Ludwig Carl Heinrich Streiber

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Ludwig Carl Heinrich Streiber (* 3. April 1767 in Dessau; † 5. März 1828 in Halle (Saale)) war Bürgermeister der Stadt Halle (Saale).

Der Jurist Streiber trat am 6. Juli 1808 sein Amt als Maire (Bürgermeister des Königreich Westphalen) an. Nach den Befreiungskriegen wurde Halle in die preußische Provinz Sachsen eingegliedert und umliegende Dörfer und Rittergüter eingemeindet. Als Landrat und Oberbürgermeister stand Streiber dieser Verwaltung bis 1827 vor.

1818 berief er den Unternehmer Ludwig Wucherer als unbesoldeten Stadtrat und 1822 als Kämmerer in den Magistrat. Vom katholischen Pfarrer Franz-Josef Vahron wurde Streibers Einsatz für die Beseitigung von Kriegsschäden sowie der Befreiung der Kirche von bürgerlichen Abgaben gelobt. Dem Anatomen Johann Friedrich Meckel genehmigte er 1823 die Exhumierung einer zugesprochenen Leiche.

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