, drei Eingängen und Ladenfenstern, 1863 D-3-77-129-91 Ehemalige Fleischbank
Cammerloherplatz 9, Cammerloherplatz 11
(Standort)
Doppelhaus Zweigeschossiger Werksteinbau mit Walm- bzw. Halbwalmdach und einfacher Fassadengliederung, das Portal der östlichen Hälfte mit gesprengtem Giebel und bezeichnet „1813“ D-3-77-129-10 Doppelhaus
Cammerloherplatz 12
(Standort)
Ehemaliges Gasthaus und Posthalterei Dreigeschossiger, verputzter Massivbau in Ecklage mit Halbwalmdach, profilierten Fensterfaschen und Tordurchfahrt, 1811 D-3-77-129-11 Ehemaliges Gasthaus und Posthalterei
Friedrichstraße 1
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit Satteldach und erneuerter Putzgliederung in Ecklage, bezeichnet „1777“, siehe auch Ensemble Cammerloherplatz D-3-77-129-13 Wohnhaus
Kalvarienberg 3
(Standort)
Katholische Kalvarienbergkirche zum Gekreuzigten Heiland Saalbau, verputzter Massivbau mit Satteldach, Dachreiter mit Zwiebelhaube, halbrundem Chorschluss und südöstlich angebauter Sakristei, von Mathes Weber, 1736/37, 1822 Fenster und Portal erneuert D-3-77-129-14 BW
Klosterhofstraße 1, Klosterhofstraße 8, Klosterhofstraße 3, Klosterhofstraße 5, Cammerloherplatz 12, Klosterhofstraße 6
(Standort)
Ehemalige Klosterkirche Turmloser, spätbarocker Saalbau, verputzter Massivbau mit Satteldach, eingezogenem, dreiseitig geschlossenem Chor, profiliertem Portal und Rundbogenfenstern sowie westlichem, gerundetem Kapellenanbau, nach Brand von 1758 errichtet, 1802 profaniert D-3-77-129-16 BW
Klosterhofstraße 1, Klosterhofstraße 8, Klosterhofstraße 3, Klosterhofstraße 5, Cammerloherplatz 12, Klosterhofstraße 6
(Standort)
Ehemaliges Franziskanerkloster Östlich an die Kirche anschließende vierflügelige ehemalige Klosteranlage um quadratischen Innenhof, zweigeschossige, verputzte Massivbauten, als Brauerei genutzt, im Kern ab 1660, 1758 erweitert wiederaufgebaut, südlich angefügt unregelmäßige vierflügelige ehemalige Klosteranlage um trapezförmigem Innenhof, zweigeschossige, verputzte Massivbauten, mit Aufzugsgauben und stichbogiger Tordurchfahrt, nördlicher Flügel bezeichnet „1760“

Im Norden Klostergartenmauer, Bruchstein, zum Teil 17. Jahrhundert

Nebengebäude, eingeschossiger Bruchsteinbau mit Halbwalmdach, wohl 18. Jahrhundert

