Nowostrojewo (Kaliningrad, Osjorsk)

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Siedlung
Nowostrojewo
Trempen

Новостроево
Föderationskreis Nordwestrussland
Oblast Kaliningrad
Rajon Osjorsk
Erste Erwähnung 1510
Frühere Namen Trempen (bis 1946)
Bevölkerung 613 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Zeitzone UTC+2
Kfz-Kennzeichen 39, 91
OKATO 27 227 813 001
Geographische Lage
Koordinaten 54° 26′ N, 21° 50′ OKoordinaten: 54° 26′ 0″ N, 21° 50′ 0″ O
Nowostrojewo (Kaliningrad, Osjorsk) (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Nowostrojewo (Kaliningrad, Osjorsk) (Oblast Kaliningrad)
Red pog.svg
Lage in der Oblast Kaliningrad‎

Nowostrojewo (russisch Новостроево, deutsch Trempen) ist ein Ort in der russischen Oblast Kaliningrad im Rajon Osjorsk. Die Siedlung gehört zur kommunalen Selbstverwaltungseinheit Stadtkreis Osjorsk.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nowostrojewo liegt an einer Nebenstraße, die Swoboda (Jänischken, 1938–1946 Jänichen) an der russischen Fernstraße A 197 (ehemalige deutsche Reichsstraße 139) mit Saosjornoje (Kowarren, 1938–1946 Kleinfriedeck) an der Fernstraße R 508 verbindet. Bis zu südöstlich gelegenen Rajonshauptstadt Osjorsk (Darkehmen, 1938–1946 Angerapp) sind es 14 Kilometer.

Die nächste Bahnstation ist die 27 Kilometer entfernte Stadt Tschernjachowsk (Insterburg) an der Strecke von Kaliningrad (Königsberg) nach Nesterow (Stallupönen, 1938–1946 Ebenrode) zur Weiterfahrt nach Litauen (Teilstück der ehemaligen Preußischen Ostbahn). Bis 1945 war der damals Trempen genannte Ort Endstation einer von Insterburg (russisch: Tschernjachowsk) über Warnascheln (1938–1946 Warnheide) kommenden Linie der Insterburger Kleinbahnen[2].

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das ehemalige Trempen gehört zu den ältesten Kirchdörfern östlich von Insterburg (Tschernjachowsk) und wurde urkundlich im Jahre 1510 erstmals erwähnt. Bis 1945 war Trempen ein Ort im Kreis Darkehmen (1938 Kreis Angerapp, 1939–1945 Landkreis Angerapp) im Regierungsbezirk Gumbinnen der preußischen Provinz Ostpreußen. Im Jahre 1818 wurden hier 162 Einwohner gezählt, 1863 waren es bereits 379[3], 1910 schon 491[4]. Ihre Zahl stieg bis 1925 auf 586, betrug 1933 819 und 1939 schon 871[5].

Infolge des Zweiten Weltkrieges kam das Dorf unter sowjetische Administration. Der Ort wurde 1947 in Nowostrojewo umbenannt und wurde zunächst Sitz eines Dorfsowjets und im Jahr 2008 Sitz einer Landgemeinde. Seit 2014 gehört der Ort zum Stadtkreis Osjorsk.

Amtsbezirk Trempen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1874 und 1945 war Trempen Amtssitz und namensgebender Ort eines Amtsbezirks[6]. Dieser wurde am 6. Mai 1874 aus der Landgemeinde Trempen gebildet. Am 7. Oktober 1910 wurde aus Teilen der Landgemeinde Trempen und Teilen des Gutsbezirks Ernstburg (heute russisch: Sady) der Gutsbezirk Neu Trempen (russisch auch: Sady) gebildet und am 1. April 1911 in die Landgemeinde Trempen eingegliedert.

Am 28. Oktober 1926 erhielt Trempen erneut „Verstärkung“: die Landgemeinde Bratricken (1938–1946 Brahetal, russisch: Malaja Dubrawka) wurde eingemeindet, und am 30. September 1928 kam der Gutsbezirk Semgallen hinzu.

