Natascha Borowsky

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Natascha Borowsky (* 1964 in Düsseldorf) ist eine deutsche Fotografin.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1987 bis 1994 studierte sie an der Kunstakademie Düsseldorf, in der Klasse von Bernd Becher, dessen Meisterschülerin sie wurde. 1994/1995 weilte sie am Cordova-Institute in Vancouver. Daraufhin (1997/1998) verfolgte sie ein Arbeitsprojekt in Vancouver und Sechelt (British Columbia), Kanada. Einen Lehrauftrag für Fotografie hatte Borowsky in den Jahren 2006 bis 2008 an der Hochschule Niederrhein in Krefeld inne. Borowsky lebt in Düsseldorf.[1]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke Natascha Borowskys befinden sich in öffentlichen Kunstsammlungen in Deutschland. Einzelausstellungen hatte sie in Deutschland und in der Schweiz, Gruppenausstellungen führten sie nach den Niederlanden, nach Finnland und Russland sowie in die Schweiz. Ihr Schaffen ist in mehreren Publikationen dokumentiert.

Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Vor meist monochromen Bildhintergründen, die ebenso wie die ausgewählten Naturalien oder Artefakte aus organischen oder anorganischen Stoffen bestehen können, positioniert Natascha Borowsky den jeweiligen Gegenstand in der Bildmitte, um ihn stets bei Tageslicht zu fotografieren.“[2]

Idee[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Meine Fotografien aus den letzten Jahren, die jeweils einzelne Fundobjekte in einem Bildzusammenhang zeigen, haben Aspekte von Portraits. Zeit spielt in meiner Arbeit eine wichtige Rolle. Fotografie zeigt immer etwas, das war, das in der Vergangenheit existiert hat, das die Gegenwart war zum Zeitpunkt der Aufnahme. Zudem ist das Material, mit dem ich arbeite, gezeichnet von Spuren, die über unbestimmt längere Zeit entstanden sind. Somit ist es immer auch Verweis auf etwas, das in der Vergangenheit geschehen ist.“

Natascha Borowsky: In: Gastspiel. Ausstellungskatalog. Düsseldorf 2009. S. 24.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stipendien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gruppenausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Arbeiten in öffentlichen Sammlungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Margret Baumann: Natascha Borowsky. Plastik. Anlässlich der Ausstellung „Fluchtpunkt. Plastik. Artefakte. Positionen zeitgenössischer Fotografie von Cornelia Wruck, Natascha Borowsky und Boris Becker.“ Kunsthalle Recklinghausen 2006/2007. Hrsgg. v. Ferdinand Ullrich und Hans-Jürgen Schwalm. Köln 2006, ISBN 978-3-939753-06-3.
  • Rupert Pfab: Between home and heaven. Neue Tendenzen in der Düsseldorfer Fotografie. In: heute bis jetzt. Zeitgenössische Fotografie aus Düsseldorf. Band 2. museum kunst palast, Düsseldorf, 2002, ISBN 3-9808208-3-1. (Auch über Laurenz Berges, Natascha Borowsky, Nina Pohl und Lois Renner.)
  • Barbara Hofmann-Johnson und Sally Schöne: Gastspiel. Foto- und Videokünstler im Hetjens-Museum. Ausstellungskatalog. Düsseldorf 2009, ISBN 3-9804529-8-0. S. 22–24, 68, 72. Online[9]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Natascha Borowsky beim Deutschen Künstlerbund, abgerufen am 8. Juni 2013.
  2. Barbara Hofmann-Johnson: Natascha Borowsky. In: Barbara Hofmann-Johnson und Sally Schöne: Gastspiel. Foto- und Videokünstler im Hetjens-Museum. Ausstellungskatalog. Düsseldorf 2009, ISBN 3-9804529-8-0. S. 22. (Online, bei issuu.com, abgerufen am 9. Juni 2013.)
  3. Beschreibung auf der Website des Veranstalters abgerufen am 8. Juni 2013.
  4. Gisela Kuoni: Inspiration ist buchstäblich auf der Strasse zu finden. In: Die Südostschweiz, 31. Juli 2008. S. 7. Online (PDF-Datei, 188 KB), abgerufen am 6. Juli 2013.
  5. Beschreibung auf der Website des Dt. Künstlerbundes, abgerufen am 8. Juni 2013.
  6. Beschreibung bei photography-now.com, abgerufen am 8. Juni 2013.
  7. Katalog. Siehe Literatur.
  8. Im Ausstellungsarchiv auf der Website des Museums, abgerufen am 8. Juni 2013.
  9. bei issuu.com, abgerufen am 8. Juni 2013.