D-3-77-129-16 BW
Nähe Primianusplatz, Primianusplatz
(Standort)
Bildstock Korinthische Säule mit Figur des heiligen Primianus, bezeichnet 1695 D-3-77-129-17 Bildstock
Rathausplatz 1
(Standort)
Altes Rathaus Dreiflügeliger, verputzter Massivbau mit Walmdach und Sandsteingliederung, um 1855 als Wohnhaus erbaut, von 1898 bis 1978 Rathaus D-3-77-129-92 Altes Rathaus
Schmidtstraße 15
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger, traufständiger und verputzter Massivbau mit Satteldach, Sandsteinportal und -fensterfaschen, in neubarocken Bauformen, Umbau bezeichnet „1839“ D-3-77-129-20 Wohnhaus
Schmidtstraße 17
(Standort)
Ehemaliges Kommunbrauhaus Zweigeschossiger, traufständiger und verputzter Massivbau mit Satteldach, 1839 D-3-77-129-21 Ehemaliges Kommunbrauhaus
Schmidtstraße 19
(Standort)
Wohnhaus Ehemaliges Schulhaus, dreigeschossiger, traufständiger und verputzter Massivbau mit einseitig halb abgewalmtem Satteldach, im Kern 16./17. Jahrhundert, das erste Obergeschoss mit Fensterrahmungen in klassizistischen Formen, 1802 renoviert und um ein Geschoss aufgestockt, bezeichnet „1839“ D-3-77-129-22 Wohnhaus
Schmidtstraße 21
(Standort)
Nebengebäude des ehemaligen Pfarrhofes Dreigeschossiger, traufständiger und verputzter Massivbau mit Satteldach, im Kern 16. Jahrhundert, Erdgeschoss spätmittelalterlich, im 18. Jahrhundert aufgestockt, mit integriertem, halbrundem Turm der Stadtmauer mit Zeltdach, im Kern zweite Hälfte 14. Jahrhundert D-3-77-129-23 Nebengebäude des ehemaligen Pfarrhofes
Nähe Schulstraße
(Standort)
Stadel Holzverschalter Ständerbau mit Satteldach, frühes 19. Jahrhundert, Verschalung erneuert D-3-77-129-101 BW
Schützengraben 31
(Standort)
Ehemalige Wallfahrtskirche zur Schmerzhaften Muttergottes Sogenannte Grabenkapelle, Saalbau, verputzter Massivbau mit Satteldach, halbrundem Chorschluss, kleiner Vorhalle und Rundbogenfenstern, im Kern 1787, 1804 profaniert, Epitaph, bezeichnet „1716“, an der östlichen Außenwand D-3-77-129-25 Ehemalige Wallfahrtskirche zur Schmerzhaften Muttergottes
weitere Bilder
Stadtplatz
(Standort)
Brunnen Mit polygonalem Becken und von Zinnen bekröntem Brunnenstock, Granit, in neugotischen Formen, von Benedikt Graf, 1850 D-3-77-129-93 Brunnen
Stadtplatz
(Standort)
Bildstock Säule auf Postament mit Figur des heiligen Sebastian, bezeichnet „1714“ D-3-77-129-29 Bildstock
Stadtplatz
(Standort)
Brunnen Mit Becken mit gerundeten Ecken und gestuftem, polygonalem Brunnenstock, Granit, in nachbarocken Formen, von Christoph Wettengel junior, 1840 D-3-77-129-30 Brunnen
Stadtplatz 24, Stadtplatz 26
(Standort)
Gasthof Zur Goldenen Krone und Weißes Ross Dreigeschossiger, traufständiger und verputzter Massivbau mit Satteldach, gestuftem Schweifgiebel in Formen der Neurenaissance und stichbogiger Toreinfahrt, im Kern wohl 16./17. Jahrhundert, 1849 erneuert, im frühen 20. Jahrhundert aufgestockt, am First bezeichnet „2004“, zwei schmiedeeiserne Ausleger in neubarocken Formen, 18./19. Jahrhundert D-3-77-129-31 Gasthof Zur Goldenen Krone und Weißes Ross
Stadtplatz 27
(Standort)
Ehemaliges Rathaus, seit 1898 Amtsgericht Dreigeschossiger Massivbau mit Hausteingliederung, polygonalen Eckvorlagen, zinnenbekrönter Vorschussmauer und Uhrenturmaufsatz, im Rundbogenstil, von Theodor Fichtl und Adam Schatz nach Entwurf von Bezirksbauinspektor Zeitler, 1857/58 D-3-77-129-32 Ehemaliges Rathaus, seit 1898 Amtsgericht
weitere Bilder
Stadtplatz 30
(Standort)
Bürgerhaus Zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit Walmdach in Ecklage, mit Sandsteinportal und -gliederung in barocken Bauformen, 18. Jahrhundert D-3-77-129-33 Bürgerhaus
Stadtplatz 36
(Standort)
Bürgerhaus Zweigeschossiger, giebelständiger und verputzter Massivbau mit Satteldach und Treppengiebel, im Kern 16. Jahrhundert D-3-77-129-34 Bürgerhaus
Stadtplatz 37
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger, giebelständiger und verputzter Massivbau mit Satteldach, im Kern 17. Jahrhundert D-3-77-129-95 Wohnhaus
Stadtplatz 39
(Standort)
Hausfigur des heiligen Primianus Gefasstes Holz, 17./18. Jahrhundert D-3-77-129-36 Hausfigur des heiligen Primianus
Stadtplatz 40, Stadtplatz 38
(Standort)
Ehemaliges kurfürstliches Kastenamt Zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit Satteldach, dreigeschossigem, gekehlten Sansteinlaibungen, geböschten Strebepfeilern und Erker, in Renaissanceformen, nach dem Stadtbrand von 1572 auf spätmittelalterlichen Bauteilen neu errichtet, innen bezeichnet „1573“ und „1625“, außen bezeichnet „1582“, 1903 teilweise Erneuerung des Volutengiebels und Erweiterung nach Süden, Dreiflügelanlage zusammen mit Stadtplatz 38, ehemals Bezirksamtsgebäude, heute Rathaus, zweigeschossiger Massivbau mit Satteldach, straßenseitig vorgeblendeter Werksteinfassade, Mittelrisalit und einfacher Fassadengliederung, 1823 erbaut, um 1900 überformt, mit Einfriedung D-3-77-129-37 Ehemaliges kurfürstliches Kastenamt
Stadtplatz 47, Stadtplatz 52, Nähe Cammerloherplatz
(Standort)
Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt Dreischiffige spätgotische Hallenkirche, verputzter Massivbau mit Satteldach, Dreiseitschluss, spitzbogigen Seitenportalen, mit profilierten Gewänden, bezeichnet „1448“, Westempore bezeichnet „1506“, an der Westfassade einst als Gnadenbild verehrte Marienfigur, 1697 am südlichen Eck aufgestellt, Nische mit Christophorusfigur des 18. Jahrhunderts, darüber Kruzifix des 19./20. Jahrhundert, nördlich Sakristei, mit Ausstattung, südöstlich quadratischer, 1849–51 erneuerter Turm, zugleich östlicher Torturm der Stadtbefestigung, neugotisch, mit spitzbogiger Durchfahrt und achteckigem Obergeschoss, Spitzhelm von 1923/24 D-3-77-129-28 Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
weitere Bilder


Trautenbergstraße
(Standort)
Brunnen Mit polygonalem Becken und schmalem Brunnenstock mit Blendmaßwerk-Verzierung, Gusseisen, in neugotischen Formen, von Johann Keller, 1882 D-3-77-129-19 Brunnen
Trautenbergstraße 6
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit Walmdach und einfacher Fassadengliederung, in barocken Bauformen, 18. Jahrhundert D-3-77-129-40 Wohnhaus
Trautenbergstraße 8
(Standort)
Ehemaliges kommunales Weißbierbrauhaus Zweigeschossiger, giebelständiger und verputzter Massivbau mit Satteldach, Aufzugsöffnungen und abgefasten Sandsteinlaibungen, bezeichnet „1677“ D-3-77-129-41 Ehemaliges kommunales Weißbierbrauhaus
Trautenbergstraße 24
(Standort)
Ehemaliges Spital Zweigeschossiger Massivbau mit Walmdach, flachem Mittelrisalit, Sandsteinportal, stichbogigen, gefasten Laibungen sowie Gurt- und Traufgesims, 1858, im Kern 1688, zugehöriger Torbogen D-3-77-129-42 Ehemaliges Spital
Weihergraben 2
(Standort)
Brückenfigur des heiligen Johann Nepomuk Steinguss, Sockel bezeichnet „1925“ D-3-77-129-1 Brückenfigur des heiligen Johann Nepomuk
Weihergraben 2
(Standort)
Denkmal für die Gefallenen des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71 Obelisk mit dreieckigem Grundriss auf Postament D-3-77-129-90 Denkmal für die Gefallenen des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71
Wunsiedler Straße 4
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger, traufständiger Werksteinbau mit Halbwalmdach und einfacher Fassadengliederung, 1811 D-3-77-129-50 BW
Wunsiedler Straße 15
(Standort)
Forstamt Zweigeschossiger Werksteinbau mit Walmdach, 1859, zugehöriges Nebengebäude, eingeschossiger Weksteinbau mit Satteldach, wohl gleichzeitig D-3-77-129-51 BW
Nähe Wunsiedler Straße
(Standort)
Weitverzweigte Felsenkelleranlage Eingang mit Sandsteingewände, Türsturz bezeichnet „1783“ D-3-77-129-102 BW

Bingarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kusch
(Standort)
Feldkapelle Verputzter Massivbau mit Satteldach und spitzbogigem, profiliertem Portal, neugotisch, spätes 19. Jahrhundert, mit Ausstattung D-3-77-129-52 BW

Eisersdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Eisersdorf 5, Eisersdorf 3
(Standort)
Bauernhof Wohnstallbau, eingeschossiger, verputzter Massivbau mit Satteldach, Eckrustizierung und gekehlten Sandsteingewänden, im Kern 18. Jahrhundert D-3-77-129-53 BW
Eisersdorf 5, Eisersdorf 3
(Standort)
Bauernhof Scheune, unverputzter Bruchsteinbau mit einseitigem Halbwalmdach, bezeichnet „1820“ D-3-77-129-53 BW

Godas[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hollerwiesen
(Standort)
Feldkapelle Verputzter Massivbau mit Satteldach, 1910, stark erneuert, mit Ausstattung D-3-77-129-54 BW
Streuflur
(Standort)
Wegkreuz mit Schmerzhafter Muttergottes Neuromanisch, spätes 19. Jahrhundert D-3-77-129-55 BW

Guttenberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Guttenberg 4
(Standort)
Wohnstallhaus Eingeschossig mit Satteldach, in der Mitte der Ostansicht zweiachsiges Zwerchhaus, großer Fletz, Stall mit Kappengewölben auf Granitpfeilern, massiver liegender Dachstuhl mit Windverbänden, um 1800 D-3-77-129-103 Wohnstallhaus

Höflas[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Höflas 4a; Höflas 4b
(Standort)
Ehemaliges Schloss Zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit Satteldach, Rundbogenportal und Eckquaderung, bezeichnet „1655“ D-3-77-129-56 BW

Hopfau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hopfau 1 a
(Standort)
Ehemaliges Hammerschloss Zweigeschossiger Satteldachbau aus verputztem Bruchsteinmauerwerk mit polygonalem Treppenturm und Sandsteingewänden, nördlich mit abgewalmtem, eingeschossigem Anbau mit Putzgliederung, bezeichnet „1665“, erneuert 1733 D-3-77-129-57 Ehemaliges Hammerschloss
Stegwiese
(Standort)
Bildstock Heilige Dreifaltigkeit Gedrungene Säule mit Reliefaufsatz, bezeichnet „1822“ D-3-77-129-59 BW

Kaibitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kaibitz 1, Kaibitz 18, Kaibitz 2, Kaibitz 3, Kaibitz 5 a
(Standort)
Ehemaliges Hammerschloss Dreiflügelanlage, Mittelpavillon dreigeschossiger, verputzter Massivbau mit Mansarddach und segmentbogigem Portal, Seitenflügel zweigeschossige Massivbauten mit Walmdächern, mit Hauskapelle, bezeichnet „1795“, im Kern älter, mit Ausstattung

Park mit Baumbestand aus der Erbauungszeit

Ökonomiehof, eingeschossiger, verputzter Massivbau mit Walmdach, steinernen Gewänden und hölzernem Traufgesims, 18. Jahrhundert, westlich angeschlossen zweigeschossiger Massivbau mit Satteldach, erste Hälfte 19. Jahrhundert

Ehemalige Papiermühle, eingeschossiger, verputzter Massivbau mit Satteldach, neugotischen Treppengiebeln und Sandsteingewänden, angeschlossen eingeschossiger, verputzter Massivbau mit Krüppelwalmdach, erste Hälfte 19. Jahrhundert

D-3-77-129-60 BW
Kaibitz 2
(Standort)
Ökonomie Erdgeschossiger Walmdachbau, 18. Jahrhundert, angeschlossen zweigeschossiges Wohnstallhaus, erste Hälfte 18. Jahrhundert D-3-77-129-61 BW
Kaibitz 3
(Standort)
Ökonomiegebäude, ehemalige Papiermühle Mit Treppengiebel, erste Hälfte 19. Jahrhundert, angeschlossen eingeschossiger Bau mit Schopfwalmdach D-3-77-129-62 BW
Kaibitz 4
(Standort)
Ehemalige Schlossbrauerei Zweigeschossiger Werksteinbau mit Krüppelwalmdach, bezeichnet „1818“ D-3-77-129-63 BW
Spitalwiese
(Standort)
Feldkapelle Sankt Maria Verputzter Massivbau mit Satteldach und gekehltem Spitzbogenportal, neugotisch, 1822, mit Ausstattung D-3-77-129-64 BW

Lichtenhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Lichtenhof 1
(Standort)
Feldkapelle Verputzter Massivbau mit Satteldach, 1918/19, mit Ausstattung D-3-77-129-65 BW

Lindenhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Lindenhof 1
(Standort)
Feldkapelle unter Lindenbäumen Verputzter Massivbau mit Satteldach, bezeichnet „1762“, mit Ausstattung, zu Haus Nummer 1 gehörig D-3-77-129-66 BW

Löschwitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Reuther Straße 3
(Standort)
Holzfiguren Kruzifix und Maria, 19. Jahrhundert D-3-77-129-67 BW

Neusteinreuth[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Neusteinreuth 6
(Standort)
Zugehörige Kelleranlage Leicht spitzbogiges Tonnengewölbe aus Sandsteinquadern, zu wesentlichen Teilen 16. Jahrhundert, im Übrigen wohl nach 1700, südöstlicher Zugang über rundbogige Öffnung D-3-77-129-87 BW

Oberndorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Oberndorf 8
(Standort)
Katholische Filialkirche Sankt Georg Spätromanische Chorturmkirche, Saalkirche, teilverputzter Quadersteinbau mit Satteldach, wenig eingezogenem Chor und quadratischem Turm mit Spitzhelm, spätes 12. Jahrhundert, Chor im 14. Jahrhundert erneuert, mit Ausstattung

Erhaltene Teile der Kirchhofmauer

D-3-77-129-68 Katholische Filialkirche Sankt Georg
weitere Bilder

Schlackenhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Schlackenhof 13
(Standort)
Ehemaliges Hammerschloss Zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit Steildach und Rundbogenportal, Renaissance, um 1600 D-3-77-129-70 BW
Schlackenhof 13
(Standort)
Hoftor Drei kugelbekrönte Natursteinquaderpfeiler und Pfeilgittertor, spätes 19. Jahrhundert D-3-77-129-70 BW
Bergäcker
(Standort)
Sogenannter Schwedenstein Granitblock mit Kreuzeinritzungen, wohl 17. Jahrhundert D-3-77-129-71 BW

Schönreuth[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
In Schönreuth
(Standort)
Bildhäuschen Rundbogennische mit Steinfigur des heiligen Johann Nepomuk auf hohem Postament, bezeichnet „1754“ D-3-77-129-74 BW
Schönreuth 1
(Standort)
Ehemaliges Schloss Unterschönreuth Dreigeschossiger, verputzter Massivbau mit Walmdach und geohrten, profilierten Gewänden, um 1700, erneuerte barocke Bauformen, mit Hausmadonna, frühes 18. Jahrhundert D-3-77-129-72 BW
Schönreuth 24
(Standort)
Katholische Kapelle Sankt Sebastian Verputzter und massiver Saalbau mit Satteldach, Natursteingliederung, Apsis und Glockentürmchen, romanisierend, 1842–44 unter Verwendung älteren Mauerbestandes, mit Ausstattung D-3-77-129-73 BW

