Martin Geck

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Martin Geck (* 19. März 1936 in Witten) ist ein deutscher Musikwissenschaftler.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Geck studierte Musikwissenschaft, Theologie und Philosophie in Münster, Berlin und Kiel. 1962 folgte die Promotion. 1966 wurde er Gründungsredakteur der Richard-Wagner-Gesamtausgabe. 1970 war er als Lektor in einem Schulbuchverlag tätig, nachfolgend als Autor zahlreicher Musiklehrwerke. 1974 wurde er Privatdozent, 1976 schließlich ordentlicher Professor für Musikwissenschaft an der Universität Dortmund, wo er 2001 emeritiert wurde.

Geck verfasste viele Arbeiten zur Geschichte der deutschen Musik im 17., 18. und 19. Jahrhundert; aber auch der Musikpädagogik und Musiktherapie galt sein Interesse. Derzeit ist Geck vor allem in der Bachforschung tätig und Initiator der Dortmunder Bach-Symposien.

Geck ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Kritischen Gesamtausgabe sämtlicher Werke von Johann Rosenmüller.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Ludwig van Beethoven. Rowohlt, Reinbek 1996, ISBN 3-499-50570-3.
  • ABC-Tierlieder zum Mitmachen. (mit Gabriele Kulick und Irmgard Merkt), CD und Cassette, Cornelsen, Berlin 1997, ISBN 3-464-67708-7.
  • Musiktherapie als Problem der Gesellschaft, Klett-Cotta, Stuttgart, 1998, ISBN 3-129-22840-3.
  • „Denn alles findet bei Bach statt“. Erforschtes und Erfahrenes. Metzler, Stuttgart/Weimar 2000, ISBN 3-476-01740-0.
  • Von Beethoven bis Mahler. Leben und Werk der großen Komponisten des 19. Jahrhunderts. Rowohlt, Reinbek 2000, ISBN 3-499-60891-X.
  • Johann Sebastian Bach. Rowohlt, Reinbek 2002, ISBN 3-499-50637-8.
  • Richard Wagner. Rowohlt, Reinbek 2004, ISBN 3-499-50661-0. Rezension[1]
  • Mozart. Eine Biographie. Rowohlt, Reinbek 2005, ISBN 3-498-02492-2. Rezension[2]
  • Wenn Papageno für Elise einen Feuervogel fängt. Kleine Geschichte der Musik. Rowohlt, Berlin 2006. Rezension[3]
  • Wenn der Buckelwal in die Oper geht. 33 Variationen über die Wunder klassischer Musik. Siedler, München 2009. Rezension[4]
  • Robert Schumann. Mensch und Musiker der Romantik. Siedler, 2010 ISBN 978-3-88680-897-7. Rezension[5]
  • Richard Wagner, Biographie. Siedler, München 2012, ISBN 978-3-88680-927-1.Rezension[6]
  • Johannes Brahms. Rowohlt, Reinbek 2013, ISBN 978-3-499-50686-4.
  • Matthias Claudius. Biographie eines Unzeitgemäßen. Siedler Verlag, München 2014, ISBN 978-3-88680-986-8. Rezension[7]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ludwig Steinbach auf info-netz-musik; abgerufen am 31. Januar 2015
  2. Verena Funtenberger auf info-netz-musik; abgerufen am 31. Januar 2015
  3. Jutta Lambrecht auf info-netz-musik; abgerufen am 31. Januar 2015
  4. Sebastian Kaindl auf info-netz-musik; abgerufen am 31. Januar 2015
  5. Peter Sühring auf info-netz-musik am 10. Juli 2011; abgerufen am 31. Januar 2015
  6. Peter Sommeregger auf info-netz-musik am 7. März 2013; abgerufen am 31. Januar 2015
  7. Claudia Niebel auf info-netz-musik am 29. Januar 2015; abgerufen am 31. Januar 2015