Mario Mauro

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Mario Mauro

Mario Mauro (* 24. Juli 1961 in San Giovanni Rotondo) ist ein italienischer Politiker. Vom 28. April 2013 bis zum 22. Februar 2014 war er Verteidigungsminister Italiens.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einem Hochschulabschluss in Philosophie im Jahr 1985 war Mauro zunächst Mitglied der Partei Forza Italia, in der er für den Bereich Schulen und Universitäten zuständig war. Bei der Europawahl 1999 wurde er ins Europäische Parlament gewählt, wo er sich der Fraktion EVP-ED anschloss und bis 2004 unter anderem stellvertretender Vorsitzender des Kulturausschusses war. Bei der Europawahl 2004 wurde er erneut gewählt und am 20. Juli 2004 zu einem der vierzehn Vizepräsidenten des Parlaments ernannt.

Bei den Parlamentswahlen in Italien 2013 trat Mario Mauro für Mario Montis Bürgerliste Scelta Civica an. Im Kabinett Letta übernahm er das Verteidigungsressort. Am 15. November 2013 zogen die Vertreter des christdemokratischen Flügels, einschließlich Mauros und des Fraktionschefs Dellai, geschlossen aus der Scelta Civica aus und gründeten anschließend die neue Partei Popolari per l’Italia („Bürger für Italien“). Mauro war bis zum 22. Februar 2014 Leiter des Verteidigungsressorts. Nachfolgend war er Parteichef der Popolari per l'Italia, die sich 2017 der Forza Italia anschloss.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Guerra ai Cristiani: Le persecuzioni e le discriminazioni dei cristiani nel mondo. Lindau, Turin 2010, ISBN 978-88-7180-874-1.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]