Manuela Lutze

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Manuela Lutze (* 20. März 1974 in Blankenburg (Harz)) ist eine deutsche Rudersportlerin.

Sie lebte seit 1987 in Magdeburg und kam über die Leichtathletik zum Rudern. Nach ihrem Olympiadebüt 1996 in Atlanta im Doppelzweier (Platz 5), spezialisierte sich Lutze auf den Doppelvierer. Fünfmal wurde sie Weltmeisterin in diesem Boot (1997, 1998, 1999, 2001, 2002) und einmal Dritte (2003).

Bei den Olympischen Sommerspielen 2000 in Sydney und 2004 in Athen wurde sie jeweils Olympiasiegerin im Doppelvierer. Nach 2004 hatte sie ihre Karriere beendet, begann aber 2006 wieder mit dem Rudern und gewann bei den Spielen 2008 in Peking die Bronzemedaille.

Für ihre sportlichen Leistungen erhielt sie am 16. März 2005 das Silberne Lorbeerblatt.[1]

Ihr Heimatverein ist der RC Magdeburg. Sie arbeitet als Steuerberaterin bei PricewaterhouseCoopers. Die Stadt Blankenburg ernannte Lutze zur Ehrenbürgerin.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rupert Kaiser: Olympia Almanach. Geschichten, Zahlen, Bilder. (Von Athen 1896 bis Athen 2004). Agon-Sportverlag, Kassel 2004, ISBN 3-89784-246-7.
  • Nationales Olympisches Komitee für Deutschland (Hrsg.): Athen 2004. Die deutsche Olympiamannschaft. Deutsche Sport-Marketing GmbH, Frankfurt am Main 2004.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. | Pressemitteilung des Bundespräsidialamtes vom 16. März 2005 … die Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes an die Medaillengewinner der Olympischen und Paralympischen Spiele 2004 …
  2. Blankenburger Amtsblatt, 29. September 2007, S. 5

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]