Liste der Baudenkmäler in Waldershof

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der Oberpfälzer Stadt Waldershof aufgelistet. Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Waldershof
Burgruine Weißenstein im Steinwald

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Waldershof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Beim Kreuzweiher; Kreuzweg
(Standort)
Säulenbildstock, sogenannte steinerne Marter Mit Laterne und Kugelbekrönung, Granit, wohl 18. Jahrhundert

Feldkreuz, Gusseisen, auf Granitsockel, um 1900; neben dem Bildstock

D-3-77-157-10 BW
Weihergasse
(Standort)
Kreuzigungsgruppe aus Gusseisen auf Granitpostamenten Neugotisch, 1882, aufgestellt 1889 D-3-77-157-2 BW
Kirchgasse 10; Nähe Kirchgasse
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Sebastian Saalbau mit Walmdach und eingezogenem, dreiseitig geschlossenem Chor, Vorgängerbau von 1789 infolge des Stadtbrands 1807 nach Plänen von Bauinspektor Tauber 1818-20 wiederaufgebaut, Untergeschosse des Turms mit Laternenzwiebelhaube von 1497; mit Ausstattung

Kapelle mit Lourdes-Grotte, Satteldachbau mit Polygonalmauerwerk und Rundbogengiebel, neuromanisch, 1900

D-3-77-157-3
Katholische Pfarrkirche St. Sebastian
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Kirchgasse 11
(Standort)
Katholisches Pfarrhaus Zweigeschossiger Massivbau mit Walmdach, einfacher Putzgliederung und rückwärtigem, leicht verschmälertem Anbau, 1820 D-3-77-157-4 BW
Markt 9
(Standort)
Ehemaliges Spital Zweigeschossiger, verputzter Massivbau in Ecklage mit Satteldach und einseitigem Halbwalm sowie mit zurückgesetztem, zweigeschossigem Nebengebäude mit zweiflügeligem Tor, 1808, im Kern spätmittelalterlich D-3-77-157-6 BW
Markt 11
(Standort)
Ehemaliges Ackerbürger- und Handwerkeranwesen, von 1844-1983 Rathaus Zweigeschossiger, traufständiger und verputzter Massivbau mit Satteldach, einseitigem Halbwalm und profilierten Faschen, bezeichnet mit „1807“; mit angeschlossenem Torbogen D-3-77-157-7 BW
Nähe Kemnather Straße
(Standort)
Kapelle Heiliger Johannes von Nepomuk Verputzter Massivbau mit Satteldach, Doppelportal und Nischenfigur, bezeichnet mit „1733“; mit Ausstattung D-3-77-157-1 BW
Nähe Walbenreuther Straße
(Standort)
Kapelle St. Joseph Verputzter, dreiseitig geschlossener Massivbau mit Satteldach und Dachreiter mit Zwiebelhaube, im Kern 1726-27, erneuert 1813 und 1849; mit Ausstattung D-3-77-157-9 BW
Schloßweg 1; Schloßweg 3
(Standort)
Ehemaliges Schloss und bis 1803 Sitz des stiftischen Amtsrichters Zwei- bis dreigeschossiger Gebäudekranz über hohen Kellergeschossen um unregelmäßigen, schmalen Innenhof, Umbau bezeichnet mit „1471“, Bruchsteinmauerwerk und

Fachwerk auf Bauteilen aus älterer Zeit

D-3-77-157-8
Ehemaliges Schloss und bis 1803 Sitz des stiftischen Amtsrichters
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Walbenreuther Straße 4
(Standort)
Ehemaliges Kommunbrauhaus Eingeschossiger Massivbau mit Walmdach aus verputztem Quadermauerwerk, mit segmentbogiger Toreinfahrt und Aufzugsgaube, 1872 D-3-77-157-28 BW

Harlachhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Harlachhof 1
(Standort)
Hakenhofanlage, Einödhof Wohnstallhaus, eingeschossiger, verputzter Massivbau über hohem Kellergeschoss, mit Halbwalmdach und Granitgewänden, im Kern 1710 (bezeichnet), erneuert 1850

Angeschlossener Stadel, eingeschossiger Satteldachbau, wohl gleichzeitig

mit Hofmauer

D-3-77-157-11 BW

Hohenhard[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
In Hohenhard
(Standort)
Kapelle heiliger Antonius von Padua Verputzter, dreiseitig geschlossener Massivbau mit Satteldach und Dachreiter mit Zwiebelhaube, bezeichnet mit „1766“; mit Ausstattung. D-3-77-157-13 BW
Hopfenwinkel
(Standort)
Ruine Weißenstein Burgruine Weißenstein, erhaltene Teilstücke des Bergfrieds und der Ringmauer, 1. Hälfte 14. Jahrhundert, sowie Teile der Zwingermauer 15. Jahrhundert D-3-77-157-16
Ruine Weißenstein
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Lengenfeld bei Groschlattengrün[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Lengenfeld b.Groschlattengrün 25
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Michael Saalbau, verputzter Massivbau mit dreiseitig geschlossenem Chor, offenem Dachreiter mit Zeltdach und östlichem Sakristeianbau, 1933/34 von Georg Holzbauer; mit Ausstattung D-3-77-157-18 BW

