Michael Mader

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Michael Mader (* 2. Jänner 1974 in Innsbruck) ist ein österreichischer Dirigent.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michael Mader studierte Dirigieren bei Robert Filzwieser in Klagenfurt und am Tiroler Landeskonservatorium bei Edgar Seipenbusch. Weiters besuchte er Meisterkurse in Weimar bei George Alexander Albrecht, in Trier bei Christian Kluttig, in Wien bei Salvador Mas Conde und in Tanglewood (USA) bei Seiji Ozawa. Von 1994 bis 2002 war er Chorleiter des Gemischten Chors Allerheiligen/Innsbruck.[1] Als Dirigent und Mitbegründer der Kammerphilharmonie Tyrol betrieb er von 1999 bis 2008 einen eigenen Abo-Zyklus in Innsbruck.[2] Konzertauftritte mit verschiedensten Ensembles hatte er in und um Innsbruck sowie in Wien, Klagenfurt, Freiburg im Breisgau und Košice (Slowakei).[1]

Michael Mader war von 2000 bis 2010 als Kapellmeister, stellvertretender Studienleiter und Souffleur am Tiroler Landestheater engagiert. Im Mai 2010 hatte er die musikalische Leitung der Uraufführung von Lulu, das Musical mit der Musik von Stephan Kanyar und dem Text von Brigitte Fassbaender am Tiroler Landestheater.[3] Des Weiteren begleitet er Judith Keller bei ihren Piaf-Chanson-Abenden im In- und Ausland als Pianist.[4]

Seit der Saison 2010/11 ist er als Maestro suggeritore an der Bayerischen Staatsoper engagiert.[5] Bei der Festspielpremiere Pelléas et Mélisande Ende Juni 2015 war Mader musikalischer Assistent von Constantinos Caridys.[6] Im Juli 2015 dirigierte Michael Mader ein Konzert des Münchner Internationalen Orchesters. Er war bis 2017 Dirigent des Orchesters.[7] Beim Konzert im Februar 2016 wurden unter anderem Les Préludes von Franz Liszt, Ruralia Hungarica von Ernst von Dohnányi und das 3. Klavierkonzert von Béla Bartók mit Gerold Huber als Solist in München aufgeführt.[8] Im September und Oktober 2016 übernahm er die musikalische Leitung der Operette Orpheus in der Unterwelt beim Musiktheater Vorarlberg.[9] Im Herbst 2018 war er musikalischer Assistent von Kirill Petrenko bei der Neuproduktion Otello an der Bayerischen Staatsoper mit Anja Harteros, Jonas Kaufmann und Gerald Finley in den Hauptrollen.[10]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Biografie. Tiroler Landestheater, archiviert vom Original am 23. September 2009; abgerufen am 20. Mai 2019.
  2. DiRiGENT – Michael Mader. Münchner internationales Orchester, 12. August 2015, abgerufen am 20. Mai 2019.
  3. Dröhnende Kindfrau. Aufführungskritik. In: Der Standard vom 17. Mai 2010. Abgerufen am 20. Mai 2019.
  4. programm.piaf.judithkeller. In: Judith-Keller.at. Abgerufen am 20. Mai 2019.
  5. Der Retter aus dem Kasten. In: Münchner Merkur. Aktualisierte Version vom 29. Dezember 2011. Abgerufen am 20. Mai 2019.
  6. Pelléas et Mélisande. Besetzungszettel Bayerische Staatsoper. Abgerufen am 20. Mai 2019.
  7. Dirigent des MiO. Münchner internationales Orchester, abgerufen am 20. Mai 2019.
  8. Hungary for Music. Rezension. Abgerufen am 20. Mai 2019.
  9. Fritz Jurmann: Musiktheater landet mit Offenbach einen großen Wurf – Götzis im „Can-Can-Fieber“. Rezension. In: KULTUR. Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft vom 9. Oktober 2016. Abgerufen am 20. Mai 2019.
  10. Otello. Besetzungszettel Bayerische Staatsoper. Abgerufen am 20. Mai 2019.