Oberfischbach (Freudenberg)

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Oberfischbach
Koordinaten: 50° 52′ 20″ N, 7° 54′ 54″ O
Höhe: 267 m
Fläche: 3,15 km²
Einwohner: 976 (30. Jun. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 310 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1969
Postleitzahl: 57258
Vorwahl: 02734
Blick auf Oberfischbach
Blick auf Oberfischbach

Oberfischbach ist einer von 17 Ortsteilen von Freudenberg in Nordrhein-Westfalen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberfischbach liegt in einer waldreichen Mittelgebirgslandschaft. Der Ort ist von vielen ausgezeichneten Wanderwegen durchzogen, welche durch den Sauerländischen Gebirgsverein betreut werden. Unter anderem liegt Oberfischbach an einem Abschnitt des Jakobswegs im Rheinland und Westfalen und an dem überregionalen Wanderweg X19 (Schlösserweg).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberfischbach wurde erstmals am 24. Februar 1342 urkundlich erwähnt als „Overin Vispe“.[2] In einer Verkaufsurkunde aus diesem Jahr benennt ein Dirlenbacher Ehepaar den Pfarrer aus Oberfischbach als Zeuge eines Verkaufs. Die frühe Geschichte des Ortes ist eng mit der Kirchengemeinde verknüpft, welche zu den ersten Pfarreien des Siegerlandes gehörte.

Am 1. Januar 1969 wurde Oberfischbach nach Freudenberg eingemeindet.[3]

Einwohnerzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerzahlen des Ortes:[4][5]

Jahr Einwohner
1818 181
1885[6] 375
1895[7] 424
1905 449
1910[8] 461
Jahr Einwohner
1925[9] 499
1933[10] 523
1939[10] 536
1950 688
1961[11] 717
Jahr Einwohner
1967 898
1994[12] 1117
2000[13] 1117
2008 1054
2010 1043
Jahr Einwohner
2011 1046

Anmerkung: Einwohnerzahl 2008: 30. Juni.

Busverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Oberfischbach gibt es drei Haltestellen; Oberfischbach Schule, Oberfischbach Ort und Oberfischbach Friedhof. Von Oberfischbach aus kann man im Stundentakt nach Siegen und Niederfischbach und im Halbstundentakt nach Freudenberg und Dirlenbach fahren. Die Linien werden von den Verkehrsbetrieben Westfalen Süd betrieben.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stadt Freudenberg: Einwohnerverteilung, abgerufen am 25. August 2017
  2. Friedrich Philippi (Hrsg.): Siegener Urkundenbuch. Band 1: Bis 1350. Kogler, Siegen, 1887, S. 148–149, Nr. 250.
  3. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Ein Handbuch zum kommunalen Neugliederung mit systematischen Übersichten und Verzeichnissen der neuen und der aufgelösten (= Kommunale Schriften für Nordrhein-Westfalen. 32, ISSN 0454-2584). Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 70.
  4. Otto Schaefer: Der Kreis Siegen. Siegen 1968.
  5. freudenberg-stadt.de: Einwohnerverteilung (regelmäßig aktualisiert)
  6. Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen. Verlag des Königlich Statistischen Bureaus, Berlin 1887, ZDB-ID 1458761-0, S. 110/111.
  7. Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen. Verlag des Königlich Statistischen Bureaus, Berlin 1897, S. 114/115.
  8. gemeindeverzeichnis.de: Landkreis Siegen
  9. genealogy.net: Amt Freudenberg
  10. a b Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Stadt und Landkreis Siegen. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  11. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 231.
  12. Bernhard Oltersdorf: Freudenberg, Stadt (PDF; 6,6 MB), ca. 1995
  13. Freudenberg: Ortsteile