Makole

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Makole
Maxau
Wappen von Makole Karte von Slowenien, Position von Makole hervorgehoben
Basisdaten
Staat Slowenien
Historische Region Untersteiermark / Štajerska
Statistische Region Podravska (Draugebiet)
Koordinaten 46° 19′ N, 15° 40′ OKoordinaten: 46° 19′ 0″ N, 15° 40′ 0″ O
Höhe 281 m. i. J.
Fläche 36,9 km²
Einwohner 2.025 (1. Januar 2017)
Bevölkerungsdichte 55 Einwohner je km²
Telefonvorwahl (+386) 02
Postleitzahl 2321
Kfz-Kennzeichen MB
Struktur und Verwaltung
Bürgermeister: Alojz Gorčenko
Postanschrift Makole 35
2321 Makole
Webpräsenz
Die Kirche Sveti Andrej (St. Andreas) im Dorfzentrum von Makole.

Makole (deutsch: Maxau) ist eine Ortschaft und Gemeinde in Slowenien. Sie liegt in der historischen Landschaft Spodnja Štajerska (Untersteiermark) und in der statistischen Region Podravska.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Makole liegt im Tal der Dravinja (Drann) kurz vor der Mündung des Baches Ložnica (Losnitzbach), einem linksseitigen Zufluss. Große Teile der Gemeinde sind von Hügeln geprägt, die zu den östlichsten Ausläufern der Karawanken (Karavanke) zählen. Der Hauptort Makole liegt auf einer Höhe von 281 m. ü. A., die höchste Erhebung befindet sich an der südlichen Spitze der Gemeinde knapp nördlich des Gipfels des Berges Plešivec (Gaiseck, 820 m).

Die nächsten größeren Ortschaften sind die Kleinstadt Slovenska Bistrica etwa 11 km nordwestlich, sowie die Stadt Ptuj etwa 20 km nordöstlich und Maribor ca. 27 km nördlich.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde umfasst 13 Ortschaften. Die deutschen Exonyme in den Klammern wurden bis zum Abtreten des Gebietes an das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen im Jahr 1918 vorwiegend von der deutschsprachigen Bevölkerung verwendet und sind heutzutage größtenteils unüblich[1]. (Einwohnerzahlen Stand 1. Januar 2017[2]):

  • Dežno pri Makolah (Deschno), 97
  • Jelovec pri Makolah (Jellovetz), 196
  • Ložnica (Loschnitz), 134
  • Makole (Maxau), 240
  • Mostečno (Mostetschno), 190
  • Pečke (Petschke), 262
  • Savinsko (Sawinsko), 95
  • Stari Grad (Sankt Anna), 246
  • Stopno (Stoppno), 82
  • Stranske Makole (Seiten Maxau), 127
  • Strug, (Schütz) 63
  • Štatenberg (Stattenberg), 194
  • Varoš (Warosch), 99

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Slovenska Bistrica Majšperk Majšperk
Poljčane Nachbargemeinden Majšperk
Rogaška Slatina Rogaška Slatina Majšperk

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1375 wurde das Dorf Makole erstmals erwähnt. Seit dem 1. März 2006 ist die Gemeinde selbständig. Vorher gehörte es zur Gemeinde Slovenska Bistrica.[3]

Sehenswert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Barockschloss Štatenberg

Sehenswert ist das Schloss Štatenberg. Es steht auf einer Anhöhe über Makole. Graf Ignaz Maria Attems ließ dieses Schloss vor 1697 erbauen.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Spezialkarte der Österreichisch-ungarischen Monarchie 1:75.000 - Pragerhof und Wind. Feistritz 5455. (1914)
  2. Tabellen zur Bevölkerung des Statistischen Amtes der Republik Slowenien (slowenisch)
  3. Geschichte
  4. Schloss Štatenberg