Bottenberg

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Bottenberg
Koordinaten: 50° 54′ 7″ N, 7° 53′ 54″ O
Höhe: 353 (340–390) m
Fläche: 1,63 km²
Einwohner: 265 (30. Jun. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 163 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1969
Postleitzahl: 57258
Vorwahl: 02734

Bottenberg ist ein Stadtteil von Freudenberg im Kreis Siegen-Wittgenstein in Nordrhein-Westfalen mit rund 270 Einwohnern.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bottenberg liegt im oberen Talende des Heuslings auf einer Höhe zwischen 340 und 390 m ü. NN, einem Zufluss des Fischbachs. Höchster Berg in der Umgebung ist der Häseler Kopf mit 403,9 m Höhe. Im Norden grenzt der Ort fast an den Büschergrunder Teil Anstoß.

Nachbarorte von Bottenberg sind Büschergrund im Norden, Lindenberg im Nordosten, Oberheuslingen im Südosten und Süden und Freudenberg im Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bottenberg wurde im Jahr 1461 erstmals urkundlich erwähnt.[2]

Im Zuge der kommunalen Gebietsreform wurde das Amt Freudenberg am 1. Januar 1969 aufgelöst, Bottenberg wurde ein Teil der neugebildeten Stadt Freudenberg.[3]

Einwohnerzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerzahlen des Ortes:[4][5]

Jahr Einwohner
1818 66
1885[6] 97
1895[7] 115
1905 135
1910[8] 122
Jahr Einwohner
1925[9] 131
1933[10] 128
1939[10] 119
1950 168
1961[11] 162
Jahr Einwohner
1967 202
1994[12] 288
2000[13] 284
2010 276
2011 274

Infrastruktur und Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bottenberg liegt unmittelbar östlich der Kreisstraße 20, die Büschergrund mit Oberheuslingen verbindet. Die nächste Auffahrt zur Bundesautobahn 45 ist „Freudenberg“, nur etwa einen Kilometer entfernt. Industrie findet man keine im Ort.

In Bottenberg gibt es zwei Bushaltestellen die von den Verkehrsbetrieben Westfalen-Süd betrieben werden. Busse verkehren stündlich in Richtung Oberfischbach und Freudenberg.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stadt Freudenberg: Einwohnerverteilung, abgerufen am 25. August 2017
  2. Karte Fürstentum Nassau-Siegen: Urkundliche Zeugnisse der Besiedlung bis 1500 (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)
  3. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 70.
  4. Otto Schaefer: Der Kreis Siegen, Siegen 1967
  5. freudenberg-stadt.de: Einwohnerverteilung (regelmäßig aktualisiert)
  6. Westfälisches Gemeindelexikon 1887, S. 108 / 109
  7. Westfälisches Gemeindelexikon 1897, S. 110 / 111
  8. gemeindeverzeichnis.de: Landkreis Siegen
  9. genealogy.net: Amt Freudenberg
  10. a b Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Stadt und Landkreis Siegen. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  11. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 169.
  12. Bernhard Oltersdorf: Freudenberg, Stadt (Memento des Originals vom 21. Oktober 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lwl.org (PDF; 6,6 MB), ca. 1995
  13. Freudenberg: Ortsteile