Oberdünzebach

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Oberdünzebach
Stadt Eschwege
Koordinaten: 51° 10′ 2″ N, 10° 4′ 37″ O
Höhe: 205 (200–232) m ü. NHN
Fläche: 3,59 km²[1]
Einwohner: 903 (30. Jun. 2012)[2]
Bevölkerungsdichte: 252 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 37269
Vorwahl: 05651
Blick vom Leuchtberg auf Oberdünzebach

Oberdünzebach ist ein Stadtteil von Eschwege im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberdünzebach liegt drei Kilometer südöstlich von Eschwege in Nordhessen. Durch den Ort führt die Landesstraße 3300.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der adlige Ort im Besitz der Herren von Boyneburg gehörte zunächst zum Amt Eschwege und kam 1654 zum landgräflichen Amt Bischhausen.[1] Seit 1821 gehörte Oberdünzebach zum Kreis Eschwege. 1933 hatte der Ort 595 Einwohner. Schon damals gehörte Oberdünzebach zum Bereich des Amtsgerichts und Finanzamts Eschwege.

Am 31. Dezember 1971 wurde der bis dahin selbständige Ort in die Kreisstadt Eschwege eingegliedert.[3]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Dorf gibt es eine evangelische Kirche und eine Sporthalle. Im Ort aktive Vereine sind:

  • Freiwillige Feuerwehr Oberdünzebach
  • Heimatverein Oberdünzebach 1961 e.V.
  • Kinderfestausschuss
  • Landfrauen
  • Schützenverein Oberdünzebach 1954 e.V.
  • VDK-Ortsgruppe Oberdünzebach
  • TSV Oberdünzebach 1911 e.V.

Außerdem ist in Oberdünzebach ein Friseur vertreten.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Oberdünzebach, Werra-Meißner-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 20. Januar 2016). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. Entwicklungskonzept der Kreisstadt Eschwege. Albungen – Eltmannshausen - Niddawitzhausen - Niederdünzebach – Niederhone - Oberdünzebach – Oberhone; Seite 10 (pdf; 5,16 MB), abgerufen im Februar 2016.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 388.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]