Gymnasium Petrinum Recklinghausen

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Gymnasium Petrinum Recklinghausen
Eingangstor des Altbaus
Schulform Humanistisches Gymnasium
Schulnummer 167952
Gründung vor 1421
Adresse

Herzogswall 29
45657 Recklinghausen

Ort Recklinghausen
Land Nordrhein-Westfalen
Staat Deutschland
Koordinaten 51° 36′ 54,1″ N, 7° 11′ 39,3″ OKoordinaten: 51° 36′ 54,1″ N, 7° 11′ 39,3″ O
Träger Stadt Recklinghausen
Schüler etwa 750
Lehrkräfte 50
Leitung Michael Rembiak
Website www.petrinum.de

Das Gymnasium Petrinum Recklinghausen ist ein humanistisches Gymnasium im Zentrum Recklinghausens.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das nach dem Apostel Petrus benannte Gymnasium Petrinum ist eine der ältesten Schulen der Region. Das genaue Gründungsdatum der Schule ist nicht mehr feststellbar, da das alte Schulgebäude bei einem großen Stadtbrand 1500 vollständig abbrannte. Allerdings wurde das Petrinum schon 1421 im Archiv der Familie Westerholt erwähnt. Es wird vermutet, dass schon einige Jahre nach Recklinghausens Erlangung des Stadtrechts im Jahr 1236 eine Lateinschule entstand. Nach der Gründung des Franziskanerklosters 1642 wurde seitens der Stadt versucht, die Ordensgemeinschaft auch mit der Leitung der städtischen Lateinschule zu betrauen. Denn die Franziskaner waren nicht zuletzt berufen worden, „um die Jugend im Lateinischen und in der Religion zu unterrichten“ („ad iuventutem tam in lingua Latina quam in catechesi instruendam“), wie es in der Stiftungsurkunde des Klosters vom 4. April 1642 heißt.[1] Allerdings gelang es erst am 23. August 1730, die Zustimmung des Kölner Kurfürsten und Erzbischofs Clemens August von Bayern zur Gründung eines Franziskanergymnasiums zu erhalten, das durch Kollekten der Franziskaner und städtische Gelder finanziert wurde. Im Zuge der Säkularisation wurde das Franziskanerkloster aufgelöst und die Schule ab 1820 wieder unter die Aufsicht der Stadt gestellt. Zuerst wurde sie Höhere Stadtschule, dann Königlich-Preußisches Gymnasium. Seitdem ist das Petrinum eine staatliche Schule, die unter anderem auch von dem von Erzbischof Maximilian Franz von Habsburg, dem letzten Kurfürsten von Köln, 1793 gegründeten Gymnasialfonds getragen wurde. Seit dem Jahre 1829 wird am Petrinum das Abitur angeboten. Zu den Lehrern der Schule gehörte auch Heinrich Bone (1813–1893), der das Gymnasium Petrinum von 1856 bis 1859 leitete. 1929 stiftete der Unternehmer Carl Still den Carl-Still-Preis, der der wissenschaftlichen Förderung der Schüler dient.

Gegenwart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heute ist die Schule eines von insgesamt fünf Gymnasien in Recklinghausen. Zurzeit besuchen etwa 760 Schülerinnen und Schüler in den Jahrgangsstufen 5 bis Q2 (12) die Schule. Insgesamt unterrichten etwa 50 Lehrer (s. Kollegiumsliste auf der Schulhomepage). Das Schulgelände am ehemaligen Stadtwall besteht aus einem renovierten Altbau und einem Neubau. Daneben existieren zwei Turnhallen, eine Mensa, ein Sportplatz, ein Schulgarten und eine historische Gymnasialkirche. Als Besonderheit gilt unter anderem die Möglichkeit für die Schüler, bereits ab der fünften Klasse mit Latein anzufangen. Außerdem besteht die Möglichkeit, ab der achten Klasse Altgriechisch zu lernen. Damit folgt das Petrinum noch heute seiner humanistisch-altsprachlichen Tradition.