Bis 1945 bestand der Amtsbezirk Trempen lediglich aus der einen, wenn auch jeweils vergrößerten Gemeinde Trempen.

Dorfsowjet/Dorfbezirk Nowostrojewski 1947–2008[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Dorfsowjet Nowostrojewski (ru. Новостроевский сельский Совет, Nowostrojewski selski Sowet) wurde im Juni 1947 eingerichtet.[7] Ihm gehörten zunächst Orte an, die hauptsächlich westlich, nördlich und östlich des Verwaltungssitzes Nowostrojewo lagen. In den 1950er und/oder 1960er Jahren gelangten westlich und östlich gelegene Orte in andere Dorfsowjets, während der Dorfsowjet Nowostrojewski durch den Anschluss des Dorfsowjets Oljochowski im Jahr 1954[8] nach Süden bis zur sowjetisch-polnischen Demarkationslinie ausgedehnt wurde. Nach dem Zerfall der Sowjetunion trug die Verwaltungseinheit die Bezeichnung Dorfbezirk Nowostrojewski (ru. Новостроевский сельский округ, Nowostrojewski selski okrug). Im Jahr 2008 wurden im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung die verbliebenen Orte des Dorfbezirks Nowostrojewski in die neu gebildete Landgemeinde Nowostrojewskoje übernommen.