Masch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Masch 4
(Standort)
Stadel eines Dreiseithofes Zweigeschossiger, holzverschalter Ständerbau mit Satteldach, bezeichnet mit „1781“ D-3-77-157-19 BW

Poppenreuth[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Friedenfelser Straße 12
(Standort)
Wohnstallhaus eines Dreiseithofes Eingeschossiger Bruchsteinbau mit Satteldach, Umschrot und teilverschaltem Fachwerkgiebel, Mitte 18. Jahrhundert

Stadel, holzverschalter Ständerbau, Neubau um 1890 aus älteren Teilen

D-3-77-157-29 BW
Gutshof 2-5
(Standort)
Ökonomie des ehemaligen Schlosses Nord- und Ostflügel, zweigeschossige Satteldachbauten, Obergeschosse in Fachwerk, am Nordflügel in der Norddurchfahrt zwei Schlusssteine, bezeichnet mit „1731“ D-3-77-157-22
Ökonomie des ehemaligen Schlosses
Helmbrechtser Straße 6
(Standort)
Katholische Expositurkirche Oktogonaler Zentralbau aus Granitquadern mit Zeltdach und Turm, neuromanisch, 1934/35 von Georg Holzbauer; mit Ausstattung D-3-77-157-21
Katholische Expositurkirche
Hohenharder Straße 1
(Standort)
Ehemalige katholische Kirche Mariä Heimsuchung, ursprünglich Schlosskapelle, jetzt katholisches Jugendheim Saalbau, Massivbau mit Satteldach, Granitportal, Putzgliederung und eingezogenem, dreiseitig geschlossenem Chor, bezeichnet mit „1717“ D-3-77-157-20 BW

Rodenzenreuth[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
In Rodenzenreuth, am Ortsausgang in Richtung Waldershof
(Standort)
Kapelle Verkleideter Ständerbau mit Satteldach, eingezogenem Chor, kleiner Vorhalle und Dachreiter mit Zeltdach, 1908; mit Ausstattung D-3-77-157-24 BW
Rodenzenreuth 19
(Standort)
Ehemaliges Forsthaus Zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit Krüppelwalmdach, 1829 D-3-77-157-23 BW
An der Kreisstraße TIR 17, Abzweigung Leutendorf
(Standort)
Säulenbildstock mit Laterne Granit, bezeichnet mit „1845“ D-3-77-157-25 BW

Schurbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Ebnather Straße 14
(Standort)
Kapelle Verputzter Massivbau mit Satteldach, Dachreiter mit Zeltdach und kleiner Vorhalle, Westseite verschalt, bezeichnet mit „1930“ D-3-77-157-26
Kapelle
weitere Bilder
Ebnather Straße 28
(Standort)
Wohnstallhaus eines ehemaligen Dreiseithofes Zweigeschossiger Massivbau mit Frackdach, Fachwerk an einer Traufseite und Granitgewänden, im Kern 18. Jahrhundert D-3-77-157-27 BW

Stieglmühle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Stieglmühle 1
(Standort)
Ehemalige Mühle, sogenannte Stieglmühle Wohnstallhaus, zweigeschossiger Massivbau mit Walmdach, aus verputztem Mischmauerwerk, Mitte 19. Jahrhundert, im Kern wohl älter

Mühlenanbau, eingeschossiger, verputzter Massivbau mit Satteldach, wohl gleichzeitig

D-3-77-157-30 BW

Wolfersreuth[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Lehenbühl
(Standort)
Feldkapelle St. Joseph Verputzter Massivbau mit Satteldach und Pilastergliederung, 18. Jahrhundert; mit Ausstattung D-3-77-157-31 BW

Ehemalige Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In diesem Abschnitt sind Objekte aufgeführt, die noch existieren und früher einmal in der Denkmalliste eingetragen waren, jetzt aber nicht mehr.

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Waldershof
Lohgasse 8
(Standort)
Bildstock ? Granit, bezeichnet „1809“ D-3-77-157-5 BW
Helmbrechts
Forstrevier Poppenreuth II, am Ostabhang des Roßkopfes im Steinwald
(Standort)
Grenzstein ? Bezeichnet mit „1E17“ (wohl 1617) D-3-77-157-12 BW

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Detlef Knipping, Gabriele Raßhofer: Landkreis Tirschenreuth (= Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege [Hrsg.]: Denkmäler in Bayern. Band III.45). Karl M. Lipp Verlag, Lindenberg i. Allgäu 2000, ISBN 3-87490-579-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baudenkmäler in Waldershof – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien