Luftfahrtmuseum Wernigerode

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Luftfahrtmuseum Wernigerode
Hangar 1 im Luftfahrtmuseum Wernigerode.jpg
Hangar 1 im Luftfahrtmuseum Wernigerode
Daten
Ort Wernigerode, Gießerweg 1 Welt-IconKoordinaten: 51° 50′ 22,6″ N, 10° 46′ 22,2″ O
Art
Eröffnung 1999, Anbau inkl. Hangars 1 und 2 2016
Besucheranzahl (jährlich) 85.000
Betreiber
Clemens Aulich
Leitung
Clemens Aulich
Website
Außenansicht des Luftfahrtmuseums Wernigerode, mit der Transall und der dazugehörigen Rutsche.

Das Luftfahrtmuseum Wernigerode zeigt 50 restaurierte Flugzeuge und Helikopter in vier Hallen auf einer Fläche von ca. 6000 Quadratmetern. Ausgestellt sind ferner Teile, Geräte und Ausrüstungen darunter Schleudersitze, Cockpits und Navigationsinstrumente, Piloten-Ausrüstungen, Triebwerke und Flugzeugmodelle aus verschiedenen Ländern. Die Ausstellung befasst sich hauptsächlich mit der Fliegerei nach 1945. Zum Bereich Technik gehören auch restaurierte Automobile und ein Tauchgerät. Neben Großexponaten erläutern Schnittmodelle und Funktionserläuterungen die Fliegerei. Insgesamt werden rund 1000 Ausstellungsstücke präsentiert.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Museum wurde im Sommer 1999 mit zunächst drei Großexponaten eröffnet. Seither ist es ständig erweitert worden. 1998 begannen 16 ABM-Kräfte, die ehemalige Werkhalle für den Publikumsverkehr zu restaurieren. Clemens Aulich, Hausherr, Eigentümer und Leiter der Ausstellung war 1992 mit der Sanierung und Privatisierung des ehemaligen Elmo-Werksgeländes beauftragt und entdeckte die Halle für das Museum. Zwischenzeitlich kam eine zweite Halle zur Ausstellung dazu. Doch auch hier ist es schnell zu eng für die 50 Groß- und hunderten Kleinexponate geworden. Mit einem weiteren Anbau ist am 21. September 2015 begonnen worden. Die Eröffnung der neuen Ausstellungshalle erfolgte am 18. Juni 2016.[1]

Art der Präsentation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Besucher können die teilweise auch begehbaren Exponate aus unmittelbarer Nähe betrachten. Zu den einzelnen Exponaten finden sich Tafeln mit den wichtigsten Daten. Teilweise auch Erklärungen, wer mit den Maschinen geflogen ist. Zu sehen ist zum Beispiel der Jet, mit dem Prinz Charles flog oder ein Hubschrauber, mit dem die englische Königsfamilie reiste. Audioguides für Erwachsene und eine spezielle Version für Kinder können kostenfrei ausgeliehen werden. Auf Wunsch erfolgen Führungen für Gruppen bis zu 25 Personen. Eine Besonderheit ist, dass Besucher auch einen Blick in die Restaurationswerkstatt werfen können. In den Hallen befindet sich Gastronomie sowie ein Museumsshop.

Exponate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausgestellt werden Flugzeuge und Hubschrauber aus den zivilen Bereichen Luftrettung, Passagier- und Agrarfliegerei sowie militärische Luftfahrzeuge. Einen Schwerpunkt bilden drei Exemplare des Starfighters. Zudem werden verschiedene Komponenten von Luftfahrzeugen und Ausrüstungsgegenstände von Piloten gezeigt. Stand- und Schnittmodelle verschiedener Luftfahrzeuge ergänzen die Sammlung. Neuestes Ausstellungsstück ist die Transall C-160 51+01, die bis zum Umzug nach Wernigerode am Flugplatz Ballenstedt ausgestellt war. Im Automobilbereich sind unter anderem Fahrzeuge von Rolls-Royce und Jaguar zu sehen. Zusätzlich wird im Keller die komplette und restaurierte Telefonanlage von Wernigerode aus dem Jahr 1928 gezeigt.

Flugzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hubschrauber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ralph-Herbert Meyer: „Heute fragt mich niemand mehr: Was willst du eigentlich mit dem Schrott?“. In: newsclick.de. Braunschweiger Zeitung, 5. März 2011
  • Marc Volland: Museumsflugzeuge und Museen – Deutschland, Österreich und Schweiz, Motorbuch Verlag, ISBN 978-3-613-03712-0

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Luftfahrtmuseum Wernigerode – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Volksstimme: Transall „landet“ auf dem Dach, abgerufen am 18. März 2016
  2. Flugwerft Schleißheim: Hindustan Aeronautics Ltd. HF-24 Mk 1 Marut, abgerufen am 10. November 2017