Ortsname Name bis 1947/50 Bemerkungen
Botkino (Боткино) Beyershof Der Ort wurde 1950 umbenannt.
Chmelnizkoje (Хмельницкое) Neu Beynuhnen, 1938–1945:"Neubeinuhnen" Der Ort wurde 1947 umbenannt, gehörte zunächst zum Dorfsowjet Otradnowski und wurde um 1980 an den Ort Otradnoje angeschlossen.
Demidowka (Демидовка) siehe Prudnoje
Dubrowka[9] (Дубровка) Drutschlauken, 1938–1945:"Hasenfeld" Der Ort wurde 1947 umbenannt.
Fokino (Фокино) Neu Eszergallen/Neu Eschergallen, 1938–1945:"Wehrwalde" Der Ort wurde 1950 umbenannt, gehörte zunächst zum Dorfsowjet Oljochowski und wurde vor 1976 verlassen.
Furmanowo[10] (Фурманово) Friedrichsgabe Der Ort wurde 1950 umbenannt und wurde vermutlich um 1990 verlassen.
Gogolewskoje (Гоголевское) Lenkehlischken, 1938–1945:"Gutbergen" Der Ort wurde 1947 umbenannt, gehörte zunächst zum Dorfsowjet Oljochowski und wurde vermutlich um 1980 verlassen.
Irtyschskoje (Иртышское) Eszerischken/Escherischken, 1938–1945:"Schönfels" Der Ort wurde 1947 umbenannt und vermutlich um 1980 verlassen.
Jubilejnoje (Юбилейное) Kannehlen, 1938–1945:"Kannen" Der Ort wurde 1947 umbenannt und vor 1976 verlassen.
Judino (Юдино) Jurgaitschen, 1938–1945:"Jürgenfelde" Der Ort wurde 1947 umbenannt.
Juschnoje (Южное) Jautecken, 1938–1945:"Friedeck" Der Ort wurde 1950 umbenannt, gehörte zunächst zum Dorfsowjet Oljochowski und wurde vermutlich um 1980 an den Ort Saosjornoje angeschlossen.
Karskoje (Карское) Scheppetschen, 1938–1945:"Oberschleifen" Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1976 verlassen.
Kolomenskoje (Коломенское) Pesseln, 1938–1945:"Kleinkannen" Der Ort wurde 1950 umbenannt und vermutlich um 1980 an den Ort Nowostrojewo angeschlossen.
Kolossowo (Колоово) Ernstthal Der Ort wurde 1950 umbenannt, gehörte zunächst zum Dorfsowjet Oljochowski und wurde vermutlich um 1980 verlassen.
Korowino (Коровино) Sennhütte Der Ort wurde 1950 umbenannt, gehörte zunächst zum Dorfsowjet Oljochowski und wurde vor 1976 verlassen.
Krasnoarmeiskoje (Красноармейское) Abscherningken, 1938–1945:"Dachshausen" Der Ort wurde 1947 umbenannt, gehörte zunächst zum Dorfsowjet Oljochowski und wurde 1997 aus dem Ortsregister gestrichen.
Kruschinino (Крушинино) Kruschinnen, 1938–1945:"Altlinde" Der Ort wurde 1947 umbenannt.
Lipki (Липки) Lenkimmen, 1938–1945:"Uhlenhorst" Der Ort wurde 1947 umbenannt.
Malaja Dubrowka (Малая Дубровка) Bratricken, 1938–1945:"Brahetal" Der Ort wurde 1950 umbenannt.
Maloje Kruschinino (Малое Крушинино) Draupchen, 1938–1945:"Friedenau" Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1976 verlassen.
Molodjoschnoje (Молодёжное) Sorgenfrei Der Ort wurde 1950 umbenannt und gehörte zunächst zum Dorfsowjet Oljochowski. Er wurde vermutlich um 1980 verlassen.
Moschenskoje (Мошенское) Neu Pillkallen, 1938–1945:"Rüttelsdorf" Der Ort wurde 1950 umbenannt und gehörte zunächst zum Dorfsowjet Oljochowski.
Nowoselje (Новоселье) Tarputschen, 1938–1945:"Erlenflet" Der Ort wurde 1950 umbenannt und vermutlich um 1980 verlassen.
Nowostrojewo (Новостроево) Trempen Verwaltungssitz
Oktjabrskoje (Октябрьское) Aussicht Der Ort wurde 1950 umbenannt, gehörte zunächst zum Dorfsowjet Oljochowski und wurde 1997 aus dem Ortsregister gestrichen.
Oljochowo (Олёхово) Grieben Der Ort wurde 1947 umbenannt und war zunächst der Verwaltungssitz des Dorfsowjets Oljochowski.
Opotschenskoje (Опоченское) Groß Skirlack und Klein Skirlack Die beiden früher eigenständigen Orte wurden 1947 zusammengefasst und umbenannt und gehörten zunächst zum Dorfsowjet Oljochowski.
Otradnoje (Отрадное) Kunigehlen, 1938–1945:"Stroppau" Der Ort wurde 1947 umbenannt und war zunächst der Verwaltungssitz des Dorfsowjets Otradnowski.
Pogranitschnoje (Пограничное) Groß Illmen Der Ort wurde 1950 umbenannt und gehörte zunächst zum Dorfsowjet Oljochowski.
Prudnoje (Прудное) Menkimmen, 1938–1945:"Menken" Der Ort wurde 1947 umbenannt und etwas weiter nördlich offenbar später unter dem Namen Demidowka neu gegründet.
Rossoschanka (Россошанка) Neu Sauskoyen, 1938–1945:"Neusauswalde" Der Ort wurde 1947 umbenannt und gehörte zunächst zum Dorfsowjet Otradnowski.
Sady (Сады) Ernstburg Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1976 verlassen.
Saosjornoje (Заозёрное) Kowarren, 1938–1945:"Kleinfriedeck" Der Ort wurde 1947 umbenannt und gehörte zunächst zum Dorfsowjet Oljochowski.
Schiguljowo (Жигулёво) Tannenrode Der Ort wurde 1950 umbenannt und gehörte zunächst zum Dorfsowjet Oljochowski.
Seljonoje (Зелёное) Schuppinnen, 1938–1945:"Wiesenbrunn" Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1976 verlassen.
Sutschkowo (Сучково) Mikalbude, 1938–1945:"Mickelau" Der Ort wurde 1950 umbenannt, gehörte zunächst zum Dorfsowjet Otradnowski und wurde 1997 aus dem Ortsregister gestrichen.
Tschernyschewka (Чернышевка) Groß Beynuhnen, 1938–1945:"Großbeinuhnen" Der Ort wurde 1947 umbenannt und gehörte zunächst zum Dorfsowjet Otradnowski.
Uljanowskoje (Ульяновское) Klein Beynuhnen, 1938–1945:"Kleinbeinuhnen" Der Ort wurde 1947 umbenannt und gehörte zunächst zum Dorfsowjet Otradnowski.
Wassiljewka (Васильевка) Kurland Der Ort wurde 1947 umbenannt und vermutlich um 1980 verlassen.
Wladimirowka (Владимировка) Klein Sobrost Der Ort wurde 1947 umbenannt, gehörte zunächst zum Dorfsowjet Otradnowski und wurde vermutlich um 1980 verlassen.
Woronzowo (Воронцово) Angerau Der Ort wurde 1950 umbenannt und gehörte zunächst zum Dorfsowjet Otradnowski.[11] Er wurde vor 1976 verlassen.