Waldeck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Nähe Köglitzer Straße
(Standort)
Scheunenreihe Zwei geschlossene Reihen von eingeschossigen, traufständigen Scheunen, Bruchstein und Satteldächer, Kopfbauten Halbwalmdächer, um 1794 D-3-77-129-105 BW
Oberer Markt 3
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger, traufständiger und verputzter Massivbau mit Satteldach und teils geohrten Fensterfaschen, mit barocken Bauformen, im Kern 1794 D-3-77-129-76 BW
Oberer Markt 4
(Standort)
Gasthof Zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit einseitig abgewalmtem Satteldach und Segmentbogenfenstern mit profilierten Faschen, mit barocken Bauformen, im Kern 1794 D-3-77-129-77 BW
Oberer Markt 5
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger, traufständiger und verputzter Massivbau mit Satteldach und teils geohrten Fensterfaschen, mit barocken Bauformen, um 1794 D-3-77-129-78 BW
Raiffeisenstraße 3
(Standort)
Brunnentrog Rechteckiger Granitstein, bezeichnet „1763“, ursprünglich vor Unterer Markt 29 D-3-77-129-86 BW
Schloßberg
(Standort)
Burgruine Erhaltene Teilstücke der ausgedehnten Burganlage, 1124 erstmals genannt, nach Zerstörung ab 1705 im Jahr 1722 teilweise wiederaufgebaut, beim Ortsbrand von 1794 erneut zerstört, ehemals bestehend aus Oberhaus mit Palas und zweiteiliger, tiefer situierter Anlage mit südlicher Vorburg, Burgkapelle Sankt Ägidius, Stallungen sowie nordwestlich gelegenes Außenwerk und Batterietürme, im Kern wohl hochmittelalterlich, 13.–16. Jahrhundert, in Teilen rekonstruierend wiederaufgebaut D-3-77-129-75 Burgruine
Unterer Markt 16
(Standort)
Katholische Pfarrkirche Sankt Johannes von Nepomuk Saalbau, verputzter Massivbau mit Satteldach, stark eingezogener, langer Chor sowie angeschlossene Sakristei von 1731, Erweiterung um das Langhaus 1738, Turm aus Sandsteinquadern mit Glockenhaube und Laterne von Blasius Fischer, 1821/22, mit Ausstattung D-3-77-129-79 BW
Unterer Markt 18
(Standort)
Pfarrhaus Zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit einseitig abgewalmtem Satteldach und Sandsteinportal, um 1794 D-3-77-129-80 BW
Unterer Markt 23
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger, verputzter Massivbau in Ecklage mit einseitig abgewalmtem Satteldach mit teils geohrten Fensterfaschen, mit barocken Bauformen, um 1794 D-3-77-129-81 BW
Unterer Markt 30
(Standort)
Türgewände Bezeichnet „1793“ D-3-77-129-82 BW
Unterer Markt 33
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger, traufständiger und verputzter Massivbau mit Satteldach und teils geohrten Fensterfaschen, mit barocken Bauformen, um 1794 D-3-77-129-83 BW
Unterer Markt 49
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger, traufständiger und verputzter Massivbau mit Satteldach und geohrten Fensterfaschen, mit barocken Bauformen, um 1794, doppelflügelige Haustür frühes 20. Jahrhundert D-3-77-129-85 BW
Unterer Markt 63
(Standort)
Ehemaliges Schulhaus Zweigeschossiger, verputzter Massivbau in Ecklage mit Walmdach, Kniestock und Putzgliederung, in Formen der Neurenaissance, bezeichnet „1885“ D-3-77-129-100 BW
Wollterig
(Standort)
Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs Kreuzbekrönte Stele auf reliefiertem Postament, flankiert von zwei niedrigeren Stelen, Granit, nach 1918 D-3-77-129-107 BW

Ehemalige Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In diesem Abschnitt sind Objekte aufgeführt, die noch existieren und früher einmal in der Denkmalliste eingetragen waren, jetzt aber nicht mehr.

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kemnath
Cammerloherplatz 7
(Standort)
Schlussstein Bezeichnet mit „1810“ D-3-77-129-9 Schlussstein
Eisersdorf
Eisersdorf 3
(Standort)
Zugehörige Scheune Aus Bruchsteinmauerwerk, bezeichnet mit „1820“ D-3-77-129-99 BW
Hopfau
Haus Nummer 2
(Standort)
Bezeichnet mit „1825“ D-3-77-129-58 BW

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Detlef Knipping, Gabriele Raßhofer: Landkreis Tirschenreuth (= Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege [Hrsg.]: Denkmäler in Bayern. Band III.45). Karl M. Lipp Verlag, Lindenberg i. Allgäu 2000, ISBN 3-87490-579-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baudenkmäler in Kemnath – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien