Mykola Schmatko

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Mykola Schmatko und die "Ukrainische Aurora"
Kloster Swjatohirsk, Swjatohirsker Gottesmutter

Mykola Hawrylowytsch Schmatko (ukrainisch Микола Гаврилович Шматько; * 17. August 1943 in Krasnohoriwka in der Oblast Donezk, Ukrainische SSR) ist ein ukrainischer Bildhauer und Maler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mykola Schmatko lebt und arbeitet in der Ukraine. Er hat zwei Söhne, mit denen er bei einigen Projekten zusammenarbeitet. Während seines Schaffenswegs hat er ohne Unterstützung des Staats oder der Mäzene mehr als 750 Denkmäler (Basreliefs, Hochreliefs, Skulpturen) und 500 Bilder erstellt. In der Galerie "Schmatko & Söhne" sind mehr als 70 Skulpturen aus Uralmarmor und 250 Bilder (Gemälde und Graphiken) ausgestellt.[1] 2000 wurde Mykola Schmatko zum Professor des Lehrstuhls für Kunstschaffen und Kunst des Moskauer Instituts der Weltzivilisation ernannt.[2]

2004 wurde Schmatko nach langen Verhandlungen mit der Verwaltung des Donezker Gebiets und dem Oberen der Swjatogorsker Lawra beauftragt, die Skulptur der Swjatogorsker Gottesmutter zu entwerfen und in Marmor auszuführen. Die 4,2 m hohe Skulptur meißelte Schmatko aus 2 Blöcken Uralmarmor mit dem Gewicht von zusammen 40 t. Im Herbst 2004 wurde die Lawra nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten mit der neuen Skulptur wiedereröffnet. Für seine Verdienste wurde Schmatko von Wolodymyr, dem Metropoliten Kiews und der ganzen Ukraine, mit dem Nestor-Orden 3. Grades ausgezeichnet.[3]

Im Herbst 2005 wurde die gebaute Preobraschenskaja-Kirche in Keleberda, Oblast Poltawa, mit der Schmatko-Skulptur der Kreuzigung Jesu Christi eröffnet.

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke in Museumsbesitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Iwan Soschenko (Arbeit von Mykola Schmatko)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Marmorskulptur des Marmorskönigs Nikolai Schmatko (deutsch)(russisch)(englisch)
  2. I lived 13 years in a vault (russisch)@1@2Vorlage:Toter Link/www.facts.kiev.ua (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. The person from a marble (russisch) (Memento des Originals vom 2. August 2008 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.zn.ua
  4. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 29. Januar 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.florencebiennale.org (englisch)(italienisch)
  5. Ukrainischen Künstlers Soshenko I. M. 1807-1876 (Carrara-Marmor 0,35x0,35x0,60)
  6. Bust Soshenko (Video)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]