Die im Jahr 1947 umbenannten Orte Donskoje (Elkinehlen/Elken), Jurjewo (Julienfelde), Lermontowo (Leputschen/Oberschwalben), Luschki (Tarputschen/Sauckenhof), Medwedewka (Muldszehlen/Muldenwiese), Repino (Gravenort), Sadowoje (Szallgirren/Kreuzhausen) und Tichomirowka (Tatarren) sowie die im Jahr 1950 umbenannten Orte Morosowo (Adamsfelde), Ogorodnoje (Ernsthof), Pogranitschny (Rogalwalde), Snamenka (Karlshof), Wischnjowy (Daubischken/Kleinkreuzhausen) und Wolschskoje (Kleinlugau), die zunächst ebenfalls in den Dorfsowjet Nowostrojewski eingeordnet worden waren, kamen dann (vor 1976) aber zum Dorfsowjet Nekrassowski.

Die beiden im Jahr 1947 umbenannten Orte Nagornoje (Alt Ragaischen/Konradshof) und Rogatschjowka I (Groß Ragauen) sowie die im Jahr 1950 umbenannten Orte Karamsino (Klein Ragauen), Kedrowo (Eszergallen/Seehügel), Lebedewo (Potkehmen/Puttkammer), Pjatidoroschnoje (Klein Kandszen/Kanden), Rogatschjowka II (Ragoszen/Ragen) und Woronowo (Groß Bretschkehmen/Brettken), die zunächst ebenfalls in den Dorfsowjet Nowostrojewski eingeordnet worden waren, kamen dann (vor 1976) aber zum Dorfsowjet Lwowski.

Landgemeinde Nowostrojewskoje 2008–2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landgemeinde Nowostrojewskoje (ru. Новостроевское сельское поселение, Nowostrojewskoje selskoje posselenije) wurde im Jahr 2008 eingerichtet[12] und umfasste 39 Orte, die in Russland „Siedlung“ (possjolok) genannt werden. Diese gehörten vorher den Dorfbezirken Nekrassowski und Nowostrojewski sowie in einem Fall (Nagornoje) dem Dorfbezirk Lwowski an. Im Jahr 2014 wurde die Landgemeinde aufgelöst und deren Siedlungen in den neu gebildeten Stadtkreis Osjorsk eingegliedert.

Ortsname deutscher Name Ortsname deutscher Name
Abelino Adamsheide Nikolajewka Waldburg
Ablutschje Kurkenfeld Nilowo Groß Polleyken (Groß Polleiken)
Aljoschkino Albrechtau Nowostrojewo Trempen
Belabino Szidlack (Schiedelau) Ogorodnoje Ernsthof
Belinskoje Abellienen (Ilmenhagen) Oljochowo Grieben
Botkino Beyershof Opotschenskoje Groß Skirlack und Klein Skirlack
Demidowka Menkimmen (Menken) Opuschki Wolfshöhe
Donskoje Elkinehlen (Elken) Otradnoje Kunigehlen (Stroppau)
Dubrowka Drutschlauken (Hasenfeld) Pawlowo Sonnenberg
Filippowka Philippsthal Pogranitschnoje Groß Illmen
Judino Jurgaitschen (Jürgenfelde) Praslowo Schönefeld
Kruschinino Kruschinnen (Altlinde) Rossoschanka Neu Sauskoyen (Neu Sauswalde)
Lipki Lenkimmen (Uhlenhorst) Sadowoje Szallgirren (Kreuzhausen)
Luschki Tarputschen (Sauckenhof) Saosjornoje Kowarren (Kleinfriedeck)
Malaja Dubrowka Bratricken (Brahetal) Schiguljowo Tannenrode
Malzewo Klein Karpowen (Klein Karpau) Tichomirowka Tatarren
Medwedewka Muldszehlen (Muldenwiese) Tschernyschewka Groß Beynuhnen (Großbeinuhnen)
Moschenskoje Neu Pillkallen (Rüttelsdorf) Uljanowskoje Klein Beynuhnen (Kleinbeinuhnen)
Nagornoje Alt Ragaischen (Konradshof) Wassiljewka Neuhöhe
Nekrassowo Groß Karpowen (Karpauen)

Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirchengebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Kirche wurde in Trempen um 1550 errichtet. Ein Gotteshaus existiert heute nicht mehr.

Kirchengemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das ehemals adlige Dorf Trempen mit seiner überwiegend evangelischen Bevölkerung war seit 1740 in die Inspektion Gerdauen-Nordenburg (heute russisch: Schelesnodoroschny bzw. Krylowo) eingegliedert. Bis 1945 war es dann Kirchspiel im Kirchenkreis Darkehmen (1938–1946 Angerapp) in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union.

Nach 1945 kam in der Zeit der Sowjetunion das kirchliche Leben zum Erliegen. Heute liegt Nowostrojewo im Einzugsbereich der in den 1990er Jahren neugegründeten evangelischen Gemeinde in Tschernjachowsk (Insterburg), die zur Propstei Kaliningrad in der Evangelisch-Lutherischen Kirche Europäisches Russland gehört[13].

Kirchspiel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Trempen gehörte vor 1945 ein weitflächiges Kirchspiel[14]:

  • Abscherningken (1938–1946: Dachshausen/seit 1946: Krasnoarmeiskoje)
  • Adamsfelde (Morosowo)
  • Aussicht (Oktjabrskoje)
  • Beyershof (Botkino)
  • Bratricken (Brahetal/Malaja Dubrowka)
  • Daubischken (Kleinkreuzhausen/Wischnjowy)
  • Elkinehlen (Elken/Donskoje)
  • Ernstburg (Sady)
  • Ernsthof (Ogorodnoje)
  • Ernstthal (Ernsttal)
  • Eszerningken (Schönfels/Irtyschskoje)
  • Friedrichsdorf
  • Grafenheyde (Grafenheide)
  • Groß Skirlack (Opotschenskoje)
  • Grieben (Oljochowo)
  • Grünheyde (Grünheide)
  • Heydekrug
  • Julienfelde (Jurjewo)
  • Jurlauken
  • Kannehlen (Kannen/Jubilejnoje)
  • Karlshof (Snamenka)
  • Kurland (Wassiljewka)
  • Labschicken (Kleinsauckenhof)
  • Luisenhof
  • Menkimmen (Menken/Demidowka)
  • Muldszehlen/Muldschehlen (Muldenwiese/Medwedewka)
  • Neu Trempen (Sady)
  • Pawidlauken
  • Pesseln (Kleinkannen/Kolomenskoje)
  • Pillkallen (Rüttelsdorf/Moschenskoje)
  • Potkehmen (Puttkammer/Lebedjewo)
  • Semgallen
  • Sennhütte
  • Sorgenfrei (Molodjoschnoje)
  • Szallgirren (Kreuzhausen/Sadowoje)
  • Szameitschen, Ksp. Trempen
  • Tannenrode (Schiguljowo)
  • Tarputschen (Sauckenhof/Luschki)
  • Tatarren (Tichomirowka)
  • Trempen (Nowostrojewo)
  • Warnascheln (Warnheide)