Standort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während seiner Geschichte hatte das Gymnasium verschiedene Standorte im Zentrum von Recklinghausen. Ursprünglich lag das Petrinum als Lateinschule in der Nähe der Peterskirche. Ab 1797 wurde in der Turmschule (heute Ikonen-Museum) unterrichtet, die noch aus Mitteln des vom letzten Kurfürsten von Köln eingerichteten Gymnasialfonds für das Franziskanergymnasium erbaut worden war. Nach der Säkularisation entstand 1835 ein größeres Schulgebäude im Bereich des Franziskanerklosters neben der Franziskanerkirche (jetzt Gymnasialkirche). Dieses Gebäude existierte bis zur Zerstörung im Jahr 1944. 1911 wurde am neuen Wallring der Stadt der erste Bauabschnitt eines repräsentativen Neorenaissance-Gebäudes fertiggestellt. Der ab 1915 geplante zweite Bauabschnitt am Herzogswall wurde wegen des Weltkrieges nicht begonnen und nie realisiert. In den Jahren 1949 bis 1951 wurden Unterricht und Unterrichtsmaterialien für zwei Jahre in die Freiherr-vom-Stein-Schule am Westerholter Weg (damals Aufbaugymnasium) ausgelagert, um am Gymnasium Petrinum umfangreiche Sanierungs- und Ausbauarbeiten vornehmen zu können. Erst 1955/56 wurde ein zweiter Baukomplex errichtet, dem ein moderner Neubauteil entlang des Herzogswall 1980 folgte. 2011 wurde der Bereich aufgestockt, um neue naturwissenschaftliche Räume zu erhalten.

Altbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der heutige Altbau des Petrinums wurde 1911 im Baustil der Neorenaissance neben der bereits existierenden Gymnasialkirche errichtet. Er stellt die Klassenräume für die Oberstufe und das Lehrerzimmer. Zudem besitzt er seit 1955 eine große Aula, die für Konzerte und Theateraufführungen genutzt wird. Im Keller sind das Bistro und die Galerie Blauer Hahn untergebracht. Ein Anbau an die Gymnasialkirche, das sogenannte Seminargebäude (hier stand nach dem Zweiten Weltkrieg das erste Studienseminar für die Lehrerausbildung), beherbergt seit 2011 die Mensa.

Neubau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Neubau wurde 1982 fertiggestellt und beherbergt neben den Klassenräumen der Unter- und Mittelstufe die naturwissenschaftlichen Unterrichtsräume (erweitert 2011). Außerdem ist eine große Sporthalle angeschlossen. Der große Tartanplatz vor dem Neubau dient in der Pause als Schulhof und im Unterricht als zusätzlicher Platz für den Sportunterricht. Altbau und Neubau sind über eine Brücke miteinander verbunden.

Historische Gymnasialkirche (vormals Franziskanerkirche)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gymnasialkirche

Der Bau der Franziskanerkirche wurde auf Beschluss des 1642 neu gegründeten Franziskanerklosters am 16. Juni 1658 begonnen. Das Hauptschiff wurde zwölf Jahre später fertiggestellt. Da 1686 ein im Kloster ausgebrochener Stadtbrand auch den Großteil der Kirche zerstörte, musste sie 1668 wieder aufgebaut werden. Die Konsekration nahm Weihbischof Johannes Werden de Veyder, Generalvikar des Erzbistums Köln, anlässlich einer Firmreise im Vest Recklinghausen am 9. Mai 1706 vor. Geweiht wurden Hauptaltar und Kirche der Hl. Maria als Immaculata Conceptio. 1716 wurde der Dachreiter mit zwei Glocken hinzugefügt.

Die bis zu dreißig Laienbrüder und Patres umfassende Gemeinschaft der Franziskaner des „Conventus Richlinghusanus Ordinis Sancti Francisci Fratrum Minorum“ übte die Seelsorge nicht nur in den benachbarten Orten des Vestes Recklinghausen und den Burgen des vestischen Adels aus, sondern auch in den mehrheitlich protestantischen Gebieten der Grafschaft Mark (z.B. Crange, Eickel). Als regelmäßiger Tagungsort der vestischen Landstände (Ritterschaft und die Städte Dorsten und Recklinghausen) besaßen Kirche und Kloster besondere Bedeutung. Der 229 Blatt umfassende Codex „Liber conventus Richlinghusani Ordinis Sancti Francisci Fratrum Minorum Strictioris Oberservantiae...“, das Amtsbuch des Klosters aus den Jahren 1704 bzw. 1768 ist im Stadtarchiv Recklinghausen vorhanden.

Die Kirche wurde in der Schlichtheit einer Franziskanerkirche als 28,70 m langer und 8,60 m breiter Saalbau errichtet. Die Kreuzgewölbe liegen auf neobarocken Säulenansätzen (Doppelpilastern) auf, die 1927/28 zur Ausschmückung der Kirche ergänzt wurden. Der höher gelegene Chorraum spiegelt noch die Nutzung als Klosterkirche wider: Im Chorgestühl fanden zwanzig Ordensbrüder Platz. Ein Chorständer trägt jetzt in der Propsteikirche St. Peter das Evangeliar. Die ebenfalls barocken Seitenaltäre zeigen Franziskus von Assisi und Antonius von Padua im einfachen Ordensgewand der „Minderbrüder“, wie sich der Bettelorden selbst nannte. Franziskus trägt das Attribut ein Evangelienbuch (ursprünglich auch ein Kreuz) als Symbole der Nachfolge Jesu und einen Totenschädel zur Erinnerung an die Geschöpflichkeit und die Schöpfung überhaupt. Die Heiligenstatuen wurden durch einen der bedeutendsten westfälischen Bildhauer des 18. Jahrhunderts, Anton Joseph Stratmann (1732–1807) aus Geseke, hergestellt. Der Hochaltar aus dem Jahre 1790 zeigt unter der Taube im Strahlenkranz, dem Symbol des schöpferischen Geistes Gottes, die Figur der Kirchenpatronin Maria. Sie wird hier als „Immaculata“, d.h. als Mutter Jesu Christi dargestellt, die in die Erlösungstat Gottes eingebunden und deshalb von Geburt an frei von menschlichen Verstrickungen und Schuld war. Altäre und Gestühl (18. Jahrhundert) der Kirche sind Werke der Franziskanerbrüder Agapitus Mertens und Alphäus Rinklage, die auch die Klosterkirchen in Hamm und Warendorf ausstatteten. Ein Triumphkreuz (18. Jahrhundert) sowie alte Kirchenbänke und zwei Beichtstühle ergänzen die Ausstattung. Die großen Kreuzwegstationen im Nazarenerstil hängen heute in der Pfarrkirche St. Paulus, die barocke Strahlenmonstranz in der Schatzkammer der Propsteikirche St. Peter.

Äußerlich wurde die Kirche 1838 klassizistisch überformt und erhielt eine neue Fassade zur Stadtseite hin. 1927/28 erfolgte der heutige, imposante Fassadenanbau zur Große-Geldstraße hin mit der Verlegung des Eingangs von der Straße zur Seite. Der Glockenturm wurde 2003/04 nach dem historischen Vorbild neu konstruiert und verkupfert.

1802 gingen die Kirche und das Kloster in den Besitz des Herzogs von Arenberg über, der später beides der Stadt zum Geschenk machte. 1835 wurde das Kloster durch Preußen aufgelöst, und die Kirche ging in den Besitz des Gymnasiums Petrinum über. Waren schon die Franziskaner mit der Leitung eines Franziskanergymnasiums (1730–1820) betraut, so wurde ihre Klosterkirche nach einem Umbau ab 1839 zur Gymnasialkirche für das benachbarte Petrinum,[2] in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auch der hinzu kommenden Höheren Schulen.

Während der Besetzung des Ruhrgebiets durch für die französischen Besatzungstruppen 1923/24 war das Petrinum Sitz des französischen Divisionsbefehlshabers und die Gymnasialkirche wurde als Garnisonskirche genutzt. Gottesdienste wurden auf Französisch abgehalten. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche 1944 bei einem Angriff zerbombt. Nach den Instandsetzungsarbeiten 1946 fanden hier bis 1950 die Gemeindemessen der zerstörten Propsteikirche St. Peter statt. 2014/2015 wurde die Gymnasialkirche umfassend renoviert und in Teilen restauriert.[3]

In der Kirche wird jeden Dienstag ein Gottesdienst der Schüler und Schülerinnen der Unterstufe gefeiert, während des Schuljahres Gottesdienste für verschiedene Klassenstufen sowie Gottesdienste anlässlich des Schulbeginns der 5er-Klassen, der Abiturfeiern sowie vor den Sommer- und Weihnachtsferien. Genutzt wird sie außerdem bei Hochzeiten, für Ausstellungen und Lesungen.

Lehrerbibliothek[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gymnasium verfügt über eine historische Lehrerbibliothek, die von der Universitäts- und Landesbibliothek der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (ULB) sachgerecht erschlossen und konservatorisch betreut wird.[4] Den Grundstock dieser Bibliothek bilden etwa 350 Bände, die der erste Direktor des Gymnasiums (1829–1832) mit einer Spende des Herzogs von Arenberg erwerben konnte. Daneben wurden noch ältere Bestände aus der Klosterbibliothek der Franziskaner, die bis 1820 die Lateinschule in Recklinghausen betrieben, und aus der „Vestischen Schulbibliothek“, die 1798 im Zuge der Bemühungen um eine Schulreform im Vest Recklinghausen entstanden war, übernommen. Heute umfasst die Bibliothek etwa 10.000 Bände. Darunter 40 im 16. Jahrhundert, 80 im 17. Jahrhundert und 630 im 18. Jahrhundert erschienene Bücher.

Partnerschulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gymnasium pflegt umfangreiche Kontakte zum Lycée Albert Châtelet in Douai (Frankreich), der Steyning Grammar School (Südengland), dem Terra-Santa-College Akko (Israel) sowie dem Colegio Salesiano del Pilar (Spanien), mit denen jährliche Austauschprogramme praktiziert werden.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1983 findet jedes Jahr ein Hallenfußballturnier, der sogenannte Reike-Pokal, statt. Dort treten ehemalige Abiturjahrgänge, die aktuellen Oberstufenjahrgänge und eine Lehrermannschaft immer am letzten Samstag vor dem Heiligen Abend in der schuleigenen Neubausporthalle und der Sporthalle am Kuniberg gegeneinander an. Das Turnier wurde nach dem ehemaligen Schulleiter Josef Reike benannt.

Berühmte Absolventen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

nach Abiturjahrgang

  • Heinrich Bone (1813–1893), Philologe und Pädagoge, Komponist zahlreicher Kirchenlieder, von 1856 bis 1859 Direktor des Petrinum – Abiturientia 1831
  • Eduard von Pape (1816–1888), Jurist, Präsident der Kommission zur Erarbeitung eines Allgemeinen deutschen Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB), Ehrenbürger von Leipzig – Abiturientia 1833
  • Albert von Maybach (1822–1904), preußischer Minister, deutscher Eisenbahnkoordinator – Abiturientia 1842
  • Theodor Janknecht/Pater Gregor (1829–1896), Franziskaner-Provinzial, Pionier des Ordens nach Säkularisation und im Kulturkampf in Deutschland, Brasilien und den USA – Abiturientia 1848
  • Johannes Janssen (1829–1891), Historiker, preußischer Abgeordneter, Apostolischer Protonotar – Abiturientia 1849
  • Hermann Landois (1835–1905), Professor für Zoologie – Abiturientia 1856
  • Arnold Nieberding (1838–1912), Staatssekretär im Reichsjustizamt – Abiturientia 1856
  • Karl Ernst Schrod (1841–1914), Professor für Pastoraltheologie, Weihbischof in Trier – Abiturientia 1860
  • Hermann Schultz (1878–1953), Verwaltungsjurist – Abiturientia 1897
  • Heinrich Weber (1888–1946), Professor für Christliche Sozialwissenschaft, Mitbegründer der Caritaswissenschaft – Abiturientia 1908
  • Thomas Ohm (1892–1962), Benediktinerpater, Professor für Missionswissenschaften, Mitglied der Päpstlichen Kommission zur Vorbereitung des Zweiten Vatikanischen Konzils – Abiturientia 1912
  • Paulus Tillmann (1906–1984), Jurist und Priester, ab 1947 Begründer der acht Internate des Studienwerks für heimatvertriebene Schüler e.V. – Abiturientia 1926
  • Gisbert Greshake (* 1933), Professor für Dogmatik und ökumenische Theologie – Abiturientia 1954
  • Martin Geck (* 1936), Professor für Musikwissenschaft – Abiturientia 1955
  • Wilhelm Tolksdorf (* 1936), Brigadegeneral – Abiturientia 1957
  • Siegbert A. Warwitz (* 1937), Professor (Experimentalpsychologie, Wagnisforschung und Verkehrspädagogik), Autor – Abiturientia 1957
  • Dieter Borchmeyer (* 1941), Professor für Neuere Deutsche Literatur und Theaterwissenschaft, Präsident der Bayerischen Akademie der Schönen Künste – Abiturientia 1961
  • Dirk Böcker (* 1945), Generalleutnant der Luftwaffe a.D., ehemaliger Stellvertreter des Generalinspekteurs der Bundeswehr – Abiturientia 1965
  • Thilo Sarrazin (* 1945), Finanzsenator im Berliner Senat a.D., ehemaliges Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank, Autor – Abiturientia 1965
  • Rainer Maria Klaas (* 1950), Pianist – Abiturientia 1968
  • Bernd Wilmert (* 1952), Ökonom und Manager – Abiturientia 1971
  • Werner Plumpe (* 1954), Professor (Wirtschafts- und Sozialgeschichte) – Abiturientia 1973
  • Thomas Kufus (* 1957), Fernsehregisseur und -produzent – Abiturientia 1976
  • Axel Kufus (* 1958), Produktdesigner und Hochschullehrer – Abiturientia 1977
  • Jochem Ahmann (* 1957), Künstler und Designer (Installation, Malerei, Zeichnung, Fotografie und Performance) – Abiturientia 1978
  • Stefan Zekorn (* 1959), Weihbischof im Bistum Münster – Abiturientia 1978
  • Britta Becker (* 1965), Regisseurin (Die besten Frauen der Welt) – Abiturientia 1984
  • Hans-Joachim Heßler (* 1968), Komponist
  • Ana-Marija Markovina (* 1970), Klassische Pianistin
  • Heiko Sakurai (* 1971), politischer Karikaturist (Miss Tschörmänie) – Abiturientia 1990
  • Bernd J. Hartmann (* 1973), Professor für Öffentliches Recht, Wirtschaftsrecht und Verwaltungswissenschaften – Abiturientia 1993

