Niederntudorf

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Koordinaten: 51° 38′ 0″ N, 8° 41′ 0″ O

Niederntudorf
Höhe: 162 m ü. NN
Fläche: 14,58 km²
Einwohner: 2724 (31. Dez. 2015)
Bevölkerungsdichte: 187 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 33154
Vorwahl: 02955
Karte
Lage von Niederntudorf in Salzkotten

Niederntudorf ist ein südöstlicher Stadtteil von Salzkotten in Nordrhein-Westfalen, Deutschland und gehört zum Bürener Land. Der Stadtteil hat 2.724 Einwohner.[1]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederntudorf liegt im unteren Almetal, an der Grenze der Paderborner Hochfläche zum Hellwegraum.

Nachbarorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beginnend im Norden im Uhrzeigersinn grenzen an Niederntudorf: der Ortsteil Oberntudorf von Salzkotten, die Ortsteile Alfen und Etteln von Borchen, der Ortsteil Haaren von Bad Wünnenberg und der Ortsteil Wewelsburg von Büren, die allesamt dem Kreis Paderborn angehören.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Eisenbahn-Viadukt in Niederntudorf, 1967

Das Gebiet von Niederntudorf gehört schon seit dem frühen Mittelalter zum Gebiet des späteren Hochstifts Paderborn an der Grenze zum kurkölnischen Herzogtum Westfalen.

1802 verliert das Hochstift Paderborn mit der Besetzung durch Preußen seine staatliche Selbständigkeit, fällt aber bereits 1807 für wenige Jahre an das Königreich Westfalen und 1813 nach der napoleonischen Niederlage an Preußen zurück. Niederntudorf wird der 1815 gegründeten Provinz Westfalen eingegliedert und kommt durch Erlass der Königlichen Regierung in Minden an den 1816 gegründeten Kreis Paderborn. 1832 gibt der Kreis Paderborn Niederntudorf und Oberntudorf an den benachbarten Kreis Büren ab. Bei Einteilung der Landkreise in Ämter kommt Niederntudorf zum Amt Salzkotten, das 1859 mit dem Amt Boke zum Amt Salzkotten-Boke zusammengelegt wird.

Vor dem 1. Januar 1975 gehört die damalige Gemeinde Niederntudorf zum Amt Salzkotten-Boke im Kreis Büren. Mit Inkrafttreten des Sauerland/Paderborn-Gesetzes an diesem Tage werden die meisten Gemeinden des Amtes Salzkotten-Boke und somit auch Niederntudorf zur neuen Stadt Salzkotten zusammengelegt und kommen mit dieser zum Kreis Paderborn.[2] Rechtsnachfolgerin des aufgelösten Amtes Salzkotten-Boke und der Gemeinde Niederntudorf ist die Stadt Salzkotten.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen der Ortschaft Niederntudorf

Stadtratswahl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Kommunalwahl 2014 geben die Bürger Niederntudorfs ihre Stimmen bei der Wahl zum Salzkottener Stadtrat wie folgt ab[3]:

Ortsvorsteher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heinrich Niggemeier (CDU)

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Quellschwemmkegel bei Niederntudorf mit deutlich sichtbaren Abfluss.

Naturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Talaue der Alme finden sich besondere temporäre Quellen, sogenannte Quellschwemmkegel und Quickspringe, die nur in der Paderborner Hochfläche, der größten und wasserreichsten Karstlandschaft Westfalens, vorkommen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederntudorf verfügt über Kindergarten, Grundschule und Gemeinschaftshauptschule des Hauptschulzweckverbandes Niederntudorf/Wewelsburg.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Niederntudorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stadt Salzkotten: Statistisches Jahrbuch 2016 (PDF; 6,9 MB)
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 321.
  3. Ergebnis der Kommunalwahl 2014