Maske (Kosmetik)

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Eine Maske in der Kosmetik umfasst eine Reihe von Hautbehandlungen, welche in Kosmetiksalons oder Wellnesseinrichtungen praktiziert werden. Gesichtsmasken werden üblicherweise kategorisiert (z. B. Europäische Gesichtsmasken, LED-Therapie, Mini-Maske usw.). Gesichtsmasken können sowohl bei spezifischen Hauterkrankungen Anwendung finden, als auch für die allgemeine Hautgesundheit.

Es werden verschiedene Masken für unterschiedliche Anwendungsgebiete angeboten, wobei sich die Rezeption jeweils ändert (Aknenarben, Tiefenreinigung, Behandlung von Hyperpegmentierung, Erhellung des Farbtons der Haut). Manche Masken werden feucht aufgetragen und sind so zusammengesetzt, dass sie, ähnlich wie Gips, auf der Haut trocknen oder hart werden sollen. Andere Masken bleiben feucht.

Die propagierten Eigenschaften von Gesichtsmasken umfassen Revitalisierung, Heilung von Hautkrankheiten und Erfrischung. Je nach gegebenen Voraussetzungen (Umweltbedingungen, Ernährungsgewohnheiten, Allergien, Hautbeschaffenheit) können Gesichtsmasken kurz- oder langfristige Nutzen nach sich ziehen.[1]

Die Masken werden nach der Behandlung mit Hilfe eines feuchten Tuchs oder durch Spülung entfernt. Die Einwirkzeit der Maske hängt dabei von der Art ab und richtet sich in der Regel nach den Herstellerangaben. Diese variiert von wenigen Minuten bis mehreren Stunden.

Da sich in kosmetischen Masken oftmals eine Vielzahl an potentiell allergenen Stoffen befinden können, findet sich in den Herstellerangaben oftmals der Hinweis, dass Personen mit empfindlicher Haut eine kleine Portion der enthaltenen Stoffe an der Haut auftragen sollen um eventuelle Irritationen sofort zu entdecken.[2] Bestimmte Duftstoffe mit hohem allergenen Potential müssen außerdem eigens auf der Verpackung von kosmetischen Mitteln angeführt werden. Manche Masken (vor allem solche, die Glycolsäure enthalten) sind für den häufigen Gebrauch nicht gedacht und können bei wiederholtem Auftragen zu Hautreizungen führen.[3] Vorgefertigte Masken enthalten üblicherweise Ton mit einer dickeren Konsistenz, eine Creme um ein Austrocknen der Haut zu vermeiden, ein Mittel zum Peeling und je nach spezifischem Anwendungsgebiet weitere Zusatzstoffe. Nicht vorgefertigte Gesichtsmasken beinhalten warmes Öl und Paraffin. Die unterschiedlichen werden bei unterschiedlichen Hauttypen angewendet (fettige Haut, trockene Haut).[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kristeen Cherney Benefits of a Facial Mask. livestrong (englisch), 19 Januar 2014, abgerufen am 11. September 2014
  2. Anton C. de Groot; Derk P. Bruynzeel; Jan D. Bos; Harrie L. M. van der Meeren; Theodoor van Joost; Berend A. Jagtman; J. Willem Weyland: The Allergens in Cosmetics. In: Archives of Dermatology. Band 124, Nr. 10, 1988, doi:10.1001/archderm.1988.01670100027007.
  3. The Truth About Face Masks. beautylish (englisch), 28. Juli 2011, abgerufen am 11. September 2014
  4. Cynthia Wilson: Top 5 Facial Massage Techniques and Benefits. Womenio (englisch), 11. März 2012, abgerufen am 11. September 2014
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