Lok (Slowakei)

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Lok
Wappen Karte
Wappen fehlt
Lok (Slowakei)
Lok
Lok
Basisdaten
Staat: Slowakei
Kraj: Nitriansky kraj
Okres: Levice
Region: Nitra
Fläche: 17,197 km²
Einwohner: 939 (31. Dez. 2018)
Bevölkerungsdichte: 55 Einwohner je km²
Höhe: 196 m n.m.
Postleitzahl: 935 38
Telefonvorwahl: 0 36
Geographische Lage: 48° 11′ N, 18° 27′ OKoordinaten: 48° 10′ 54″ N, 18° 27′ 30″ O
Kfz-Kennzeichen: LV
Kód obce: 502481
Struktur
Gemeindeart: Gemeinde
Verwaltung (Stand: November 2018)
Bürgermeister: Ján Márföldi
Adresse: Obecný úrad Lok
Poštová 23
935 38 Lok
Webpräsenz: www.obeclok.sk
Statistikinformation auf statistics.sk

Lok (ungarisch Garamlök) ist eine Gemeinde im Westen der Slowakei mit 939 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2018), die zum Okres Levice, einem Teil des Nitriansky kraj, gehört.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde befindet sich am Osthang des Hügellands Pohronská pahorkatina (Teil des slowakischen Donautieflands), wo sich zum Tal entlang des Unterlaufs des Hron absenkt. Das Gemeindegebiet wird von Braun- und Schwarzböden bedeckt, ist flach bis hügelig und entwaldet. Das Ortszentrum liegt auf einer Höhe von 196 m n.m. und ist 12 Kilometer von Levice entfernt.

Nachbargemeinden sind Veľký Ďur im Norden, Kalná nad Hronom im Osten, Bajka im Südosten, Horný Pial im Süden und Iňa im Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Römisch-katholische Kirche

Lok wurde zum ersten Mal 1286 als Luk schriftlich erwähnt. Ab dem Jahr 1388 gehörte das Dorf zum Herrschaftsgebiet der Burg Lewenz. 1601 standen in Lok 44 Häuser, 1720 gab es 26 Steuerpflichtige, davon zwei Handwerker. 1828 zählte man 89 Häuser und 589 Einwohner, die als Landwirte beschäftigt waren. 1904 fielen 104 Häuser einem Brand zum Opfer.

Bis 1919 gehörte der im Komitat Bars liegende Ort zum Königreich Ungarn und kam danach zur Tschechoslowakei beziehungsweise heute Slowakei. In der ersten tschechoslowakischen Republik arbeiteten die Einwohner als Feldarbeiter am Großgut Schöller. Von 1938 bis 1945 war Lok auf Grund des Ersten Wiener Schiedsspruchs noch einmal Teil Ungarns. 1947 fand hier ein Bevölkerungsaustausch im Rahmen des größeren tschechoslowakisch-ungarischen Bevölkerungsaustausches statt.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Volkszählung 2011 wohnten in Lok 1.022 Einwohner, davon 851 Slowaken, 131 Magyaren, sieben Roma, zwei Tschechen und ein Mährer. Drei Einwohner gaben eine andere Ethnie an und 27 Einwohner machten keine Angabe zur Ethnie.

640 Einwohner bekannten sich zur römisch-katholischen Kirche, 94 Einwohner zur Evangelischen Kirche A. B., 65 Einwohner zur reformierten Kirche, neun Einwohner zu den Zeugen Jehovas, fünf Einwohner zur griechisch-katholischen Kirche, jeweils drei Einwohner zum Bahaitum und zur evangelisch-methodistischen Kirche, zwei Einwohner zur orthodoxen Kirche und ein Einwohner zur tschechoslowakischen hussitischen Kirche; drei Einwohner bekannten sich zu einer anderen Konfession. 139 Einwohner waren konfessionslos und bei 58 Einwohnern wurde die Konfession nicht ermittelt.[1]

Bauwerke und Denkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • reformierte Kirche aus dem Jahr 1783, der Turm wurde 1844 hinzugebaut
  • römisch-katholische Kirche aus dem 18. Jahrhundert
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Lok

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ergebnisse der Volkszählung 2011 (slowakisch) (Memento des Originals vom 5. März 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/census2011.statistics.sk

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Lok – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien