Ludovic Roux

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Ludovic Roux Nordische Kombination
{{{bildbeschreibung}}}

Nation FrankreichFrankreich Frankreich
Geburtstag 4. April 1979 (40 Jahre)
Geburtsort SallanchesFrankreich
Karriere
Verein SC les Contamines Montjoie
Status zurückgetreten
Karriereende 2006
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
JWM-Medaillen 1 × Gold 1 × Silber 2 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Bronze0 1998 Nagano Team
FIS Nordische Junioren-Ski-WM
0Silber0 1996 Asiago Team
0Gold0 1997 Canmore Team
0Bronze0 1997 Canmore Gundersen
0Bronze0 1999 Saalfelden Team
Platzierungen im Weltcup
 Debüt im Weltcup 5. Januar 1997 in Schonach
 Gesamtweltcup 10. (1997/98)
 Sprintweltcup 12. (2003/04)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzel 0 0 1
letzte Änderung: Karriereende

Ludovic Roux (* 4. April 1979 in Sallanches) ist ein ehemaliger französischer Nordischer Kombinierer. Er nahm zwischen 1998 und 2006 insgesamt dreimal an Olympischen Winterspielen teil und konnte eine Bronzemedaille gewinnen. Zu seiner aktiven Zeit startete er für den SC les Contamines Montjoie.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 1996 im italienischen Asiago gewann Roux mit der französischen Mannschaft die Silbermedaille. Am 30. November 1996 debütierte er im B-Weltcup und belegte beim Wettbewerb in norwegischen Bardufoss auf Anhieb den dritten Platz. Durch einen weiteren dritten Platz in der finnischen Stadt Rovaniemi empfiehlt er sich für einen Start im Weltcup der Nordischen Kombination. Beim Weltcup in Schonach durfte er am 5. Januar 1997 sein Debüt im Weltcup geben und überraschende die Weltelite mit einem zehnten Platz. Am 14. Januar 1997 belegte er erstmals einen Platz unter den besten Fünf. Beim Weltcup in Val di Fiemme belegte er den fünften Platz. Anschließend wurde er bei den Junioren-Weltmeisterschaften 1997 im kanadischen Canmore mit der französischen Mannschaft Staffelweltmeister und gewann im Einzel die Bronzemedaille. Am Ende der Saison belegte er im Gesamtweltcup mit insgesamt 400 Punkten den 17. Platz

Seinen ersten und einzigen Podiumsplatz im Weltcup belegte er am 18. Januar 1998 in der Olympiasaison 1997/98. Beim Weltcup in Chaux-Neuve hinter dem Tschechen Milan Kučera und den Österreicher Felix Gottwald den dritten Platz. Er qualifizierte sich als 18-Jähriger für die Olympischen Winterspiele 1998 in der japanischen Großstadt Nagano und wurde vom Comité National Olympique et Sportif Français für die Winterspiele nominiert. Er durfte im Einzel und in der Mannschaft starten. Nachdem er im Einzel nach dem Springen noch auf den 27. Platz gelegen hat, beendete er den Wettkampf nach dem Langlauf auf den 31. Platz. Gemeinsam mit Sylvain Guillaume, Nicolas Bal und Fabrice Guy kämpften er im Staffelwettbewerb um Medaillen und die französische Mannschaft konnte hinter Norwegen und Finnland die Bronzemedaille gewinnen. Durch seine gesammelten 586 Punkte belegte er am Ende der Saison im Gesamtweltcup den zehnten Platz.

Nachdem er im Jahr 1999 bei den Junioren-Weltmeisterschaften im österreichischen Saalfelden am Steinernen Meer Mannschaftsbronze gewonnen hatte, nahm er erstmals an Nordischen Skiweltmeisterschaften teil und belegte bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 1999 im Gundersen-Wettbewerb den 23. Platz. Am 2. September 2000 debütierte er beim Grand Prix in Stams im Grand Prix der Nordischen Kombination und beendete den Wettbewerb auf den 35. Platz. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2001 in Lathi konnte er mit den 14. Platz im Gunderson-Wettbewerb sein bestes Einzelergebnis erzielen. Er startete gemeinsam mit Kevin Arnould, Sylvain Guillaume und Frédéric Baud in der Staffel und die Franzosen beendeten den Staffel-Wettbewerb auf den neunten Platz. Im Weltcup 2000/01 belegte er den 28. Platz mit 312 Punkten.

An den Olympischen Winterspiele 2002 in der US-amerikanischen Stadt Salt Lake City durfte er teilnehmen und durfte in allen drei Wettbewerben an den Start gehen. Nachdem er im Gunderson-Wettbewerb nur den 26. Platz belegte, verpasste er gemeinsam mit Frédéric Baud, Kevin Arnould und Nicolas Bal erneut eine Medaille im Team-Wettbewerb zu gewinnen. Beim Sprint-Wettbewerb von der Großschanze konnte er sich im Langlauf vom 20. Platz nach dem Springen noch auf den 10. Platz verbessern.

Beim Grand Prix in Klingenthal konnte er am 29. August 2003 mit den zweiten Platz hinter Ronny Ackermann zum ersten und einzigen Mal bei einen Grand Prix auf den Podest. Nach einigen schlechteren Weltcup-Saison lief die Saison 2003/04 wieder besser. Zum Beispiel belegte er beim Weltcup in Schonach im Schwarzwald im Gunderson-Wettbewerb den fünften Platz. Die Saison beendete er in der Gesamtwertung auf den elften Platz und im Sprint-Weltcup auf den zwölften Platz.

Die Nordischen Skiweltmeisterschaften 2005 in der deutschen Gemeinde Oberstdorf waren die seine insgesamt vierten und letzten Nordischen Skiweltmeisterschaften. Während er im Gunderson-Wettbewerb einen ernüchternden 36. Platz belegte, kam er gemeinsam mit Nicolas Bal, Jason Lamy Chappuis und Kevin Arnould im Team-Wettbewerb auf den siebten Platz.

Bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin nahm er an seinen dritten und letzten Olympischen Winterspielen teil. Im Einzelwettbewerb belegte er wie vor vier Jahren erneut den 26. Platz und gemeinsam mit François Braud, Jason Lamy Chappuis und Nicolas Bal verpassten er als Fünfter eine olympische Medaille im Staffelwettbewerb. Nach den Olympischen Winterspielen beendete er seine Karriere.

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teilnahmen an Olympischen Winterspielen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr und Ort Wettbewerb
Gundersen NH Sprint LH Mannschaft
1998 Nagano 31. 3.
2002 Salt Lake City 26. 10. 6.
2006 Turin 26. 5.

Weltcup-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Punkte
1996/97 17. 400
1997/98 10. 586
1998/99 46. 212
1999/00 21. 495
2000/01 28. 312
2001/02 28. 380
2002/03 31. 126
2003/04 11. 410
2004/05 48. 053

Familiäres[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ludovic Roux heiratete am 27. Juni 2009 die französischen Eiskunstläuferin Isabelle Delobel und am 2. Oktober kam ihr erster gemeinsamer Sohn, Loïs, zur Welt.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Isabelle Delobel is a New Mom. ifsmagazine.com, 10. Februar 2009, archiviert vom Original; abgerufen am 20. Februar 2018 (englisch).