Orange (Vermont)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Orange
Town Office und Town Hall von Orange
Town Office und Town Hall von Orange
Lage in Vermont
Orange (Vermont)
Orange
Orange
Basisdaten
Gründung: 11. August 1781
Staat: Vereinigte Staaten
Bundesstaat: Vermont
County: Orange County
Koordinaten: 44° 10′ N, 72° 21′ WKoordinaten: 44° 10′ N, 72° 21′ W
Zeitzone: Eastern (UTC−5/−4)
Einwohner: 1.072 (Stand: 2010)
Bevölkerungsdichte: 10,7 Einwohner je km2
Fläche: 101,0 km2 (ca. 39 mi2)
davon 100,4 km2 (ca. 39 mi2) Land
Höhe: 586 m
Postleitzahl: 05641
Vorwahl: +1 802
FIPS: 50-53425
GNIS-ID: 1462167
Website: orangevt.orgVorlage:Infobox Ort in den Vereinigten Staaten/Wartung/FormatierteWebsite

Orange[1] ist eine Town im Orange County des Bundesstaates Vermont in den Vereinigten Staaten mit 1072 Einwohnern (laut Volkszählung von 2010).[2]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Orange liegt im Nordwesten des Orange Countys. Der größte See auf dem Gebiet der Town ist das im Westen gelegene Thurman W. Dix Reservoir. Im Zentrum der Town befindet sich der Orange Town Forest und nordwestlich von diesem der Barre City Forest. Im Nordosten ragt der Groton State Forest in die Town. Mehrere kleinere Wasserläufe durchziehen das Gebiet. Sie münden östlich im Waits River und westlich über Zuflüsse im Winooski River. Die Oberfläche ist hügelig und die höchste Erhebung ist der 936 m hohe Knox Mountain.[3]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Entfernungen sind als Luftlinien zwischen den offiziellen Koordinaten der Orte aus der Volkszählung 2010 angegeben.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die mittlere Durchschnittstemperatur in Orange liegt zwischen −9,44 °C (15° Fahrenheit) im Januar und 18,3 °C (65° Fahrenheit) im Juli. Damit ist der Ort gegenüber dem langjährigen Mittel der USA um etwa 9 Grad kühler. Die Schneefälle zwischen Mitte Oktober und Mitte Mai liegen mit mehr als zwei Metern etwa doppelt so hoch wie die mittlere Schneehöhe in den USA. Die tägliche Sonnenscheindauer liegt am unteren Rand des Wertespektrums der USA, zwischen September und Mitte Dezember sogar deutlich darunter.[4]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Grant für Orange wurde von der Vermont Republic am 6. November 1780 an Ebenezer Green, Amos Robinson und weitere vergeben. Dies wurde am 11. August 1781 offiziell bestätigt. Die Besiedlung startete 1793 und der erste Siedler war Joseph Williams. Am 12. März 1796 fand die konstituierende Stadtversammlung statt. Ein Versammlungsraum wurde 1823 gebaut. Bis zu diesem Zeitpunkt fanden Stadtversammlungen in privaten Wohnhäusern statt.[5]

Im Zentrum der Town liegt das Village Orange. Im Village gab es von 1823 bis 1921 ein Post Office. Im Village East Orange in der südöstlichen Ecke der Town gab es von 1850 bis 1908 ein Post Office. Von 1850 bis 1900 gab es mehrere Milchfarmen in Orange, die Farmer waren weitestgehend Selbstversorger. Gemüse, Geflügel und der Verkauf von Milch bildeten die Haupteinnahmequellen der Familien. Dies änderte sich allmählich durch die aufkommenden Automobile. Inzwischen leben viele Pendler, die in Barre City arbeiten, in Orange.[6]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Volkszählungsergebnisse - Town of Orange, Vermont[7]
Jahr 1800 1810 1820 1830 1840 1850 1860 1870 1880 1890
Einwohner 348 686 751 1016 984 1007 936 733 731 589
Jahr 1900 1910 1920 1930 1940 1950 1960 1970 1980 1990
Einwohner 598 644 485 508 482 410 430 540 752 915
Jahr 2000 2010 2020 2030 2040 2050 2060 2070 2080 2090
Einwohner 965 1072

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Town führt in westöstlicher Richtung der U.S. Highway 302 von Barre nach Groton. Die Vermont State Route 110 zweigt in südlicher Richtung von diesem ab und führt durch die südwestliche Ecke der Town nach Washington. Im Osten zweigt die Vermont State Route 25 in Richtung Südosten nach Bradford ab.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt kein Krankenhaus in Orange. Das Central Vermont Medical Center in Berlin ist das nächstgelegene Krankenhaus.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Orange gehört zur Orange North Supervisory Union, zu ihr gehören die Towns Orange, Washington und Williamstown.[8] In Orange befindet sich die Orange Center School.[9]

In Orange gibt es keine eigene Bibliothek. Die nächstgelegenen Bibliotheken sind die Calef Memorial Library in Washington und die Aldrich Public Library in Barre.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Zadock Thompson: History of Vermont, natural, civil and statistical, in three parts. Chauncey Goodrich, Burlington 1842, S. Band III, p 131 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). (für die Entwicklung bis 1840)
  • Abby Maria Hemenway: The Vermont historical Gazetteer, Band 2. Burlington 1870, S. 956 ff. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Orange im Geographic Names Information System des United States Geological Survey, abgerufen am 2. April 2017
  2. Einwohnerdaten aus dem US-Census von 2010 im American Factfinder
  3. Knox Mountain. In: peakery.com. (peakery.com).
  4. Orange, Vermont (VT 05649) profile: population, maps, real estate, averages, homes, statistics, relocation, travel, jobs, hospitals, schools, crime, moving, houses, news, sex offenders. In: city-data.com. www.city-data.com, abgerufen am 2. April 2017 (englisch).
  5. History of Vermont, Natural, Civil, and Statistical. For the author, by C. Goodrich, 1. Januar 1842 (books.google.de).
  6. Orange Town Plan (PDF), abgerufen am 2. April 2017
  7. Einwohnerzahl 1800–2010 laut Volkszählungsergebnissen
  8. Orange North Supervisory Union. In: Edline. (onsu.org).
  9. Orange Center School. In: Edline. (orangecenterschool.org).