Nikutowo

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Nikutowo
Nikutowo führt kein Wappen
Nikutowo (Polen)
Nikutowo
Nikutowo
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Ermland-Masuren
Powiat: Mrągowo
Gmina: Mrągowo
Geographische Lage: 53° 50′ N, 21° 18′ OKoordinaten: 53° 50′ 25″ N, 21° 18′ 9″ O
Einwohner: 40 (2006)
Postleitzahl: 11-700[1]
Telefonvorwahl: (+48) 89
Kfz-Kennzeichen: NMR
Wirtschaft und Verkehr
Straße: Mrągowo/DK 16/DK 59 → Nikutowo
Schienenweg: kein Bahnanschluss
Nächster int. Flughafen: Danzig



Nikutowo [nikuˈtɔvɔ] (deutsch Nikutowen, 1938 bis 1945 Niekuten) ist ein Dorf in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Es gehört zur Gmina Mrągowo (Landgemeinde Sensburg) im Powiat Mrągowski (Kreis Sensburg).

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nikutowo liegt am südlichen Rand der Kreisstadt Mrągowo (deutsch Sensburg) am Nordwestufer des Jezioro Sutapie Wielkie in der südlichen Mitte der Woiwodschaft Ermland-Masuren. Der Ort ist namensgleich mit der nur wenige hundert Meter nördlich gelegenen Ortschaft Osiedle Nikutowo am Jezioro Sutapie Małe im Stadtgebiet von Mrągowo.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegründet wurde das Gut Nickutowen im Jahre 1817[2] und war bis 1945 ein Wohnplatz im Stadtbezirk von Mrągowo[3]. Damit gehörte Nikutowen zum Kreis Sensburg im Regierungsbezirk Gumbinnen (1905 bis 1945: Regierungsbezirk Allenstein) in der preußischen Provinz Ostpreußen. Am 3. Juni (amtlich bestätigt am 16. Juli) 1938 wurde das Dorf in „Niekuten“ umbenannt. Seit 1945 gehört es zu Polen und ist heute Sitz eines Schulzenamtes (polnisch Sołectwo) im Verbund der Gmina Mrągowo im Powiat Mrągowski, bis 1998 der Woiwodschaft Olsztyn (Allenstein), seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig.

Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirchlich war Nikutowen (Niekuten) bis 1945 dem Stadtsprengel der evangelischen Pfarrkirche Sensburg[4] in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union sowie der römisch-katholischen Kirche St. Adalbert Sensburg im Bistum Ermland zugeordnet. Auch heute besteht die Einbeziehung in diese beiden Kirchen, jetzt in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen bzw. im Erzbistum Ermland der polnischen katholischen Kirche gelegen.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nikutowo liegt unweit der auf einer Trasse verlaufenen polnischen Landesstraßen DK 16 und DK 59 und ist von dort über eine Stichstraße (die ulica Krótka in der Stadt Mrągowo) verkehrsgünstig zu erreichen. Die am Nordrand des Dorfes verlaufene Bahnstrecke Czerwonka–Ełk (deutsch Rothfließ–Lyck) wird nicht mehr befahren, wie überhaupt die Stadt Mrągowo mit der Nikutowen nächstgelegenen Bahnstation heute vom Schienenverkehr abgekoppelt ist.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Polnisches Postleitzahlenverzeichnis 2013, S. 815
  2. Dietrich Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Niekuten
  3. Nikutowen/Niekuten - Nikutowo bei GenWiki@1@2Vorlage:Toter Link/wiki-de.genealogy.net (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. Walther Hubatsch, Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 501