Pfarrer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Reformation bis 1945 amtierten in Trempen 22 evangelische Geistliche[15]:

  • Johann Tortilowitz, 1582
  • Johann Bach, 1590
  • Bartholomäus Willentus, 1591–1594
  • Johann Groß, bis 1615
  • Christoph Sperber, 1615–1620
  • Cyprian Altendorf, 1620–1630
  • Johannes Partatius, 1630–1641
  • Frantz Ernst Klein, bis 1678
  • Johann Wolfgang Musculus, 1678–1686
  • Christoph Vorhoff, 1687–1695
  • Friedrich Regge, 1696–1710
  • Otto Friedrich Fiedler, 1711–1729
  • Johann Samuel Hassenstein, 1730–1736
  • Gerhard Ludwig Mühlenkampf,
    1736–1751
  • Gottfried Ostermeyer, 1752–1800
  • Albrecht Fr. Reitenbach, 1778–1830
  • Johann Heinrich W. Julius Lehmann,
    1831–1880
  • Johann Gustav Emil Böhmer, 1880–1906
  • Franz Schibalski, 1906–1926
  • Paul Bendrich, 1927–1932
  • Kurt Murach, 1933–1945

Bemerkenswertes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die in dem Lied Ännchen von Tharau besungene Anna Neander war mit dem Pfarrer Johannes Partatius verheiratet und lebte während dessen Amtszeit von 1630 bis 1641 in Trempen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Kaliningradskaja oblastʹ. (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Oblast Kaliningrad.) Band 1, Tabelle 4 (Download von der Website des Territorialorgans Oblast Kaliningrad des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)
  2. Deutsche Reichsbahn Oberbetriebsleitung Ost Berlin, Deutsches Kursbuch. Gesamtausgabe der Reichsbahn-Kursbücher, Ausgabe vom 21. Januar 1940 (Nachdruck 1988)
  3. Jürgen Schlusnus, Ort Trempen
  4. Uli Schubert, Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900
  5. Michael Rademacher, Deutsch-österreichisches Ortsbuch
  6. Rolf Jehke, Amtsbezirk Trempen
  7. Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 17 июня 1947 г.«Об образовании сельских советов, городов и рабочих поселков в Калининградской области» (Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjets der RSFSR vom 17. Juni 1947: Über die Bildung von Dorfsowjets, Städten und Arbeitersiedlungen in der Oblast Kaliningrad)
  8. Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 16 июня 1954 г. № 744/54 «Об объединении сельских советов Калининградской области» (Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjets der RSFSR vom 16. Juni 1954, Nr. 744/54: Über die Vereinigung von Dorfsowjets der Oblast Kaliningrad)
  9. auf Karten aus den 1970er und 1980er Jahren auch mit Perwomaiskoje bezeichnet
  10. auf Karten aus den 1970er und 1980er Jahren auch mit Maloje Furmanowo bezeichnet
  11. Im Umbenennungserlass von 1950 wurde der Ort allerdings vermutlich fälschlicherweise in den Dorfsowjet Tschistopolski eingeordnet.
  12. Durch das Закон Калининградской области от 30 июня 2008 г. № 259 «Об организации местного самоуправления на территории муниципального образования "Озëрский городской округ"» (Gesetz der Oblast Kaliningrad vom 30. Juni 2008, Nr. 259: Über die Organisation der lokalen Selbstverwaltung auf dem Gebiet der munizipalen Bildung "Stadtkreis Osjorsk")
  13. Ev.-luth. Propstei Kaliningrad
  14. Kirchspiel Trempen
  15. Friedwald Moeller, Altpreußisches evangelisches Pfarrerbuch von der Reformation bis zur Vertreibung im Jahre 1945, Hamburg, 1968