Märtyrer (Album)

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Märtyrer
Studioalbum von Kool Savas
Cover

Veröffent-
lichung(en)

2014

Format(e)

CD, LP, Download

Genre(s)

Hip-Hop

Titel (Anzahl)

13

Laufzeit

43:15

Besetzung
  • Tajai

Produktion

  • Kool Savas
  • DJ Smoove
  • KD Beatz
  • Gjaha Khan
  • Cubeatz
  • Niza

Studio(s)

DJ Smoove, Bamberg

Chronologie
Aura
(2011)
Märtyrer Essahdamus
(2016)
Singleauskopplung
18. Oktober 2014 Märtyrer

Märtyrer ist das vierte Soloalbum des deutschen Rappers Kool Savas. Es wurde am 14. November 2014 über das Independent-Label Essah Entertainment veröffentlicht und wird über Sony Music vertrieben.

Titelliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kool Savas (2011)
  1. Intro (feat. Tim Bendzko) – 3:54
  2. Märtyrer (feat. Ashonte "Dolo" Lee) – 3:01
  3. Es ist wahr / S A zu dem V – 2:57
  4. Zweifel und Bestätigung (feat. Laas Unltd.) – 2:56
  5. Limit (feat. Alex Prince) – 3:38
  6. Matrix – 4:00
  7. 2 the Essence (feat. Masta Ace und Tajai) – 4:16
  8. Es rappelt im Karton – 2:54
  9. Rap über Rap – 3:23
  10. Summa Summarum – 3:19
  11. Neue Namen – 3:57
  12. Anekdote aus Istanbul (Skit) – 1:46
  13. Lang genug gewartet – 3:14
  14. Waldbrand (feat. Moe Mitchell, Curse und Tone) [Limited Edition Bonus Track]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erfolg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Märtyrer stieg auf Platz 1 der deutschen Album-Charts ein. Damit ist es nach Aura und Gespaltene Persönlichkeit das dritte Album des Rappers in Folge, dass die Höchstposition belegen konnte.[1]

Das Titellied Märtyrer erreichte Rang 51 der deutschen Single-Charts. Mit dem Stück Limit konnte Position 61 belegt werden.[1]

Am 23. Juni 2015 veröffentlichte Kool Savas, dass "Märtyrer" 100.324 mal verkauft wurde. Damit ist "Märtyrer" nach "Aura" Savas zweites Soloalbum mit Goldstatus.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die E-Zine Laut.de bewertete Märtyrer mit vier von möglichen fünf Punkten. Laut der Redakteurin Dani Fromm entpuppe sich das Album „als ein Feuerwerk der Battlelyrik“. Savas könne jedoch mit „mit Bildern, Worten, Rhythmen und seiner wahrlich speziellen Stimme“ nicht „gänzlich über den einen großen Schwachpunkt“ hinwegtäuschen, dass Märtyrer inhaltlich „nicht allzu viel zu bieten“ habe. Negativ bewertet Fromm zudem den Beitrag Tim Bendzkos. Dieser sei der „Matthias Schweighöfer der deutschen Musiklandschaft“, dessen „Omnipräsenz […] langsam lästige Ausmaße“ annehme. Auch der „kieksige, grelle, völlig seelenlose Gesang“ von Alex Prince auf dem Lied Limit erhält negative Kritik durch Laut.de. Musikalisch zeichnen die Produktionen des Albums „ein gelungenes und vor allem abwechslungsreiches Bild“.[2]

Bestenliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der besten „Hip Hop-Alben des Jahres“ 2014 von Laut.de wurde Märtyrer auf Rang 23 platziert. Aus Sicht der Redaktion dürfe sich Savas „angesichts dieser bissigen, dabei aber erfreulich unverkrampften Demonstration technischer Raffinesse“ „gerne noch ein bisschen“ „King of Rap“ nennen.[3]

Referenzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Officialcharts.de: Kool Savas zeigt ‚Märtyrer‘ auf Platz eins der Album-Charts. Abgerufen am 2. Dezember 2014.
  2. Laut.de: Gestern Rap, heute Trap, morgen Rock: Nicht mit ihm! Abgerufen am 22. November 2014.
  3. Laut.de: Die Hip Hop-Alben des Jahres – Platz 23. Abgerufen am 2. Dezember 2014.