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Marco Bortolotti

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Marco Bortolotti Tennisspieler
Nation: Italien Italien
Geburtstag: 21. Januar 1991
Größe: 173 cm
Gewicht: 72 kg
Trainer: Damian Di Noto
Preisgeld: 262.091 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 0:0
Höchste Platzierung: 355 (25. April 2016)
Doppel
Karrierebilanz: 0:7
Höchste Platzierung: 85 (9. September 2024)
Aktuelle Platzierung: 107
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:000000
Letzte Aktualisierung der Infobox:
6. Januar 2025
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)

Marco Bortolotti (* 21. Januar 1991 in Guastalla) ist ein italienischer Tennisspieler.

Bortolotti stieg auf der ITF Junior Tour bis auf Rang 127 im Jahr 2009. Seinen einzigen Auftritt auf der Grand-Slam-Ebene der Junioren hatte er 2009 bei den Australian Open im Doppel.

Direkt im Anschluss an seine Zeit als Junior spielte der Italiener auch Turniere der Profis. Den Großteil seiner Karriere verbrachte er dabei auf der drittklassigen ITF Future Tour. Im Einzel schaffte er nie den Durchbruch auf der höherdotierten ATP Challenger Tour und konnte auf dieser nur zweimal zwei Matches in Folge gewinnen. Insgesamt stehen zwei gewonnene Future-Titel zu Buche, die ihn im April 2016 auf seinen Karrierebestwert von Rang 355 führten. Im Doppel war Bortolotti ungleich erfolgreicher, wenngleich er auch dort zunächst fast ausschließlich Futures spielen musste. Dafür gewann er von 2013 bis Ende 2021 insgesamt 41 Future-Titel. Das erfolgreichste Jahr war 2015, als er 10 Titel gewann. Bei Challengers konnte er 2015 erstmals in Sevilla ein Finale erreichen und stand mit Platz 234 auch am bis dato höchsten in der Tennisweltrangliste. Sechs Jahre später gelang ihm schließlich ein Durchbruch bei Challengers, indem er in Barletta und Neapel gleich zwei Titel gewann und ein weiteres Finale erreichte. Anfang 2022 ließ er in Forlì I und Forlì V zwei weitere Titel folgen, sodass er in der Rangliste bis auf Platz 166 vorstieß – ein neues Karrierehoch.

Im Oktober 2023 wurde Bortolotti während eines Challenger-Turniers in Lissabon positiv auf Clostebol getestet. Er konnte beweisen, dass die Einnahme unbeabsichtigt geschah, weshalb es zu keiner Sperre oder Geldstrafe kam. Die Punkte und das Preisgeld für das Turnier wurden aber aberkannt.[1]

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP Finals
ATP Tour Masters 1000
ATP Tour 500
ATP Tour 250
ATP Challenger Tour (10)
Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 28. August 2021  Barletta Sand  Cristian Rodríguez  Gijs Brouwer
 Jelle Sels
6:2, 6:4
2. 17. Oktober 2021  Neapel Sand  Sergio Martos Gornés  Dustin Brown
 Andrea Vavassori
6:4, 3:6, [10:7]
3. 8. Januar 2022  Forlì (1) Hartplatz (i)  Arjun Kadhe  Michaël Geerts
 Alexander Ritschard
7:65, 6:2
4. 26. Februar 2022 Italien Forlì (2) Hartplatz (i) Witalij Satschko  Victor Vlad Cornea
 Fabian Fallert
7:65, 3:6, [10:5]
5. 13. August 2022  San Marino Sand Spanien Sergio Martos Gornés  Ivan Sabanov
 Matej Sabanov
6:4, 6:4
6. 30. September 2023  Braga Sand  Alexandru Jecan  Stefano Travaglia
 Alexander Weis
7:5, 7:5
7. 2. Dezember 2023  Maia Sand (i)  Andrea Vavassori  Fernando Romboli
 Szymon Walków
6:4, 3:6, [12:10]
8. 22. Juni 2024  Sassuolo Sand  Matthew Romios  Ryan Seggerman
 Patrik Trhac
7:67, 2:6, [11:9]
9. 13. Juli 2024  Triest Sand Australien Matthew Romios  Daniel Dutra da Silva
 Courtney John Lock
6:2, 7:66
10. 10. August 2024  Cordenons Sand Australien Matthew Romios  Jiří Barnat
 Andrew Paulson
kampflos

Einzelnachweise

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  1. ITIA - No Fault or Negligence in Marco Bortolotti's doping case. In: ITIA. 21. März 2024, abgerufen am 28. März 2025 (englisch).