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sebastian Fritz: Zwischen Propaganda und Wirklichkeit: Der Schulsport am Petrinum in der NS-Zeit, in: Petrinum 39 (2007), S. 115-122.
  • Theo Kemper, Ludger Linneborn, Georg Möllers, Petra Peveling, Heribert Seifert, Axel Vering (Hrsg.): 175 Jahre Abitur am Gymnasium Petrinum Recklinghausen 1829–2004. Edition Petrinum, Recklinghausen 2004.
  • Ludger Linneborn, Georg Möllers, Heribert Seifert (Hrsg.): „Der Unterricht ging pünktlich weiter“. Zur Geschichte des Gymnasium Petrinum in Recklinghausen in der Zeit von 1933–1945, Klartext Verlag, Essen, 2016.
  • Georg Möllers, Ludger Linneborn (Hrsg.): Gymnasialkirche Recklinghausen 1658–2008: 350 Jahre Stadt-, Schul- und Kirchengeschichte im Spiegel der ehemaligen Franziskanerkirche. Edition Petrinum, Recklinghausen 2008.
  • Georg Möllers: Eduard Pape und Arnold Nieberding schrieben Rechtsgeschichte. Zwei Petriner als Väter des Bürgerlichen Gesetzbuches, in: Petrinum 44 (2012), S. 110–117.
  • Theo Schulte Coerne, Das Petrinum im 19. Jahrhundert: Ein Recklinghäuser Gymnasium im Spannungsfeld von Staat und Kirche, in: Vestischer Kalender 2013, hg. v. Matthias Kordes, Recklinghausen 2012, S. 198–206
  • Paul Verres: Festschrift zur Fünfhundertjahrfeier des Städt. Gymnasiums zu Recklinghausen. Druck J. Bauer, Recklinghausen 1929.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ludwig Adolf Wiese: Das höhere Schulwesen in Preußen. Historisch-statistische Darstellung. Berlin 1864, S. 307
  2. 350 Jahre Gymnasialkirche. In: Kirche+Leben, 28. Januar 2008.
  3. Alfred Pfeffer: Ein Schmuckstück wird aufpoliert. Zu Pfingsten öffnet die Gymnasialkirche in der Altstadt in neuem Glanz. In: Recklinghäuser Zeitung vom 11. Februar 2015.
  4. Was ist die alte Lehrerbibliothek?